Filmhandlung und Hintergrund

Klaus Kinski in kongenialer Verfilmung von Büchners Dramenfragment.

Eine kleine Garnisonstadt Mitte des 19. Jahrhunderts. Füsilier Franz Woyzeck muss sich abrackern, um mit zahllosen Jobs seine Braut Marie und sein uneheliches Kind zu ernähren. Vom Hauptmann wird er gepiesackt, der Arzt missbraucht ihn für medizinische Experimente. Als Marie sich mit einem Tambourmajor einlässt, zerbricht Woyzeck. Er ersticht Marie am Teich. Man entdeckt Blutspuren an ihm. Woyzeck geht zurück zum Teich, um das Blut abzuwaschen. Er hat keinen Lebensmut mehr, geht ins Wasser.

Herausragende Literaturverfilmung von Werner Herzog mit glänzenden schauspielerischen Leistungen (u. a. von Klaus Kinski als Woyzeck), basierend auf einem authentischen Mordfall des 19. Jahrhunderts.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Woyzeck: Klaus Kinski in kongenialer Verfilmung von Büchners Dramenfragment.

    Georg Büchners erst 1897 veröffentlichtes Bühnenfragment steht am Anfang des sozialkritischen Dramas. Werner Herzog stellt ihn in seiner in der tschechischen Stadt Tele gedrehten Adaption als Symbol für erlittene Unmenschlichkeit in die Reihe seiner großen Außenseiter Aguirre, Kaspar Hauser, Hias, Stroszek und Nosferatu. Klaus Kinski spielte den getriebenen Woyzeck nuancenreich und psychologisch genau. Eva Mattes variierte ihre Hure Eva aus „Stroszek“ und gewann 1979 in Cannes den Preis als Beste Darstellerin.

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