Fakten und Hintergründe zum Film "World Invasion: Battle Los Angeles"

Kino.de Redaktion |

World Invasion: Battle Los Angeles Poster

Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

Über den Film

In WORLD INVASION: BATTLE LOS ANGELES wird die Welt von unbekannten Mächten angegriffen. Während die Menschheit weltweit machtlos zusehen muss, wie ihre Städte dieser Invasion zum Opfer fallen, wird Los Angeles zum letzten Zufluchtsort in einem Krieg, den keiner sich vorzustellen wagte.

Seit Jahren werden überall auf der Welt immer wieder UFO-Sichtungen gemeldet – in Buenos Aires (1965), Seoul (1983), Frankreich, Deutschland, China – aber zu all diesen Ereignissen gab es stets offizielle Erklärungen, die die wahren Begebenheiten verschleierten. In der Nacht vom 24. auf den 25. Februar 1942, als die USA nach der Bombardierung von Pearl Harbor ohnehin in höchster Alarmbereitschaft war, wurden die Bewohner von Los Angeles durch Fliegeralarmsirenen aus dem Schlaf geschreckt. Die 37. Coast Artillery Brigade nahm Flugobjekte über Santa Monica mit Flugabwehrgeschützen unter Beschuss – einige von ihnen flogen extrem langsam, andere sollen fast 320 m/h schnell gewesen sein. Die Geschütze konnten den Flugobjekten jedoch nichts anhaben, wohl aber der Stadt. Obwohl es diverse offizielle Untersuchungen und Erklärungsversuche gab, was über dem Himmel von Los Angeles gesichtet wurde, Wetterballons etc., sollen angeblich geheime Regierungsdokumente existieren, in denen selbst Militärexperten diese Versionen anzweifeln. „Mir gefällt am besten, dass wir uns an tatsächlichen Ereignissen orientieren“, sagt Produzent Ori Marmur. „In unserem Film entpuppen sich alle UFO-Sichtungen, inklusive der von Los Angeles, als Erkundungsmissionen, die zur Vorbereitung einer Invasion einer unbekannten Macht dienen.“

Bilderstrecke starten(21 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu World Invasion: Battle Los Angeles

„WORLD INVASION: BATTLE LOS ANGELES ist exakt das, was ich selbst gern im Kino sehe und schon immer inszenieren wollte“, sagt Regisseur Jonathan Liebesman über seinen Film um eine kleine Gruppe, die sich einer unvorstellbaren Herausforderung stellen muss.

Drehbuchautor Chris Bertolini versuchte von Anfang an, mit WORLD INVASION: BATTLE LOS ANGELES zwei seiner Lieblingssujets zu vereinen. „Es sollte um Außerirdische gehen, die die Erde angreifen, aber ich wollte die Schlacht aus der Sicht einiger Menschen erzählen“, sagt er. „Das Publikum sollte alles aus dem Blickwinkel einer Handvoll Personen miterleben, also aus erster Hand.“

Bertolinis Spec-Skript wurde von Produzent Neal H. Moritz entdeckt, der Dank seiner weitreichenden Erfahrungen mit Actionfilmen sofort das Potenzial der Story erkannte. „Was das Drehbuch von ähnlichen Filmen unterschied, war die ungewöhnliche Erzählperspektive, eine ganze Alien-Invasion aus Sicht einer kleinen Personengruppe zu schildern. Das gefällt mit ganz besonders“, sagt Moritz. „Wir sind mittendrin in einer kleinen Gruppe junger Männer und Frauen, die alle ihre persönlichen Probleme haben und dabei versuchen, ihr Land vor den angreifenden Aliens zu beschützen.“

Liebesman bekam den Regieauftrag, weil sein Präsentationsfilm, in dem er seine Vision für WORLD INVASION: BATTLE LOS ANGELES vorführte, die Filmemacher vollends überzeugte. Liebesman drehte mit einer Videokamera in den Straßen von Los Angeles und bastelte Aliens in die Aufnahmen, nachdem er sich die dafür notwendigen Computerprogramme selbst beigebracht hatte. „Jonathan hat das Texas-Chainsaw-Prequel gedreht, das mir zwar gefiel, ihn aber trotzdem nicht unbedingt für WORLD INVASION: BATTLE LOS ANGELES prädestinierte. Aber dann sah ich seinen Bewerbungsfilm und dachte, ’Wow, das sollte jeder Regisseur machen’“, sagt Moritz. „Ich zeigte ihn dem Studio und dort war man genauso hingerissen. Mit jemandem, der im Vorfeld so viel Mühe in ein Projekt steckt, von dem er gar nicht weiß, ob er den Job bekommt, wollten wir unbedingt zusammenarbeiten.“

Aaron Eckhart spielt die Hauptrolle des Staff Sergeant Nantz, ein Karriere-Marine, der „ziemlich ausgebrannt ist“, wie Eckhart sagt. Doch kurz vor der Pensionierung, wird er noch einmal in die Pflicht genommen. „Er befiehlt junge Marines, die in Los Angeles gegen Aliens kämpfen müssen. Das macht er zwar widerwillig, aber genau deshalb ist er ein Held ganz nach meinem Geschmack.“

Michelle Rodriguez spielt Elena Santos, die für Nantz und dessen Einheit zur Hauptverbündeten wird. „Sie ist die Erste, die die Vorgänge am Radar bemerkt“, sagt sie. Als die Marines in die Schlacht gegen die unbekannte Macht ziehen, „sitzt sie am Bilschirm und sucht nach den nötigen Informationen über die Aliens.“ In weiteren Rollen sind Ramon Rodriguez, Bridget Moynahan, Grammy®-Preisträger und R&B-Sänger Ne-Yo und Michael Peña zu sehen.

