Where to, Miss? (2015)

Where to, Miss?: Doku über zwei indische Frauen, die in Delhi Taxi nur für Frauen fahren.
Kinostart: 19.01.2017
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Filmhandlung und Hintergrund

Where to, Miss?: Doku über zwei indische Frauen, die in Delhi Taxi nur für Frauen fahren.

In diesem Dokumentarfilm begleitet die Kamera zwei indische Frauen, die in Delhi Taxi fahren. Das Besondere an ihnen: Sie befördern ausschließlich Frauen. Mit diesen Lady Cabs soll Frauen ein Schutzraum eröffnet werden, die Fahrerinnen bekommen eine spezielle Ausbildung, die auch Unterricht in englischer Sprache und Selbstverteidigungstechniken umfasst. Inzwischen gibt es ca. 13 Frauen – natürlich immer noch viel zu wenig. Denn seit der brutalen Vergewaltigung einer Studentin Ende 2012 beherrscht die Angst vor sexuellen Übergriffen den Alltag vieler Frauen, die aber andererseits auch mutiger geworden sind. Der Film geht der Frage nach, wie Frauen auf die gesellschaftliche Situation reagieren und was sie gegen ihre Angst unternehmen. Viele Frauen wollen verstärkt selbst für ihre Sicherheit sorgen. Devki und Chandni sind zwei dieser Frauen, die für ihre Rechte kämpfen und den Schutz von Frauen gegen männliche Gewalt gewährleisten wollen.

Hintergrund

Manuela Bastian hat nach längeren Aufenthalten in Indien und Nepal ihr Interesse für gesellschaftliche Prozesse auf dem indischen Subkontinent entdeckt und hat mit den zwei Taxi-Frauen einen guten Drehpunkt gefunden, um dem Leben indischer Frauen auf den Grund zu gehen. Im Auto sind die Frauen unter sich und führen interessante Gespräche über das Frau-Sein in Indien, den Widerstand gegen veraltete Rollenbilder und welcher Grad an Selbstbestimmtheit zu erkämpfen ist. Nach einem Jahr kehrte das Team für einen Nachdreh zurück und untersuchte die Veränderungen im Leben der zwei Frauen. Devkis Familie zum Beispiel ist mit ihrer Berufswahl gar nicht einverstanden, während Chandni – eine der ersten Taxifahrerinnen in Delhi – von ihrer Familie sehr unterstützt wird. Die Arbeit des Teams von der Filmakademie Baden-Württemberg erfolgte zunächst komplett unentgeltlich und der Film wurde vorwiegend mit Spenden finanziert. Manuela Bastian wurde für dieses Dokumentarwerk mit dem Deutschen Menschenrechts-Filmpreis ausgezeichnet.

Darsteller und Crew

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