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"Chroniken der Unterwelt": Fantasyfilm mit verhaltenem Start

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An der Spitze der US-Kinocharts thronen nach wie vor das Geschichtsdrama „Der Butler“ und die Komödie „Wir sind die Millers“. Der Jugendbuch-Verfilmung „Chroniken der Unterwelt: City of Bones“ gelang hingegen nur ein mäßiger Start. In Deutschland hat sich Michael Bays Actionkomödie „Pain & Gain“ knapp gegen den Skandalfilm „Feuchtgebiete“ durchgesetzt.

Seit den erfolgreichen Verfilmungen der „Twilight“-Romane stehen Jugendbuch-Adaptionen bei US-Studios hoch im Kurs. Auch die „Chroniken der Unterwelt“ haben es auf die große Leinwand geschafft. Chroniken der Unterwelt: City of Bones, der erste von mehreren geplanten Teilen, ist in Nordamerika nun angelaufen, aber das Ergebnis wird keinen der Beteiligten in Jubel ausbrechen lassen: Die 60-Millionen-Dollar-Produktion hat am Wochenende nur 9,3 Millionen Dollar bzw. 14 Millionen Dollar seit dem Start am Donnerstag eingespielt. Dieses Ergebnis reicht nur für den dritten Rang in den US-Kinocharts.

Die Spitzenplätze werden weiterhin von Der Butler und Wir sind die Millers angeführt. Das Geschichtsdrama von Lee Daniels (The Paperboy) spielte am Wochenende 17 Millionen Dolalr ein, die Komödie mit Jason Sudeikis (30 Rock) und Jennifer Aniston (Wanderlust – Der Trip ihres Lebens) in den Hauptrollen 13,5 Millionen Dollar. Vor allem der seit drei Wochen in den US-Kinos laufende Wir sind die Millers ist ein echter Hit: 91,7 Millionen Dollar in Nordamerika und weltweit 114,7 Millionen Dollar lassen sich sehen. Und in einigen Ländern – u.a. auch in Deutschland – ist Rawson Marshall Thurbers (Voll auf die Nüsse) Film noch gar nicht angelaufen.

Auf Platz vier ist mit 8,9 Millionen Dollar Einspiel The World’s End eingestiegen. Der finale Teil der Blood-and-Ice-Cream-Trilogie mit Simon Pegg und Nick Frost startete in den USA somit besser als Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis und Shaun of the Dead. Den fünften Rang sicherte sich mit Einnahmen von 8,6 Millionen Dollar Disneys Animationsfilm Planes, gefolgt von Neill Blomkamps (District 9) Science-Fiction-Actioner Elysium mit 7,1 Millionen Dollar.

Die nicht nach Einnahmen sondern nach Besuchern ermittelten deutschen Kinocharts zeichnen hingegen ein anderes Bild. Hier setzte sich Michael Bays (Transformers 3) Actionkomödie Pain & Gain mit 270.000 Besuchern an die Spitze. Knapp dahinter platzierten sich die Skandalbuch-Verfilmung Feuchtgebiete, der Kinderfilm Die Schlümpfe 2 und Elysium.

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