Als Visual Effects Supervisor fungierte Everett Burrell. Er sagt, es sei entscheidend für den Film gewesen, dass die Gegner der Marines ihnen nicht nur hinsichtlich ihrer Stärke, sondern auch ihrer Art der Kriegsführung ebenbürtig sein mussten. „Unsere Marines tragen ihre Tarnkleidung; nun, das können die Aliens auch“, sagt Burrell. Deshalb wurden sie in Grau-, Braun- und leichten Gelbtönen gestaltet, „um sich in der Stadt tarnen zu können“, wodurch die Marines noch weniger wissen, mit welchem unbekannten Gegner sie es zu tun haben.

„Ich bin mit Science Fiction und Horror aufgewachsen und beschäftige mich schon mein ganzes Leben lang damit. Für mich ist mit diesem Auftrag also ein echter Traum wahr geworden – ich darf einen Haufen coole Aliens Los Angeles zerstören lassen“, so Burrell. „Unser Ziel bei den Aliens war es, etwas Neues zu erschaffen – Jonathan wollte auf keinen Fall Aliens, die man so oder ähnlich schon in anderen Filmen gesehen hat – und sie unbedingt glaubwürdig aussehen zu lassen. Wir recherchierten bei National Geographic, sahen uns Naturvideos im Internet an, orientierten uns an seltsamen Insekten und Meeresbewohnern, und auch an verrückten Robotern. All das beeinflusste den Look unserer Aliens.“

Über die Produktion

Das 2. Batallion, 5. Marines – aka 2/5 – in Camp Pendleton ist die letzte Hoffnung der menschlichen Rasse im Kampf gegen die Aliens. Als es um die Besetzung der Rollen ging, schwebte Moritz vor, dass „die Kinozuschauer in vielen Jahren auf diesen Film zurückblicken und sagen, ’diese Darsteller haben alle mal gemeinsam in dem Film mitgespielt?’ Darüber hinaus wollten wir natürlich Schauspieler besetzen, die glaubwürdig sind und die man sich in einer militärischen Auseinandersetzung vorstellen kann. Sie mussten in der Lage sein, diese Szenen emotional umzusetzen – das Trauma und den Horror eines modernen Krieges ebenso wie die Tatsache, dass sie sich in einer Schlacht befinden, auf die sie keine Ausbildung der Welt vorbereiten konnte.“

Als erstes musste Staff Sergeant Nantz besetzt werden, den Aaron Eckhart spielt. Liebesman bezeichnet ihn schlicht als „einer der großartigsten Schauspieler der Gegenwart“.

„Aaron für diese Rolle zu gewinnen, war wie ein Sechser im Lotto“, sagt Liebesman. „Er verleiht der zentralen Figur des Film automatisch eine unglaubliche Tiefe. Man glaubt sofort, dass ihm seine Truppe überallhin folgen würde.“

„Aaron ist ein phänomenaler Schauspieler und sehr selbstlos – er verpflichtet sich voll und ganz seiner Rolle und gibt niemals auf“, sagt Liebesman. „Seine Figur, Nantz, ist hart und undurchdringlich. Ich kann mir niemanden vorstellen, der diese komplexe Rolle besser gespielt hätte.“

Vor Produktionsbeginn trafen sich Eckhart und Liebesman zu einem Drehtag, der letztlich den Erzählton der ganzen Produktion vorgeben sollte: denn das Ergebnis war ein kurzer Film, der einen großartigen Vorgeschmack auf Liebesmans Vision für WORLD INVASION: BATTLE LOS ANGELES bot. „Er bat mich um einen Tag und ich hatte keine Ahnung, worauf ich mich einließ. Ich war von dem Aufwand überwältigt und bin total ausgeflippt: Wir wurden mit Uniformen, Waffen, einem Hubschrauber und Humvees ausgestattet, der ganze Platz war völlig verdreckt. Jonathans Vision war überwältigend.“

Eckhart stürzte sich begeistert in die Arbeit zu seinem ersten SF-Actionfilm. Er begann unverzüglich mit dem Training, um seinen Körper in die beste Form seines Lebens zu bringen. Dank des militärisch technischen Beraters lernte Eckhart den gekonnten Umgang im Waffen. Er entwickelte sogar, wie er es nennt, eine Hassliebe zu seinem Helm, und bezeichnete seine Militär-Schutzhandschuhe am Ende der Dreharbeiten als „beste Freunde“.

In der Militär-Hierarchie steht der viel jüngere Second Lieutenant William Martinez über Nantz und wird von Ramon Rodriguez verkörpert. Martinez ist „ein aufstrebender Star im Marine Corps“, erklärt Liebesman. Er erhält den Auftrag, seine Einheit hinter die feindlichen Linien – am Lincoln Boulevard, der Santa Monica in zwei Hälften teilt – zu führen, um Zivilisten zu retten, die sich in einer Polizeistation verschanzt haben.

