Zathura - Ein Abenteuer im Weltraum

  1. Ø 4
   2005
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Filmhandlung und Hintergrund

Zathura - Ein Abenteuer im Weltraum: Verfilmung des Kinderbuchs von Chris Van Allsburg, in dem ein Brettspiel zwei Jungen ins Weltall verfrachtet.

Wenn der sechsjährige Danny (Jonah Bobo) und sein zehnjähriger Bruder Walter (Josh Hutcherson) sich erst einmal so richtig in der Wolle haben, was oft, ausdauernd und lautstark geschieht, können nicht mal ihre Eltern sie trennen. Als sie jedoch mitsamt Familie und komplettem Haus von einem magischen Brettspiel geradewegs in die Weiten des Weltalls katapultiert werden und dort mit einer gefährlichen Situation nach der anderen konfrontiert werden, ist es an der Zeit, den Streit über Bord zu werfen …

Nach „Jumanji“ und „Der Polarexpress“ verwandelte nun Regisseur und Berufsspaßvogel Jon Favreau („Elf„) eine weitere Abenteuergeschichte von Chris Van Allsburg in eine effektvolle SF-Produktion.

Die Brüder Walter und Danny Budwing geben ihrem Vater das Versprechen, einen Tag lang das Haus zu hüten und sich zu benehmen. Natürlich kommt alles anders: Beim Spielen entdecken die gelangweilten Jungen im Keller ein altes Brettspiel, das intergalaktischen Spaß verspricht: Zathura. Sie bekommen mehr, als sie erwarten: Kaum haben sie das Spiel begonnen, werden Walter und Danny mitsamt ihres Hauses ins Weltall verfrachtet. Zu ihnen gesellt sich ein verirrter Astronaut, mit dem sie Meteoritenhagel, feindselige Aliens, einen Amok laufenden Roboter und eine Raumschiffschlacht überstehen müssen.

Die beiden Brüder Walter und Danny Budwing haben sturmfreie Bude. Beim Stöbern im Keller stoßen die Jungs zufällig auf ein mysteriöses Brettspiel namens Zathura. Kaum haben sie damit zu spielen begonnen, da landen sie auch schon mitsamt Eigenheim in den unendlichen Weiten des Weltalls. Zusammen mit einem verirrten Astronaut müssen die Kinder mit feindseligen Aliens, Amok laufenden Robotern und gefährlichen Meteoritenhageln fertig werden, um schließlich wieder heil auf der Erde zu landen.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Wer den Film "Jumanji" schon immer auf den Mond schießen wollte, bekommt jetzt dazu Gelegenheit. "Zathura" beruht auf der gleichen Idee eines gefährlichen Spiels, das sich verselbständigt. Die Abfolge von grotesken Spielsituationen und dem Sprung von einer Gefahr in die nächste ist Geschmackssache, jedenfalls wird Zathura mehr und mehr zu einer rasenden Achterbahnfahrt.

    Zum Glück schafft es der Film, nicht albern zu werden, sondern seine Figuren ernst zu nehmen. Die Geschichte des jüngeren Bruders der um die Anerkennung des älteren Bruders kämpft, die zickige ältere Schwester und der alleinerziehende Vater – der versucht Karriere und Familie unter einen Hut zu bringen – sind zwar klassische Stereotypen, sie funktionieren aber dennoch. Das stressige Familienleben ist hier kein künstliches Produkt, ganz im Gegensatz natürlich zu den Fantasiewelten die im Spiel Zathura warten.

    Äußerst bemerkenswert ist die leicht antifeministische Tendenz, die die gesamte Handlung prägt. Im Gegensatz zum klassischen Genrefilm gibt es keine weibliche Identifikationsfigur. Lisa befindet sich zur Hälfte des Films im Kälteschlaf und kann letztlich in der ärgsten Gefahrensituation nur noch daran denken, dem Astronauten schöne Augen zu machen. Die Mutter der Familie bleibt vollkommen gesichtslos. Sie wird zwar gelegentlich erwähnt, ist aber eher ein Ort, zu dem die beiden Jungs nach ihren Tagen bei Papa lieber nicht zurück wollen. Durch die Entscheidung die Mutter außen vor zu lassen, erspart uns "Zathura" ein ganzes Beziehungsdrama und erhebt die getrennte Beziehung in den Status der Normalität, der keiner weiteren Erläuterung bedarf.

