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Wien vor der Nacht

Kinostart: 09.03.2017
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Stadt Wien vor der Shoa - eine essayistische Zeitreise von Robert Bober.

Der Dokumentarfilmer Robert Bober unternimmt anhand des Lebens seine Urgroßvaters eine Zeitreise in das Wien vor dem Anschluss an den NS-Staat. Das Wien „vor Nacht“, bevor Österreich nationalsozialistisch wurde. 100 Jahre geht Bober zurück und betrachtet die Zeit zwischen dem Ende der Monarchie Österreich-Ungarn und dem Zusammenschluss mit Hitler-Deutschland. Wir lernen, dass Wien zu dieser Zeit als kulturelle Hauptstadt Europas gefeiert wurde. Die Stadt verfügte über eine große jüdische Gemeinde mit einer Vielzahl bekannter intellektueller Persönlichkeiten aus allen Bereichen. Sigmund Freud, Joseph Roth, Stefan Zweig und Arthur Schnitzler haben das Leben der Stadt und ihre Kultur maßgeblich mitbestimmt.

Hintergrund

Bober arbeitet in diesem Film auch die Lebensgeschichte seines Urgroßvaters auf, der Jude war und 1904 in die USA auswandern wollte. Allerdings durfte er wegen eines Trachoms (eine seltene Augenkrankheit) nicht einreisen. Auf seinem Rückweg landete er in der Stadt Wien und hat dort seinen alten Beruf Blechschmied wieder aufgegriffen und seinen Lebensabend in der Stadt verbracht. Das Konzept und die Regie stammen von Robert Bober, die Kamera führte Giovanni Donfranceso, den Schnitt übernahm Catherina Zins und für den Ton zeichnete Benjamin Bober verantwortlich. Robert Bober ist 1931 als Sohn jüdischer Eltern in Berlin geboren und lebt seit 1933 in Frankreich. Er ist Autor von über 130 Dokumentarfilmen und arbeitet als Regisseur fürs Fernsehen.

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