Martinez hat zwar die bestmögliche Offiziersausbildung erhalten, die es gibt – und ist mehr als bereit, endlich zu zeigen, was er kann. Doch gleich sein erster Einsatz übertrifft alles, auf das man ihn hätte vorbereiten können. „Martinez ist ein Anführer der neuen Generation und ganz versessen darauf, endlich zum Einsatz zu kommen. Als seine Einheit in die Schlacht zieht, muss er jedoch schnell erkennen, wie ernst die Situation ist“, sagt Rodriguez. „Er ist ein junger, hungriger Marine, der versucht, sein Bestes zu geben. Aber es ist sein erster Kriegseinsatz und er steht als Lieutenant mächtig unter Druck, ganz abgesehen davon, dass er gegen einen unbekannten Feind kämpft und sich jeder auf seine Führungsqualitäten verlässt. Er muss herausfinden, wie er diese Situation bewältigen kann …und zwar schnell!“

„Ramon füllt die Rolle perfekt aus“, sagt Produzent Ori Marmur. „Er ist akkurat, ohne weich zu wirken, und verfügt permanent über beneidenswertes, stilles Selbstvertrauen.“

„Ich wurde zunehmend aufgeregt, als ich das Drehbuch las“, sagt Rodriguez. „Ich hatte immer großen Respekt vor unseren Soldaten – am Drehbuch gefiel mir ganz besonders, wie die Marines sprechen und handeln, denn das wirkte auf mich sehr authentisch. Dass sie im eigenen Land gegen Aliens kämpfen, war natürlich auch ein Pluspunkt, denn ich bin Science-Fiction-Fan und liebe Actionfilme. Ich dachte, das ist eine klasse Kombi beider Welten und kann ein Film werden, der einen richtig umhaut.“

Ne-Yo, Grammy®-preisgekrönter R&B-Sänger und Hit-Songwriter, spielt Corporal Kevin Harris, Spitzname „Specs“. Obwohl Ne-Yo bereits in einigen Filmen mitspielte, bezeichnet er sich selbst als „Schauspielnovize“ und tat, was alle aufstrebenden Darsteller machen würden: er beobachtete Eckhart und die anderen Profis, um so viel wie möglich von ihnen zu lernen. Es sei wie eine Meisterklasse in Schauspielerei gewesen, als er dort „saß und alles in sich aufnahm, was vor sich ging“, so Ne-Yo. „Was Aaron alles mitteilen kann, ohne zu sprechen, ist wirklich unglaublich. Er vermittelt mit einem einzigen Blick, was er ausdrücken will. Er kommt als Nantz ans Set, und er bleibt Nantz, bis er wieder nach Hause geht“, sagt Ne-Yo. Ganz im Gegenteil zu Michelle Rodriguez: „Sie lacht viel und reißt Witze zwischen den Takes, aber sobald der Regisseur ’Action’ ruft, schaltet sie um auf ihre Rolle, einfach so. Sie hat ihre Gefühle hundertprozentig im Griff.“

Über seine Filmfigur sagt Ne-Yo: „Er fürchtet sich vor nichts. Selbst diese Lage, in der sich noch niemand zuvor befunden hat, ist für ihn etwas, das erledigt werden muss, weil es keine anderen Ausweg gibt. Seine Devise lautet: ’Entweder wir schaffen es, oder wir gehen drauf – und ich habe vieles, wofür es sich zu leben lohnt’. Er ist verlobt, hat das ganze Leben noch vor sich und denkt gar nicht daran, sich jetzt die Tour vermasseln zu lassen.“

Ebenfalls zum Team der 2/5 gehört Air Force Tech Sergeant Elena Santos (Michelle Rodriguez), die den seltsamen, neuen Feind als eine der ersten bemerkt. Weil sie als einzige im Team zur Air Force gehört, muss sie sich von den Marines einige Sprüche anhören. „Marines halten sich selbst für die Elitetruppe der ganzen Streitkräfte“, sagt sie. Und das wahrscheinlich zu recht: „Sie trainieren am härtesten und setzen ihre Mittel effektiv ein. Meine Filmfigur, einen Tech Sergeant, nennen sie ’pogue’, das ist Militärslang und bedeutet ’nicht zur Infanterie gehörig’, also Etappenhengst, während sich die Jungs selbst als ’Grunts’ bezeichnen, Frontschweine. Doch im Verlauf der Schlacht um L.A., verdient sich Elena den Respekt der Marines.“

Um sich bestens auf die Rolle vorzubereiten, unterzog sich Michelle Rodriguez einer Militärausbildung. Der militärische Berater Jim Dever war begeistert: „Michelle Rodriguez ist un-glaub-lich. Sie ist eine ausgezeichnete Schauspielerin und kann gut mit Waffen umgehen. Sie beherrschte die M4 und wollte unbedingt alles richtig machen. Es ging sogar so weit, dass ich ihr gar nicht mehr viel erklären musste – sie schaute einfach genau zu, wie sie zu marschieren hatte, kopierte es, checkte noch mal, und machte alles richtig, ohne meine Hilfe.“