    Doch von den Abenteuern der Jungs bekommt auch der Vater nichts mit. Im Kampf gegen Roboter und grüne Riesenaliens scheint eine Heimkehr oft unmöglich. Mit viel Glück und einer guten Taktik schaffen sie es trotzdem, den größten Gefahren zu entgehen. Natürlich bekommt jeder vom Spiel eine spezielle Aufgabe und muss sich dann seinen ganz eigenen Dämonen stellen.

    Die fortlaufende Handlung wird stets durch das Spiel vorgegeben und ergibt sich somit eher aus einer zufälligen Aneinanderreihung von Situationen. "Zathura" will seinem jungen Publikum Spaß bereiten und konzentriert sich auch weitgehend darauf. Die üblichen Gags für Erwachsene werden Fallen gelassen. Der ewig wieder aufkeimende Bruderkonflikt kann da nach einiger Zeit schon etwas nerven, genauso wie viele Momente vorhersehbar erscheinen.

    "Zathura" bietet harmloses und unterhaltsames Familienkino. Er konzentriert sich ganz auf das Zusammenspiel der Geschwister, die mit schier auswegslosen und utopischen Gefahren konfrontiert werden.

    Fazit: Unterhaltsames Familienkino ohne Disneyfiguren.
  • Rund zehn Jahre nach „Jumanji“ macht sich Jon Favreau an eine Art Fortsetzung des Romans von Chris Van Allsburg, von dem auch „Der Polarexpress“ stammt, und präsentiert harmlos-spannendes Weltraum-Abenteuer-Kino für Kids.

    Eigentlich musste Favreau, dank „Buddy – Der Weihnachtself“ versiert in Sachen Family Entertainment, ja „nur“ den bekannten Plot um jenes ominöse Brettspiel, das sich plötzlich verselbstständigt, variieren. Aber er hatte keine namhaften Akteure wie Robin Williams zur Verfügung, dafür musste er in tricktechnischer Hinsicht wesentlich mehr bieten. Zunächst kommt Favreau jedoch gänzlich ohne Effekte aus, etabliert erst einmal eine nette All American Family: den gestressten Daddy (unterfordert: Tim Robbins), der seine genervte Teenie-Tochter damit beauftragt, auf ihre beiden Brüder, den zehnjährigen Walter und den sechsjährigen Danny aufzupassen. Die beiden finden jenes mysteriöse Spiel Zathura, fangen an, es zu spielen und landen plötzlich mitsamt Eigenheim in den unendlichen Weiten des Weltalls. Nach Begegnungen mit einem amoklaufenden Roboter, einem einsamen Astronauten und furchterregenden Aliens schaffen sie es schließlich, wieder heil auf der Erde zu landen.

    Statt brüllenden Löwen und jähzornigen Nashörnern haben es die Helden diesmal also mit futuristischen Gegnern zu tun. Dabei wirkt das Design der Blechmaschinen wie der schleimigen Außerirdischen eher retromäßig, während sich die Tricks dank moderner Computertechnik absolut sehen lassen können. Trotz durchschaubarer Story kann ein gewisses Spannungsniveau gehalten werden, am meisten Pluspunkte landen die beiden jungen Hauptdarsteller Josh Hutcherson und Jonah Bobo, die sich den ganzen Film lang in den Haaren liegen. Dieser Bruder-Twist ist nicht nur wie aus dem richtigen Leben gegriffen, er sorgt auch immer wieder für Humor und die menschliche Komponente in diesem ansonsten eher technisch-sterilen Film. Fazit: sechs- bis zwölfjährige SciFi-Liebhaber werden sich auf dieses magische Spielchen gerne einlassen.lasso.

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