Filmhandlung und Hintergrund

Herzerwärmendes Kinderabenteuer von Wayne Wang um die Freundschaft zwischen einem kleinen Mädchen und einem Hund.

Die zehnjährige India Opal Buloni (Annasophia Robb) hat es nicht nur wegen ihres Namens schwer in ihrem neuen Wohnort in Florida. Weil Papa (Jeff Daniels) als Prediger nicht viel verdient, wohnen sie im örtlichen Trailerpark. Die Mutter ist weggelaufen, als Opal gerade 3 Jahre alt war. In der Schule findet die Kleine statt neuer Freunde nur anhängliche Feinde, und als sie einen kleinen Hund namens Winn-Dixie aus dem gleichnamigen Supermarkt adoptiert, nimmt das Chaos seinen Lauf. Doch dann lässt Winn-Dixie seinen Charme spielen, und die Sonne geht auf …

Wayne Wang

Die zehnjährige India Opal Buloni kommt mit ihrem Vater, einem Prediger, nach Miami, und freundet sich in einem Supermarkt mit einem herrenlosen Hund an, den sie mit in ihrem Trailer-Park nimmt und Winn-Dixie nennt. Dank Winn-Dixies natürlicher Neugier und fröhlich-stürmischer Art schließt das kleine Mädchen fast zwangsläufig neue Bekanntschaften.

Die kleine India Opal lebt mit ihrem Vater seit kurzem in Naomie, Florida. Das Mädchen hat keine Freunde und ist überglücklich, als ihr ein zotteliger Hund zuläuft. Ihr Vater, der Prediger, zeigt sich vom neuen Mitbewohner nicht sehr angetan. Doch er lässt sich überreden, den nach einem Supermarkt benannten Winn-Dixie zu dulden. Schnell bringt der Vierbeiner das verschlafene Städtchen durcheinander, knüpft für Opal neue Freundschaften und erweist sich als unschätzbarer Neuzugang. Denn auch Erwachsene können manchmal einsam sein.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Winn-Dixie - Mein zotteliger Freund: Herzerwärmendes Kinderabenteuer von Wayne Wang um die Freundschaft zwischen einem kleinen Mädchen und einem Hund.

    Bittersüß sind die metaphorisch gehaltvollen Lutschbonbons, die eine alte Dame in Wayne Wangs neuem Film austeilt. Diese Beschreibung trifft auch für das gesamte, herzerwärmende Kinderabenteuer „Because of Winn-Dixie“ zu. Adaptiert nach dem preisgekrönten Roman von Kate DiCamillos, erzählt der Regisseur einfühlsam die Geschichte eines einsamen kleines Mädchen, das mit Hilfe seines Hundes neue Freundschaften mit exzentrischen Gemeindebewohnern schließt. Das Ergebnis ist rührende, aber nicht rührselige Familienunterhaltung.

    Die Story setzt mit der Ankunft der zehnjährigen India Opal Buloni (Newcomerin Anna-Sophia Robb) im fiktiven Naomi, Florida ein. Ihr Vater (Jeff Daniels) ist Prediger. Deshalb sind sie wieder einmal umgezogen. Ihre Mutter hat die Familie verlassen, als Opal drei Jahre alt war. Ohne Freunde fühlt sie sich recht einsam. Dies ändert sich, als sie im örtlichen Supermarkt einen herrenlosen Hund sieht und ihn mit nach Hause zu ihrem Wohnwagen-Park bringt. Sie tauft den niedlichen Vierbeiner, der dank dezenter CGI-Technik gelegentlich lächelt, Winn-Dixie. Trotz anfänglicher Proteste ihres Vaters und des Vermieters darf Opal ihn schließlich behalten. Dank seiner natürlichen Neugier und fröhlich-stürmischen Art schließt das kleine Mädchen fast schon zwangsläufig neue Bekanntschaften. Als da wären Otis (Sänger Dave Matthews in seinem Filmdebüt), der in der örtlichen Tierhandlung arbeitet und seinen Schützlingen Gitarre vorspielt; die beiden frechen Dewberry-Brüder, die Opal hänseln; die alte Bibliothekarin (Eva-Marie Saint), deren einzige Freunde ihre Bücher sind; die blinde Gloria Dump (Cicely Tyson), die als Hexe verschrien ist; die schüchterne kleine Sweet-Pea (Elle Fanning, Dakotas Schwester) und eine scheinbar arrogante Mitschülerin. Für eine Gartenparty bei Mrs. Dump finden sie alle zusammen und erneuern das lange abhanden gekommene Gefühl von Gemeinschaft.

    Ein Teil der Figuren hat einen tragischen Hintergrund, womit eine Botschaft von Mitgefühl und Akzeptanz statt voreiliger Vorurteile vermittelt wird. Für einen Film mit allgemeiner Altersfreigabe werden erstaunlich erwachsene Themen wie Alkoholismus, Scheidung und Gefängnisaufenthalt angeschnitten. Unter Wangs leichtherziger Regie wirkt dies ernsthaft-aufrichtig und nicht übermäßig deprimierend. Zudem werden für die Kleinen zur Auflockerung auch ein paar Slapstickmomente eingebaut. Visuell wird dank der in satten Erd- und Goldtönen schwelgenden Kameraarbeit von Karl Walter Lindenlaub tiefe Wärme ausgestrahlt, die ein nostalgisches Flair heraufbeschwört. Dies wird noch zusätzlich vom hübschen folkigen Score unterstrichen. Fazit: ein charmant-origineller Familienfilm mit melancholischen Zwischentönen über Toleranz, Vergebung und Zukunftshoffnung, perfekt für (Groß-)Eltern und ihre jüngeren (Enkel-)Kinder auf der Suche nach Kontrastprogramm zum gängigen Kiddie-Standard-Entertainment. ara.

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