„Der Rest des 2/5-Platoons wird von einer Reihe aufstrebender Jungstars gespielt“, sagt Moritz. „Wir haben einige unverbrauchte, neue Talente gefunden, wie den großartigen ’True Blood’-Star Jim Parrack als Kerns und den intensiven, jungen Will Rothhaar, der als Nantz’ rechte Hand, Imlay, einen Großteil der Verantwortung mittragen muss.“

Cory Hardrict spielt Lockett, einen Marine, dessen Bruder wegen einer Fehlentscheidung von Staff Sergeant Nantz im Kampf gefallen ist, und der nun damit zurechtkommen muss, ebenfalls Nantz’ Kommando zu unterstehen. Liebesman dazu: „Hardrict verkörpert seine Figur mit einer tiefgehenden Emotionalität, die so gar nicht im Drehbuch stand.“

In weiteren Rollen als Marines spielen die Jungstars Lucas Till als Grayston, Adetokumboh M’Cormack als einfühlsamer Mediziner Adukwu, Neil Brown, Jr. als Guerrero, Noel Fisher als PFC. Shaun Lenihan, Taylor Handley als Simmons, James Hiroyuki Liao als LCpl. Steven Mottola und Gino Anthony Pesi als Stavrou.

Das 2/5-Bataillon ist natürlich eine echte Militäreinheit – die höchstdekorierte in der Geschichte des Marine Corps. Ihr Motto lautet „Retreat, Hell!“, was auf den Ersten Weltkrieg zurückgeht, als das 2/5-Bataillon zum Rückzug aufgefordert wurde, und antwortete: „Retreat? Hell, we just got there!“ (Rückzug? Zum Teufel, wir sind doch gerade erst da!)

Produktion: Weitere Besetzungen

Die Besetzung der Zivilisten, die hinter den feindlichen Linien der Aliens eingeschlossen sind, begann mit Michele, einer Tierärztin, die mit ihren beiden Nichten einen friedlichen Nachmittag verbringen will, als die Stadt plötzlich angegriffen wird. Liebesman schwebte eine verletzliche Frau vor, die gleichzeitig hart im Nehmen sein muss – und die vom Publikum akzeptiert würde. Bridget Moynahan passte genau zu der Rolle. „Sie ist wunderschön, aber mehr mit einer alltäglicheren ’das nette Mädchen von nebenan’-Ausstrahlung, die die Glaubwürdigkeit der Filmfigur nicht untergräbt“, sagt Moritz. „Bridget verleiht der Rolle eine Intensität, dass man unweigerlich mit ihr und den Kindern mitfiebert.“

Moynahan findet, die Motivation ihrer Filmfigur sei der Schlüssel zum Verständnis ihrer Rolle: sie muss Kinder beschützen, die man ihr anvertraut hat. „Sie ist in einer ganz besonders verantwortungsvollen Situation, weil die Kinder nicht ihre eigenen sind – sie ist die Tante und sieht ihre Nichten eher selten“, sagt Moynahan. „Wer jemals die Kinder von jemand anderem im Auto gefahren hat, weiß, dass man die ganze Zeit nur daran denkt, noch vorsichtiger und aufmerksamer zu sein, damit ihnen bloß nichts zustößt. Genau daran habe ich mich gehalten – meine Filmfigur will, dass diesen Kindern kein Haar gekrümmt wird.“

Moynahan sagt, Liebesmans klare Vision des Films habe ihr sehr geholfen. „Ich wusste zwar, dass es um Aliens geht, die unsere Welt angreifen, hatte aber natürlich viele Fragen, beispielsweise, wie er das Ganze gestalten wollte. Dann zeigte er uns bei den Leseproben einen Präsentationsfilm, der mich sprachlos machte. In dem kurzen Film sah man Aaron mitten in der Schlacht – und zwar ungeschönt, es wirkte realistisch, roh und authentisch. Da wusste ich, dass er etwas drehen würde, was es vorher noch nie zu sehen gab.“

Michael Peña spielt Rincon, einen liebenden Vater, der ebenfalls mit seinem Sohn, Hector, hinter den feindlichen Linien eingeschlossen ist, und der auch nichts unversucht lässt, um das Leben seines Kindes zu schützen. „Michael Peña ist fantastisch“, sagt Liebesman. „Er spielt seine Rolle mit so viel Herzblut und Leidenschaft, dass sie viel stärker wurde, als wir gedacht hätten. Man hat keinen Zweifel daran, dass er und Bridget für diese Kinder sterben würden.“

Die Chance, mit Aaron Eckhart zusammenzuarbeiten, wollte sich Peña nicht entgehen lassen. „Ich habe ihn in Thank You For Smoking und Erin Brockovich gesehen und er war in beiden Filmen klasse“, sagt Peña. „Der Kerl ist in dem Moment, wo er ans Set kommt, wirklich mit Haut und Haaren dabei. In seinem Trailer mag er anders sein, aber sobald er herauskommt, ist er hochkonzentriert, immer in Bewegung und immer bestrebt, die Szene noch besser zu machen, damit sie so gut wie möglich funktioniert. Das ist erfrischend.“

