Filmhandlung und Hintergrund

Seinerzeit Aufsehen erregende Dokumentation, die den sozialistischen Anspruch der Gleichberechtigung der Frau anhand der DDR-Realität überprüft.

Kurze Zeit vor dem Zusammenbruch der Ostblock-Staaten steigt Helke Misselwitz mit einem Filmteam im sächsischen Zwickau in den Zug und fährt nördlich durch die DDR bis zur Ostsee. Beim Zusammentreffen mit einer Reihe völlig unterschiedlicher Frauen äußern sich jene sehr offen über ihre jeweilige Lebenssituation. Vor dem Hintergrund ihrer gesellschaftlichen Rolle entpuppen sich Bereiche wie Partnerschaft, Nachwuchs oder Berufstätigkeit weit weniger erfüllend als vielmehr problembelastet.

Darsteller und Crew

  • Helke Misselwitz
    Helke Misselwitz
  • Thomas Plenert
    Thomas Plenert
  • Mario Peters
    Mario Peters

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Winter ade: Seinerzeit Aufsehen erregende Dokumentation, die den sozialistischen Anspruch der Gleichberechtigung der Frau anhand der DDR-Realität überprüft.

    Helke Misselwitz („Fremde Oder“) studierte an der Akademie der Künste der DDR unter Heiner Carow („Die Legende von Paul und Paula“). Der Reiz der vorliegenden Doku steckt zum einen Teil natürlich im Entstehungsdatum ein Jahr vor dem Ende der DDR. Zum anderen vermittelt der Schwarzweiß-Film die übergeordnete Wahrheit der Nicht-Gleichberechtigung. Wie die seinerzeitige westliche Kritik betonte: Eine Analyse der Rolle der Frau in der westdeutschen Gesellschaft wäre vergleichbar negativ ausgefallen.

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