Filmhandlung und Hintergrund

Überdrehte Komödie über die abenteuerliche Reise zweier Neandertaler quer durch die Bibelgeschichte.

Bereits in der Frühzeit hat man sich die Frage nach dem Sinn des Lebens gestellt. So auch der faule Neandertaler Zed, der vom Baum der Weisheit gegessen hat und sich anschließend nicht mehr mit den restlichen Dorfbewohnern identifizieren kann. Also verlässt er den Ort mit seinem besten Freund Oh, und eine turbulente Reise quer durch die Bibelgeschichte und die Anfänge der Zeitrechnung beginnt. Dabei geraten Zed und sein Kumpel immer wieder in explosive Situationen und sind stets zur falschen Zeit am falschen Ort.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Die Komödie „Year One“ mit Jack Black und Michael Cera als Steinzeitkumpel Zed und Oh ist ordinär, plump und uninspiriert. Die Idee, zwei Freunde zu den Schauplätzen des Alten Testaments zu schicken und sie dort mitmischen zu lassen, wurde nicht ausreichend unterfüttert, gelungene Witze bleiben rar und sind durch mit dem Holzhammer angebrachte Peinlichkeiten ersetzt. Regisseur Harold Ramis hat das Niveau für Vulgärkomödien hier ziemlich gesenkt.

      Über Exkremente wird nicht nur geredet, und wenn die Absicht dabei war, die Zuschauer mit so viel Mut zum Ekel zu überraschen, dann geht die Rechnung auf. Vor dem üblen Roadtrip durch die Antike beginnt die Geschichte noch relativ nett in einem Dorf der Jäger und Sammler, in dem Zed und Oh vor allem über ihre Chancen auf „Beischlaf“ mit Frauen reden. Zed schwärmt für Maya und Oh wünscht sich, dass die junge blonde Eema ihm einmal Beachtung schenkt.

      Einerseits sind Zed und Oh eben Männer aus der Steinzeit und Zed rät Oh folglich, der Frau seiner Wahl eins überzubraten, damit sie sich nicht mehr unnötig sträubt. Andererseits beherrschen die beiden nicht nur die modernen sexuellen Anzüglichkeiten, sondern auch Ausdrücke wie „cool“, was eine gewisse Komik in diesem Ambiente erzeugt.

      Bevor es dann in Sodom schmierig und wollüstig zur Sache geht, machen Zed und Oh noch auf dem Feld die Bekanntschaft von Kain. Das darf der Zuschauer jedoch schnell bedauern, denn der Mord an Abel, der hier noch mal begangen wird, zieht sich brutal in die Länge. Und das Komödientalent Christopher Mintz-Plasse kommt als Isaak, den die beiden vor der Opferung retten, in der kleinen Nebenrolle, die er spielen darf, kaum zur Geltung. Jack Black wirkt hingegen so aufgeräumt, als hätte er die Rolle seiner Wünsche ergattert und füllt die auch glaubwürdig aus. Michael Cera wirkt komisch als nachdenklicher, schüchterner Sidekick, doch die Darsteller können den Mangel an Witz in der Geschichte auch nicht wettmachen.

      Fazit: Sehr ordinäre Komödie, in der Jack Black und Michael Cera Steinzeitkumpel auf einem Trip durchs Alte Testament spielen.
    2. Year One - Aller Anfang ist schwer: Überdrehte Komödie über die abenteuerliche Reise zweier Neandertaler quer durch die Bibelgeschichte.

      Eine etwas andere Geschichte der Welt erzählt Neandertaler Jack Black in einer herrlich durchgeknallten Comedy.

      Auf dieses Gipfeltreffen haben Komödienfans gewartet: 1. Regisseur Harold Ramis, auf dessen Konto Lachklassiker wie „Und täglich grüßt das Murmeltier“ und „Reine Nervensache“ gehen. 2. Energiebündel Jack Black („Tropic Thunder“). 3. Komödiengott Judd Apatow („Jungfrau (40), männlich, sucht …“), dessen Gag-Factory derzeit alles überstrahlt. Wenn diese drei etwas aushecken, ist ein zügelloser Spaß garantiert.

      Der führt direkt in die erdgeschichtliche Frühzeit, nämlich das Jahr eins, wo dem Intelligent Design nach Zeitrechnung und Evolution begannen. Schon damals beschäftigte sich der ansonsten stinkfaule Steinzeitslacker Zed (Black) mit dem Sinn des Lebens und mampfte die Frucht vom Baum der Erkenntnis. Weil er aber sein halbes Dorf abfackelte, verbannte ihn der erzürnte Stamm. Weshalb er beleidigt auszieht und mit dem Simpel Oh (Michael Cera aus „Superbad“) im Schlepptau den erstaunlichsten Personen der (Bibel)Geschichte begegnet – darunter einem handgreiflichen Soldaten aus Sodom (Vinnie Jones) und einem tuntigen Hohepriester (Oliver Platt). Aber so absurd ging es eben zu, als das alte Rom die junge Welt beherrschte und sich die turbulenten Ereignisse überschlugen. „Das Leben des Brian“ und andere streng wissenschaftliche historische Vorbilder grüßen augenzwinkernd bei dem gut gelaunten Lustspiel, in dem ein verrücktes Duo stets zur falschen Zeit am falschen Ort landet.

      Thorsten Krüger.
      1. Warnung: Dieser Film löst Brechreiz aus!

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