Herzstück der zivilen Rollen war die Besetzung der drei Kinder. „Bei ihnen haben wir wirklich großes Glück gehabt, denn es ist uns gelungen, drei junge Schauspieler zu finden, die ihre Charaktere sehr emotional und mit Herzblut ausfüllen: Joey King, Jadin Gould und Bryce Cass“, sagt Marmur. „Diese drei Kids haben ganz unglaubliche Arbeit geleistet – ihre Performances haben mich durchweg überzeugt.“

Obwohl die Sicherheit der Schauspieler – und besonders die der Kinder – an allererster Stelle stand, fanden die Filmemacher laut des ausführenden Produzenten Jeffrey Chernov Mittel und Wege, die Kinder trotzdem mit den anderen Schauspielern zusammenzubringen. „Während der Vorproduktionsphase waren sie mit den 2/5-Darstellern zusammen im Trainingslager“, sagt er. „Dort haben sie zwar nicht übernachtet, aber ich fand es wichtig, dass die Kinder sich an die Marines gewöhnen konnten und umgekehrt.“

Produktion: Die Stunts

Um sie auf ihre Rollen als Marines vorzubereiten, schickten die Filmemacher die Schauspieler in ein dreiwöchiges Intensiv-Trainingslager, das von aktiven und pensionierten Marines geführt wurde. Dort gab es klare Vorgaben: keine Handys, kein Fernsehen, kein Internet, kein Kontakt zur Außenwelt. Der militärische Berater Jim Dever erklärt den Ablauf der Ausbildung: „Wir teilten das Trainingslager in drei Phasen auf. Die erste Phase bestand aus Körpertraining. Dabei konnten wir feststellen, wie fit jeder einzelne Schauspieler ist. Außerdem drillten wir sie, denn das fördert Disziplin, was beim Marine Corps natürlich wichtig ist – Befehle anzunehmen und auszuführen. Darüber hinaus gab es in der ersten Woche Unterricht über die Geschichte des Marine Corps.“

Die zweite und dritte Phase wurden dann richtig ungemütlich. Dever weiter: „In der zweiten Woche ging es nach Camp Mindon, ein Stützpunkt der Nationalgarde. Dort verbrachten wir fünf Tage in freier Wildbahn. Einmal angekommen, mussten sie ihre eigenen Zelte und Feldbetten bauen; sie bekamen von uns ihre Ausrüstung und die Ausbildung begann. Jeden Morgen um 05:30 Uhr ging es ans Körpertraining, dann wurde geduscht, gefrühstückt und wir brachten ihnen bei, was es heißt, ein Marine zu sein – vom Anlegen der Ausrüstung bis zum Umgang mit den Waffen. Nachmittags probte Jonathan dann mit den Schauspielern die Szenen. In der dritten Woche übten wir auf dem Highway: wie man sich fortbewegt und gegenseitig Kontakt hält. Das Waffentraining wurde weiterhin fortgesetzt.“ Nach der dritten Trainingswoche begannen die Dreharbeiten.

„Das Trainingslager war interessant“, sagt Aaron Eckhart. „Ich bin froh, dass wir da waren, weil es eine essentielle, dreiwöchige Probenphase war. Drei Marines haben uns durch das Boot Camp geleitet. Wir schliefen alle im selben Zelt und aßen gemeinsam. Wir waren ein Regiment und hatten alle dieselben Trainingskurse. Wir benahmen uns wie eine echte Marine-Einheit – ich war Staff Sergeant und kommandierte alle herum, bis sie mich abgrundtief hassten. Das Training war unbezahlbar, vor allem in Bezug auf die Waffen. Wir lernten, wie man sie hält, worauf man achten muss, wie man sich mit ihnen bewegt, und wie man als geschlossene Einheit eine Straße entlang läuft. Es war sehr hilfreich, denn wenn Schusswechsel anstanden, brauchte Sergeant Major Dever bloß zu sagen. ’OK, ihr patroulliert jetzt, und wir wussten, was wir zu tun hatten.“

Ramon Rodriguez sagt: „Ich habe durch das Trainingslager jetzt noch größeren Respekt vor dem Militär allgemein und besonders den Marines. Beispielsweise wogen unsere Westen fast 20kg, und in Wirklichkeit sind sie noch schwerer. Denn unsere waren nicht mit Metallplatten verstärkt. Mit diesen Platten, echten Granaten und echter Munition wiegen die Westen gut und gerne das Doppelte, also um die 40kg. Dazu kommt die Waffe, die, je nach Modell, auch noch mal locker zwischen 10 und 15 kg wiegen kann. Und dann haben wir da noch zwei Rucksäcke, die pro Stück auch noch mal knapp 10kg wiegen. Die schweren Stiefel, nicht zu vergessen, der Helm…es ist kein Spaziergang.“

So anstrengend und hart es auch gewesen sei, habe ihm das Trainingslager geholfen, mit seinen Schauspielkollegen eine echte Einheit zu formen und sich in seine Rolle hinein zu versetzen, so Rodriguez weiter. „Ganz ehrlich? Das Boot Camp war so ziemlich der beste Abschnitt der ganzen Produktion, weil es uns zusammengeschmiedet hat und ein Team werden ließ…ein Platoon“, sagt er. „Wir verbrachten einige Woche draußen in den Wäldern in einem Zelt und wurden von Marine-Veteranen mit 25-jähriger oder mehr Erfahrung angeleitet. Sie halfen uns und brachten uns bei, wie man ein Marine wird. Wir trainierten den ganzen Tag und probten während dieses Trainingslagers diverse Szenen. Es war eine tolle gemeinsame Zeit und ich habe das Gefühl, dass jeder während dieser Phase seine Rolle gefunden hat. Letztendlich ist der ganze Film eine Hommage an die Marines und ich hoffe, sie sind stolz auf uns und zufrieden damit, wie wir sie darstellen.“

