Zickenterror - Der Teufel ist eine Frau

  1. Ø 3
   2001
Zickenterror - Der Teufel ist eine Frau Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Zickenterror - Der Teufel ist eine Frau: Buddykomödie mit Hang zum Sadismus, in der zwei Verlierertypen die biestige Verlobte ihres besten Freundes kidnappen.

Die Freundschaft von Darren, Wayne und J.D. wird auf eine harte Probe gestellt, als Darren die attraktive Psychologin Judith kennenlernt, die ihn umgehend unter ihre Fuchtel nimmt und zu ihrem persönlichen Sklaven macht. Da beschließen Wayne und J.D. Judith zu kidnappen und Darren mit seiner alten Highschool-Flamme Sandy zu verkuppeln. Sie ahnen nicht, was sie sich mit der im Keller angeketteten Furie Judith eingehandelt haben.

Früher war alles besser. Als Football, Bier und die gemeinsame Verehrung für Neil Diamond noch die einzig wichtigen Dinge im Leben waren, konnte nichts die Männerfreundschaft von Darren, Wayne und J.D. ins Wanken bringen. Doch nun ist Darren einer sexgeilen Psychiaterin hörig und hat Männlichkeit und eigenem Willen Lebewohl gesagt. Deshalb entführen die Jungs Amanda, um den Willenlosen wieder mit seiner Jugendliebe zu verkuppeln. Leider haben sie die Rechnung ohne die gerissene Furie und die inzwischen gottesfürchtige Sandy gemacht…

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Schauspieler Jason Biggs hat sich seit seinem Durchbruch mit „American Pie“ auf das Rollenstereotyp des naiven Verlierertypen festgelegt. Nach „Boys, Girls & a Kiss“ und „Loser“ mimt er in Dennis Dugans Buddykomödie erneut einen aufrechten Jüngling, der einfach kein Glück mit der Damenwelt zu haben scheint. In der Titelrolle verguckt er sich in eine männermordendes Femme fatale, gespielt von Amanda Peet („Keine halben Sachen“), vor der ihn seine beiden besten Freunde mit aller (krimineller) Kraft bewahren wollen.

    Der Prolog beschreibt die enge Freundschaft zwischen „Altersheim-Unterhaltungsdirektor“ Darren Silverman, Tierfänger Wayne (Steve Zahn aus „Happy, Texas“) und des Dauerarbeitslosen J.D. (Jack Black aus „High Fidelity“). Seit Kindheitstagen gehen sie durch Dick und Dünn. Ihre gemeinsame Verehrung für Neil Diamond kanalisieren sie mit ihrer Coverband Diamonds In The Rough. Doch ihre idyllische Männerfreundschaft nimmt ein jähes Ende, als Darren die attraktive Psychologin Judith kennenlernt und sie ihn umgehend unter ihre Fuchtel nimmt. Laut der eiskalt berechnenden Karrierefrau Judith, die nicht nur erfolgreich und gutaussehend, sondern auch noch schlagkräftig ist, ist Darren ihre Marionette, sich selbst sieht sie als seine Puppenspielerin. Der entmachtete Mann muss sich seinen Po mit Implantaten (ein grotesker Gag à la „Verrückt nach Mary“) vergrößern lassen, ihre sexuellen Wünsche und sich selbst befriedigen und überhaupt als ihr persönlicher Sklave fungieren. Als sie ihm verbietet, sich mit seinen alten Freunden zu treffen, geht sie einen Schritt zu weit. Wayne und J.D. beschließen, Judith zu kidnappen und Darren mit seiner alten Highschool-Flamme Sandy zu verkuppeln. Sie ahnen nicht, was sie sich mit der in ihrem Keller angeketteten Furie Judith (im Hannibal-Lecter-Look) in ihrem Keller eingehandelt haben.

    Regisseur Dugan, der die Adam-Sandler-Blockbuster „Happy Gilmore“ und „Big Daddy“ inszenierte, orientiert sich an Screwballkomödien und gibt eine kräftige Portion sadistischen Slapstick hinzu. Er arbeitete mit einem Drehbuch der Newcomer Hank Nelken und Greg DePaul, zu deren apartem Gagrepertoire Elektroschocks, Kopfuntertauchen im Klobecken und das Ausprügeln von Zähen zählen. Bei all dem geballten Frauenhass wundert es nicht, dass sie vorsorglich gleich einen homoerotischen Subplot einbauen. Als Sahnehäubchen parodiert R. Lee Ermey seine Rolle in „Full Metal Jacket“ als Gung-Ho-Football-Coach, und Neil Diamond tritt in seiner ersten Rolle seit „The Jazz Singer“ als er selbst auf. ara.

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