Filmhandlung und Hintergrund

TV-Komödie: Um ihr Eheleben aufzupeppen schlüpft eine unscheinbare Hausfrau in die Rolle einer sinnlichen Französin...

Die Ehe von Paul und Marie ist in die Jahre gekommen. Als Marie ihrem Schulfreund Robert über den Weg läuft, einem angesehenen Modefotografen, zum Spaß in einen Designerfummel schlüpft und prompt bewundernde Blicke auf sich zieht, hat sie eine Idee: Sie wird Paul als Französin Isabel in Roberts Wohnung bezirzen. Ihr Gatte riecht den Braten zwar, kann Marie das Doppelspiel aber nicht beweisen.

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Kritikerrezensionen

  • Wie verführ' ich meinen Ehemann: TV-Komödie: Um ihr Eheleben aufzupeppen schlüpft eine unscheinbare Hausfrau in die Rolle einer sinnlichen Französin...

    Tür auf, Tür zu: Im Boulevardtheater können Komödien ganz einfach funktionieren. Im Film ist das schon etwas komplizierter: Da genügt es nicht, mal eben hinter den Kulissen zu verschwinden. Deshalb hat Marie ganz schön zu tun, um ihrem Mann Paul immer wieder zuvorzukommen. Und das muss sie auch, damit er ihr Spiel nicht durchschaut.

    Die Ehe des Paares (Christine Schubert, Jochen Horst) ist in die Jahre gekommen, das Prickeln der ersten Jahre dahin. Als Marie ihrem Schulfreund Robert (Marco Girnth) über den Weg läuft, einem angesehenen Modefotografen, zum Spaß in einen Designerfummel schlüpft und prompt bewundernde Blicke auf sich zieht, hat sie eine Idee: Sie wird Paul als Französin Isabel in Roberts Wohnung bezirzen. Der lendenlahme Gatte soll getreu einem Motto, dass auch von Eva Herman stammen könnte, auswärts Appetit bekommen und dann so richtig hungrig nach Hause kommen.

    Die Handlung klingt nach einer jener Romanzen, wie sie die ARD freitags zu zeigen pflegt. Und selbstredend steht und fällt die ganze Geschichte (Buch: Christiane Dienger) mit einer Voraussetzung: Man muss als Zuschauer akzeptieren, dass selbst der eigene Ehemann Isabel nicht sofort als Marie erkennt. Das allerdings ist etwas viel verlangt, denn der Unterschied zwischen den beiden Damen beschränkt sich auf Schminke, künstliche Fingernägel, frivole Kleidung, eine Haarverlängerung und den Akzent. Zum Glück ist Paul nicht völlig blöd, selbst wenn Jochen Horst ihn als Tollpatsch mit klobiger Hornbrille spielen muss: Der Gute ist zwar hin und weg von den Avancen der französischen Versuchung, aber seine Sinne sind nicht komplett vernebelt. Deshalb liegt der größte Reiz des von Karola Hattop nicht eben temperamentvoll inszenierten Films in den diversen Wettrennen des Ehepaars. Beide setzen alles daran, um vor dem anderen zu Hause zu sein: Marie, damit ihr Versteckspiel nicht auffliegt, Paul, um seine Frau als Isabel zu enttarnen. Hübsch ist auch die Rolle von Barbara Schöne als Pauls Sekretärin, die in Maries Pläne eingeweiht ist und kräftig mit am Rad dreht. Das ist alles nett anzuschauen, aber auch ein bisschen brav; da hatte Sat.1 schon viel Flotteres zu bieten. Der Film könnte problemlos auch freitags im „Ersten“ laufen, aber das ist aus Sicht von Sat.1 ganz sicher keine gute Nachricht. tpg.

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