„Das Boot Camp hat mir definitiv geholfen, meine Rolle zu finden“, sagt Ne-Yo. „Ob es einem gefiel oder nicht, man war für drei Wochen diese Filmfigur. Wir hatten keine Wahl. Das lässt sich natürlich nicht mit dem vergleichen, was echte Marines durchmachen und über sich ergehen lassen… wir waren schon nach drei Tagen soweit zu sagen, ’Okay, wir haben’s verstanden. Können wir jetzt bitte anfangen zu drehen? Bringt uns ins Hotel zurück, es regnet.’ Aber es half uns wirklich dabei, zu verstehen, wie Marines ticken und warum wir ihnen alle Ehre machen sollten.“

Produzent Neal H. Moritz, wahrlich kein Unbekannter, wenn es um hochtourige Actionfilme geht, nennt WORLD INVASION: BATTLE LOS ANGELES den „für die Schauspieler körperlich fordernsten Film, an dem ich jemals beteiligt war. Sie haben außerdem einen Großteil ihrer Stunts selbst ausgeführt – sie befanden sich am Set buchstäblich im Krieg.“

Das kann Ne-Yo nur bestätigen: „Ich bin in erster Linie R&B-Sänger, in meinem normalen Leben gibt es also nicht allzu viele Stunts. Aber sie steckten mich in Gurtzeug und ich musste mich fast zehn Meter tief auf die Motorhaube eines Autos fallen lassen. So etwas habe vorher noch nie gemacht und werde es wohl niemals wiederholen. Aber…es hat Spaß gebracht.“

„Jeder einzelne Zuschauer soll sich fühlen, als wäre er selbst einer der Marines unseres Bataillons und muss gegen diese unbekannte Macht kämpfen“, sagt Liebesman. „Auf diesen Kriegseinsatz konnte sie niemand vorbereiten und die Zuschauer sollen das spüren und sich um die Menschen im Film sorgen – um die Marines genauso wie um die Zivilisten – und mit ihnen diese Mission erleben.“

Diese Spannung wollte Liebesman unbedingt über die ganze Filmlänge aufrecht erhalten. Dazu Produzent Ori Marmur: „WORLD INVASION: BATTLE LOS ANGELES hat die Action und den Pop-Appeal einer großen Produktion, aber gleichzeitig diese schmutzige und realistische Anmutung. Dafür hat unser außergewöhnlicher Bildregisseur Lukas Ettlin ein tolles Kamerateam zusammengestellt. Sie standen auf Müllwagen, krochen unter Autos, filmten durch kaputte Scheiben, sie waren immer nur wenige Zentimeter von den Explosionen weg und filmten sie aus allen denkbaren Winkeln. Wir hatten Hubschrauber, es gibt Unterwasseraufnahmen, Aufnahmen auf dem Wasser, hinter Feuer, vor Feuer, im Feuer.“

Bridget Moynahan nennt die Kameraleute ‚fantastisch“ und staunte über ihre „ausgezeichnete körperliche Verfassung. Sie haben so viele ungeschönte, kraftvolle Momente eingefangen.“

Doch nie als Selbstzweck, denn laut Eckhart unterstützen die phänomenalen Bilder die Story und Emotionen des Films. „Falls uns das Publikum nicht abkauft, dass wir jeden Augenblick des Films draufgehen könnten, haben wir was falsch gemacht“, sagt er.

Produktion: Visual Effects

Die Visual Effects von WORLD INVASION: BATTLE LOS ANGELES stellten VFX Supervisor Everett Burrell vor viele Herausforderungen. Die größte von allen war, Liebesmans ambitioniertes Konzept für den Film umzusetzen: Um den Film tatsächlich aus Sicht der Marines schildern zu können, benutzte Liebesman Handkameras – und bei solchen Bildern ist es noch schwieriger, die Effekte nachträglich einzufügen. „Er war uns gegenüber sehr eindeutig, er sagte, ’Ich will kein Gejammer hören’“, lacht Burrell.

In WORLD INVASION: BATTLE LOS ANGELES wird die Stadt von unbekannten Mächten zerstört…und von Everett Burrell. Um sich vorzubereiten, flog Burrell mit einem Hubschrauber südlich von Los Angeles herum und schoss Digitalaufnahmen vom der Gegend – Weitwinkelaufnahmen, die als Hintergrund dienen sollten. „Nachdem Jonathan die Aufnahmen ausgewählt hatte, die ihm am besten gefielen, konnten wir sie mit Rauch, Feuer und Stadtverwüstungen versehen“, erklärt Burrell.

