Zambezia - In jedem steckt ein kleiner Held!

  1. Ø 5
   2012
Trailer abspielen
Zambezia - In jedem steckt ein kleiner Held! Poster
Trailer abspielen
Alle Bilder und Videos zu Zambezia - In jedem steckt ein kleiner Held!

Filmhandlung und Hintergrund

Zambezia - In jedem steckt ein kleiner Held!: Südafrikanisches Animationsabenteuer um einen jungen Falken, der ein Vogelparadies vor einer gefräßigen Riesenechse rettet.

Der junge Falke Kai lebt mit seinem strengen und überprotektiven Vater Tendai in einem verlassenen Wüstental. Da ergreift der vereinsamte Racker endlich die Gelegenheit, mit Zugvögeln Reißaus zu nehmen und landet in der legendären Vogelstadt Zambezia, für Feinde unerreichbar zwischen Wasserfällen gelegen. Der tapfere kleine Held lernt rasch neue Freunde kennen und entdeckt, dass die gefräßige Riesenechse Budzo mit den Marabus einen finsteren Plan ausgetüftelt hat, um alle Vogeleier von dort zu stehlen. Aber nur gemeinsam können sie die Räuber aufhalten.

Ein junger Falke verlässt sein geschütztes Nest und wird in einem Vogelparadies zum Retter vor einer gefräßigen Riesenechse. Südafrikanisches Animationsabenteuer, in der Synchro von Kaya Yanar und Paul Panzer unterstützt.

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

So werten die User Ø
(1)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme
So werten die Kritiker (2 Stimmen)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • In Wayne Thornleys Animationsfilm "Zambezia" suchen afrikanische Steppentiere ein verborgenes Regenwaldreich, wobei sie aus ganz unterschiedlichen Gründen das idyllische Vogelparadies aufspüren wollen. Beim Wettlauf ums Überleben geht es natürlich ums Fressen und Gefressen werden, weshalb neben den Zugvögeln und dem abenteuerlustigen kleinen Falken Kai auch die fiesen Marabus sowie ihr eher unfreiwilliger Anführer, die intrigante Echse Budzo, nach dem verborgenen Ort streben.

    Im Hinblick auf die junge Zielgruppe werden nebenbei pädagogische Inhalte wie Gemeinschaftsgefühl, Freundschaft und Hilfsbereitschaft propagiert, um am Ende ihr Überleben zu sichern. Der Humor, mit dem diese Botschaft abgefedert wird, entspringt der Übertragung menschlicher Verhaltensweisen in den animalischen Habitus. So kommentieren knallbunte Tratschbasen beim Friseur regelmäßig das Geschehen, wobei die verschiedenen Vogelarten durchaus präzise und erkennbar getroffen sind.

    Die Generationskonflikte sowohl zwischen Kai und seinem Vater Tendai sowie zwischen Zambezia-Gründer Sekhuru, im Original gesprochen von „Mr. Spock“ Leonard Nimoy, und Adoptivtochter Zoe, die wie der jugendliche Protagonist der „Hurricane“-Fliegerstaffel beitreten möchte, bestimmen lediglich die erste Hälfte. Gegen Ende werden diese Plotelemente ebenso fallen gelassen wie Tendais Schuldgefühle gegenüber seiner verstorbenen Frau, an deren Tod durch Erzfeind Budzo er sich mit verantwortlich glaubt.

    Weniger überzeugend wirkt mitunter die 3D-Computergrafik der südafrikanischen Produktion. Besonders bei Großeinstellungen der Charaktere erscheinen die Hintergründe manchmal zu flach. Besonders zu Beginn setzt Thornleys zahlreiche rasante Achterbahnfahrten in Form von Kais halsbrecherischen Flügen ein, so dass der dreidimensionale Effekt ansatzweise zum Tragen kommt.

    Obwohl die Synchronisation mit Paul Panzer als lispelnder Mushana und Kaya Yanar als multifunktional einsetzbarer, quirliger Ezee überzeugen kann, fällt der Trickfilm "Zambezia" in seiner Mischung aus kindgerechten Gags, Action und moralischer Belehrung nicht ganz rund aus. Wer sich in Disney- und Pixar-Gefilde begibt, muss sich mit deren Standards messen, und hier befindet sich „Zambezia“ bestenfalls im Mittelfeld.

    Fazit: "Zambezia" bietet turbulente 3D-Trickfilmunterhaltung für jüngere Zuschauer, die sich an einigen Plotschwächen und einer lediglich annehmbaren Grafik weniger stören dürften.
  • Kindgerechtes südafrikanisches Animationsabenteuer um einen jungen Falken, der ein Vogelparadies vor einer gefräßigen Riesenechse rettet.

    Der erste südafrikanische Animationsfilm kann vor allem technisch mit internationalem Niveau mithalten und erzählt eine afrikanische Geschichte allgemeingültig, bietet mit freundlich-heller Bildgestaltung und dem kindgerechten Coming-of-Age unbedenklichen Fun für die ganze Familie. Dafür konnte das Animationsstudio Triggerfish erstaunlich viele prominente Sprecher von Samuel L. Jackson bis Leonard Nimoy gewinnen und bereitet mit „Khumba“ bereits die nächste internationale Produktion vor.

    Die deutsche Fassung wahrt den Promi-Faktor mit den Comedians Kaya Yanar und Paul Panzer und erweitert den aus ethnischen Rhythmen und orchestralen Streichern bestehenden Score noch um den passenden Hit „Lichter der Stadt“ von Unheilig. Zusammen mit Yanars knuddeligem Deutsch in der Sidekick-Rolle des Ezee entsteht damit so etwas wie eine Art multikulturelle urbane Identität, die fabelhaft die Filmthemen Toleranz, Gemeinschaft und Integration ergänzt.

    Südafrikas heimische Vogel- und Tierwelt, mit Abstrichen die Landschaften, sind die exotischen Reize einer erprobten Story vom weltabgeschieden behüteten jungen Falken Kai, der im legendären Vogelmekka Zambezia eintrifft und dabei seine wahre Herkunft entdeckt: Eine gut funktionierende Heldengeschichte, die sich gerne rasant in die Lüfte schwingt und ihre tierischen Protagonisten konsequent vermenschlicht. In finsterer Machination benutzt die unersättliche Riesenechse Budzo die ausgestoßenen Marabus, eine minderbemittelte Rotte Raufbolde, um eine Brücke zum Vogelparadies, das auf einem Kliff in den Viktoriafällen des Sambesi liegt, zu errichten und das gesamte Gelege zu verschlingen.

    Beim Durchkreuzen dieses Plans reift Falke Kai zum kleinen Helden, lernt als Landei die gängigen Lektionen über die weite Welt, Freundschaft, Miteinander und Liebe – die mutige Zoe -, erfährt Ausgrenzung und die Wahrheit über seinen Vater und seine Herkunft. Es ist aber das Teamwork, das den Schlüssel zur Rettung bildet und die Message beinhaltet, gemeinsam stark und eine große Familie zu sein. Alte und junge Träume, sowie Tapferkeit im Angesicht ernster, aber nie übertriebener Bedrohung werden ohne Pathos und Zeigefinger verträglich verpackt. Besonders Kinder dürften von dem anrührenden wie liebenswerten Familienfilm gefesselt sein. tk.

News und Stories

Kommentare