Filmhandlung und Hintergrund

Federleichte romantische Komödie über zwei, die sich suchen und finden - und eigentlich nach zehn Tagen wieder loswerden wollen.

Journalistin Andie Anderson (Kate Hudson) recherchiert für einen Artikel zum Thema „Wie werde ich meinen Freund wieder los?“. Als geeigneter Testkandidat für einen Selbstversuch erscheint ihr der Werbefachmann Ben Berry (Matthew McConaughey). Dabei ahnt sie nicht, dass auch dieser unlautere Absichten hegt: Berry hat mit seinem Chef gewettet, dass er jede Frau rumkriegen kann. Für ihn gilt es, Andie auf dem in zehn Tagen stattfindenden Betriebsfest als Trophäe zu präsentieren. Andie dagegen möchte dann schon längst wieder solo sein und zieht sämtliche Zickenregister.

Basierend auf einem in den USA höchst populären Frauenratgeber hob Regisseur Donald Petrie („Miss Undercover„) diese Screwball-Romatikkomödie aus der Taufe.

Bei der Recherche für einen Artikel darüber, wie man einen neuen Freund in zehn Tagen wieder los wird, findet Journalistin Andie in dem gutaussehenden Werbefachmann Ben Berry ein ideales Opfer. Doch auch dieser will eigentlich lediglich eine Wette gewinnen, die behauptet, dass er jede Frau in ihn verliebt machen könnte.

Andie Anderson, Autorin der Lebenshilfe-Kolumne eines Frauenmagazins, muss den ultimativen Feldversuch durchführen. Innerhalb von zehn Tagen soll sie das Herz eines Mannes erobern, nur um ihn unter Einsatz perfidester Beziehungs-Killer wieder loszuwerden. Schon bald findet sie in dem schmucken Werbeprofi Benjamin Barry das ideale Opfer. Doch Benjamin zeigt sich immun gegen ihre übermäßige Anhänglichkeit und die haarsträubenden Gehässigkeiten, schließlich spielt auch der zukünftige Ex-Lover nicht mit offenen Karten.

Alle Bilder und Videos zu Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen?

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

So werten die User ø 4,0
(1)
5
 
0 Stimmen
4
 
1 Stimme
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen
So werten die Kritiker (1 Stimme)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen?: Federleichte romantische Komödie über zwei, die sich suchen und finden - und eigentlich nach zehn Tagen wieder loswerden wollen.

    Mehr Liebe denn Hiebe bevorzugte das US-Publikum kurz vor dem Valentinstag. So überflügelte die romantische Komödie mit Matthew McConaughey und Kate Hudson mühelos Jackie Chans neuen Actionspaß „Shanghai Knights“. Dabei steht die Variation einer üblichen Romantikkomödien-Prämisse auf dem Programm. Hier spielen beide Protagonisten im Spiel der Liebe nicht mit offenen Karten. Als Datemovie angepriesen, handelt es sich vielmehr um ein Chickflick, dem vorwiegend die weibliche Klientel zusprechen wird.

    Als Drehbuchvorlage dient ein Frauenratgeber von Michelle Alexander und Jeannie Long, welcher die großen und kleinen Fehltritte, die im Umgang mit dem anderen Geschlecht besser vermieden werden sollten, beschreibt. Diese Unarten der Frauen, mit denen sie innerhalb von maximal zehn Tagen jeden potenziellen Langzeit-Partner vergraulen, umfassen etwa Klammern, Rücksichtslosigkeit, Eifersucht und Überbesorgtheit. Ein Paradebeispiel hierfür ist eine der Freundinnen der Journalistin Andie Anderson (Hudson). Dies bringt ihre Chefredakteurin (Bebe Neuwirth) auf die Idee, Andie einen Artikel schreiben zu lassen, wie man einen neuen Freund in zehn Tagen wieder los wird. Zu Recherchezwecken will sie sich am selben Abend in einer angesagten Bar ein Opfer suchen, das sie schnell in dem gutaussehenden Werbefachmann Ben Berry (McConaughey) findet. Andie ahnt natürlich nicht, dass auch er keine lauteren Absichten hat. Denn um einen dicken Auftrag mit einer Diamantenfirma zu landen, hat er eine Wette von zwei Kolleginnen und seinem Boss angenommen. Er behauptet, jede Frau in ihn verliebt machen und dies in zehn Tagen bei einer großen Firmenparty beweisen zu können. So verbringen Andie und Ben ihren ersten gemeinsamen romantischen Abend, wobei jeder den anderen nur als Mittel zum Zweck sieht. Ihr nächstes Date ist bei einem Knicks-Basketballspiel und nachdem Andie Ben geködert hat, zeigt sie erste Anzeichen von kalkulierter Biestigkeit, indem sie ihn zweimal während der spannensten Momente zum Getränkeholen schickt. Doch so einfach lässt sich Ben nicht abschütteln und so beginnt Andie in den folgenden Tagen immer schwerere Geschütze aufzufahren. Sie dekoriert seine Wohnung um, platziert ihre Hygiene- und Schminkartikel gut sichtbar in seinem Badezimmer, plant ihre zukünftige Heirat – macht schlicht alles, was jeden Kerl in die Flucht schlagen würde. Doch Wette ist Wette, und so nimmt Ben die zunehmend unausstehlichere Andie sogar mit nach Hause zu seinen bodenständigen Eltern. In dieser „Normalität“ verleben sie erstmals ungekünstelte Momente miteinander und bei der Ballsaal-Party ist klar, dass ihre Gefühle ihren ursprünglichen Motiven ins Gehege gekommen sind.

    Beim Finale, bei dem die beiden Lug und Trug des anderen durchschauen, drückt Regisseur Donald Petrie auf die Tränendrüse, doch das Happy End ist nicht fern. Größter Trumpf ist die stimmige Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern. Vor allem Hudsons Performance ist glänzend, auch wenn das Material manchmal dröge ist und sie sich zickig geben muss. Wie in vielen romantischen Komödien spielt auch hier der Big Apple einen malerischen Part. Diverse Weichzeichner-Aufnahmen verleihen der Romantikkomödie einen leicht entrückten Look, was federleichtem, realitätsfremden Eskapismus wie diesem auch gut zu Gesicht steht. ara.

News und Stories

Kommentare