Aber die Zerstörungen waren nur der Anfang – schließlich mussten Burrell und sein Team auch die dazugehörigen Zerstörer von WORLD INVASION: BATTLE LOS ANGELES erschaffen. Liebesman arbeitete dafür mit einem versierten Künstlerteam zusammen. „Obwohl ich von Anfang an eine ganz klare Vorstellung von den Aliens hatte, wurden meine Erwartungen um ein Vielfaches übertroffen. Durch die exzellente Zusammenarbeit der Konzeptkünstler und des Postproduktionsteams entstanden komplexere und faszinierendere Aliens, als ich mir jemals hätte vorstellen können“, so der Regisseur.

„Es ist immer schwierig, das endgültige Design festzulegen, weil es so unendlich viele verschiedene Möglichkeiten gibt“, sagt Burrell. Beim Design eines Aliens gibt es keine Grenzen und Beschränkungen: alles ist möglich. Wo soll man da anfangen? Und woran erkennt man, dass man fertig ist? „Wir arbeiteten mit Jonathan außergewöhnlich viele verschiedene Konzepte durch, um die Aliens seiner Vision entsprechend zu gestalten. Dieser aufwändige Prozess lag erster Linie daran, dass sie sich von allen anderen Aliens, die man aus Filmen kennt, komplett unterscheiden sollten. Computeranimation erlaubte uns, während der ganzen Produktion am Aussehen der Aliens zu feilen, bis wir völlig zufrieden waren.“

Moritz stimmt zu: „Die Entwicklungsphase der Aliens war ausgesprochen umfangreich und erschöpfend. Während der Vorproduktion sahen wir uns unendlich viele verschiedene Alien-Designs an. Wir wollten natürlich nichts kopieren, was es schon einmal gegeben hatte. Auf der anderen Seite sollten die Aliens im Sinne unserer Story absolut überzeugend und glaubwürdig wirken – warum sie auf die Erde kommen, wonach sie suchen, wie sie sich verteidigen, warum sie für unsere Army ein so gefährlicher und starker Gegner sind. Jonathan dachte sich einen wirklich coolen, einzigartigen und furchteinflößenden Alien aus – und als das Design feststand, ließen wir ein riesiges, lebensgroßes Exemplar anfertigen, um es den Studioleuten zu zeigen. Es war ein tolles Gefühl, als wir merkten, dass wir den Nagel auf den Kopf getroffen hatten, denn alle reagierten absolut enthusiastisch.“

Mit Computern lässt sich heutzutage so ziemlich jeder Effekt umsetzen, aber manchmal muss es eben doch eine echte Maske oder ein Modell sein, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Beispielsweise bei der Autopsie-Sequenz von WORLD INVASION: BATTLE LOS ANGELES. Darin untersuchen die Marines die Beschaffenheit der Aliens und versuchen herauszufinden, wie sie zu stoppen sind. „Ich komme aus der traditionellen Masken- und Monstermodell-Schule“, sagt Burrell. „Und mit einem lebensgroßes Modell zu arbeiten, ist immer dann am sinnvollsten, wenn die Schauspieler ganz dicht an den Aliens dran sind und mit ihnen interagieren müssen, so wie bei der Autopsie.“

„Jonathan hat sich stark eingebracht, was die Alien-Effekte betraf – wie die Außerirdischen aussehen und reagieren sollten, wie sie überhaupt wirken sollten“, sagt Joel Harlow, Leiter des Alien Creature FX Department, das für die physischen Spezialeffekte des Films zuständig war. Auch an der Auswahl der Materialien war Liebesman beteiligt, welche Teile aus Silikon sein sollten, welche aus Metall, wo Haut und wo Knochen zu sehen sein sollten.

Der Außerirdische, der so für die Autopsie entstand, war mehr als beeindruckend. „Das Alien ist 2,50m groß und aus dem einen Bein wächst eine 6m lange Tentakel. Als sie ihn bewegen, zieht er eine Blut- und Schleimspur hinter sich her. Sie bringen das Alien in die Polizeistation, schneiden es auf und von da an ist es ein separates Element – immer wenn die Schauspieler körperlich mit den Aliens interagieren, sind es Modelle, die wir gebaut haben.“

Die Arbeit am Design des Raumschiffs begann mit einem glücklichen Zufall. „Jonathan spielte mit den Visual Effects herum, dabei entstand versehentlich ein riesiges Raumschiff mit einem abgebrochenen, separaten Stück“, sagt Burrell. Ihnen gefiel die Idee und letztlich führte es zu dem UFO, das sich aus neun kleineren Drohnen zusammensetzt – „wie eine Pizza, die man in Stücke geschnitten hat“, erklärt Burrell. „Und die können die Erde in 30 Minuten zerstören, oder noch schneller – sonst gibt’s das Geld zurück.“

Hintergrund: Schlacht um Los Angeles

Das Ereignis, das als „Schlacht um Los Angeles“ bekannt wurde, ereignete sich in den Abend- und frühen Morgenstunden am 24./25. Februar 1942. Da die Vorkommnisse nie vollständig geklärt wurden, bleiben sie bis heute rätselhaft und sind immer noch Auslöser wilder Spekulationen.

Einen Tag zuvor, am 23. Februar 1942, tauchte ein japanisches U-Boot vor der kalifornischen Küste auf und nahm eine Ölraffinerie in der Nähe von Santa Barbara unter Beschuss. Da es Berichte gab, dass das U-Boot in südlicher Richtung auf Los Angeles zusteuerte, waren die Menschen dort unter Hochspannung und in höchster Alarmbereitschaft.

Kurz nach 02:00 Uhr morgens am 25. Februar 1942 wurden über Los Angeles die ganze Nacht lang unidentifizierbare Flugobjekte gesichtet. Die Bedrohung war so ungewöhnlich, dass Fliegeralarm ausgelöst und totale Verdunkelung angeordnet wurde. Ab 03:16 Uhr nahm die 37th Coast Artillery Brigade die Flugobjekte unter Beschuss – innerhalb der folgenden 58 Minuten verfeuerte sie über 1400 6kg-Granaten Luftabwehrmunition, während die Flugobjekte Richtung Süden zogen, von Santa Monica nach Long Beach.

„Es war natürlich naheliegend, die Flugobjekte für japanische Kampfbomber zu halten, die die USA angriffen“, sagt UFO-Experte Bill Birnes, Herausgeber von UFO Magazine. „Aber es waren keine. Sie flogen viel zu hoch. Aber am erstaunlichsten war, dass keine einzige der Granaten die Flugobjekte traf. Menschen, die das ganze beobachteten, schworen, dass es sich bei den Objekten am Himmel weder um Flugzeuge oder Ballons handelte, sondern um ein UFO. Es schwebte, es glitt. Und bis auf den heutigen Tag kann niemand sagen, was das für ein Flugobjekt war und warum unsere Flugabwehr es nicht treffen konnte – es ist ein Geheimnis, das niemals gelöst wurde.“

Die Beschreibungen der UFOs waren höchst unterschiedlich. General George C. Marshall schrieb in seinem ersten Memo an Präsident Roosevelt zu dem Ereignis, dass „die unidentifizierten Flugzeuge…(mit einer Geschwindigkeit von) ’sehr langsam’ bis zu 320 km/h schnell gewesen und zwischen 2,8km und 5,5km Höhe geflogen sind.“ Die Zahl der Flugzeuge variierte in den Beschreibungen von 9 über 15 bis zu 25 Stück.

Anfangs boten die Verantwortlichen eine sehr vage Erklärung: Frank Knox, Navy-Secretary, tat die Ereignisse als „falscher Alarm“ ab, der auf allgemeine „Kriegsnervosität“ zurückzuführen sei. Doch als sich weder Presse noch Öffentlichkeit damit zufriedengeben wollte, gab die Army schließlich zu, dass die Flugobjekte und die Schlacht echt waren. Kriegsminister Henry L. Stimson bestätigte dies. Santa Monicas US-Abgeordneter Leland Ford berief daraufhin eine Untersuchungskommission ein, die jedoch zu keinen Ergebnissen führte. Seit dem wurden immer wieder neue Erklärungsversuche unternommen – von japanischen Kampfbombern über deutsche Flugzeuge, die von einer geheimen Station in Mexiko gestartet waren, unidentifizierte Flugzeuge anderer Art, bis hin zu Wetterballons, Himmelslaternen und Luftschiffen.

Angeblich lag General Marshall jedoch ein Bericht der Army vor, wonach diese vor der Küste Kaliforniens ein unidentifizierbares Flugzeug entdeckt hatte, das den Verdacht nahelegt, dass die „mysteriösen Flugzeuge tatsächlich nicht irdischen, sondern laut Geheimdienstquellen höchstwahrscheinlich außerirdischen Ursprungs sind.“

Zu den Kommentaren

News und Stories

  • Aaron Eckhart fliegt neben Tom Hanks in Clint Eastwoods "Sully"

    Filme wie Apollo 13, Der Soldat James Ryan oder Captain Phillips prädestinieren Tom Hanks geradezu für die Rolle des heldenhaften Kommandeurs. Es wundert also nicht, wenn Hanks in Clint Eastwoods Biopic/Drama Sully den Chef-Piloten Chesley "Sully" Sullenberger verkörpern wird. Dieser notwasserte am 15. Januar 2009 einen Airbus auf dem New Yorker Hudson River und rettete 155 Menschen das Leben. Wie "THR" aktuell berichtet...

    Kino.de Redaktion  
  • Viel Action im neuen "Turtles"-Trailer

    Viel Action im neuen "Turtles"-Trailer

    Michael Bay zeigt, dass er neben "Transformers" auch ganz prächtige "Teenage Mutant Ninja Turtles" tanzen lassen kann.

    Ehemalige BEM-Accounts  
  • Sky: Die Film-Neustarts dieser Woche

    Das Pay-TV-Unternehmen Sky hat auch diese Woche wieder einige Film-Neustarts zu vermelden, die auf dem Sender Sky Cinema starten. Den Anfang macht am Montag, 19. März 2012, die preisgekrönte Dokumentation „Senna“ über den legendären Formel-1-Weltmeister Ayrton Senna. 1993 überholte er bei Regen noch in Runde 1 alle fünf vor ihm liegenden Fahrer. Privat fast schüchtern, lieferte er sich erbitterte Rennen mit Dauerrivale...

    Ehemalige BEM-Accounts  

Kommentare

  1. Startseite
  2. News
  3. Film-News
  4. World Invasion: Battle Los Angeles
  5. Fakten und Hintergründe zum Film "World Invasion: Battle Los Angeles"