When in Rome - Fünf Männer sind vier zuviel

  1. Ø 3
   2010
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Filmhandlung und Hintergrund

When in Rome - Fünf Männer sind vier zuviel: Überdrehte romantische Komödie über eine New Yorkerin, der von fünf Männern der Hof gemacht wird, nachdem sie in einem Zauberbrunnen deren Münzen aufgehoben hat.

Die New Yorkerin Beth hat eigentlich der Liebe abgeschworen. Bei einem Trip zur Hochzeit ihrer Schwester nach Rom lässt sie sich hinreißen, in einem angeblich magischen Liebesbrunnen mehrere Münzen aufzuheben. Sie ahnt nicht, dass sie sich damit die unsterbliche Zuneigung der ehemaligen Besitzer aufhalst. Mit einem Mal machen ihr ein kleinwüchsiger Wurstmagnat, ein Straßenzauberer, ein Maler und selbstverliebtes Model den Hof. Als ihr auch noch der wahre Mann ihrer Träume, Nick, Avancen macht, ist sich Beth nicht sicher, ob er es wirklich ernst meint.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Wenig schmeichelhaft ist das Bild, welches US-Komödien derzeit von erfolgreichen Karriere-Girls zeichnen. Obwohl unabhängig, selbstbewusst und eigenständig, laufen die frustrierten Singlefrauen blind dem ersten feschen Kerl hinterher und stellen sich dabei noch reichlich trottelig an. Liebe macht blind – blind offenbar auch für ein missratenes Skript und eine konzeptlose Regie, die dieser neuen märchenhaften Komödie den letzten Rest an Romantik austreiben und die Charaktere zu Karikaturen verzeichnen. Dies betrifft nicht allein die blonde Protagonistin Beth.

    Ohnehin darf man bei Mark Steven Johnson keine allzu hohen Ansprüche stellen. Bislang legte der Autor und Filmemacher mit „Simon Birch“, „Daredevil“ und „Ghost Rider“ drei eher durchschnittliche Regiearbeiten vor, die auf eigenem Skript basierten. Dass es noch eine Spur tiefer geht, beweist der Ex-Komödienautor mit „When in Rome – Fünf Männer sind vier zuviel“, wo er erstmals ein fremdes Drehbuch umsetzt. Vielleicht mag ihn ja der Fantasy-Aspekt gereizt haben, der jedoch reichlich unglaubwürdig erscheint. So schnappt sich die verärgerte, betrunkene Beth vier Münzen und einen Casinochip aus einer Art Trevi-Brunnen, deren Ex-Besitzer ihr in Folge blindwütig wie treue Hunde hinterher laufen. Was für ein Zufall, dass die meisten Herren Amerikaner sind, denn der größte Teil der Laufzeit spielt ohnehin in New York.

    Die verliebten, reichlich spinnerten Herrschaften, ein Straßenzauberer, ein Porträtmaler, ein kleinwüchsiger Bratwurstbaron, ein narzisstisches männliches Model sowie offenbar noch der angebetete Trauzeuge Nick, werden allesamt von Komikern verkörpert – Jon Heder, Will Arnett, Danny De Vito sowie Kristen Bells Freund Dax Shepard, doch angesichts ihrer überzogenen Charaktere bleibt das maximale Vergnügen aus. Kristen Bells Spiel passt sich streckenweise dem lärmenden Nonsens an, das manche Gags aus „Väter der Klamotte“-Zeiten recycelt. Selbst die kurzen Parts von Angelica Huston und Don Johnson, die sich inzwischen ihre Rollen wohl nicht mehr aussuchen können, wirken verschenkt. Einige malerische Postkartenansichten und wenige geglückte Pointen können nicht über lange Durststrecken in dieser angestrengten Angelegenheit hinweg helfen.

    Fazit: Bemühte Romantikkomödie mit überzeichneten Figuren, Holzhammerhumor und schwachem Timing.
  • „Ghost Rider“-Regisseur Mark Steven Johnson inszeniert eine kurzweilige Romcom um magischen Gefühlsszauber, unerwünschte Avancen und die große Liebe.

    Mit dem „Transformers“-Schönling Josh Duhamel und der „Nie wieder Sex mit der Ex“- Schönen Kristen Bell stehen zwei gefällig anzusehende Stars vor der Kamera, die über die entsprechende Chemie verfügen, um glaubhafte romantische Kompatibilität zu suggerieren. Per Drehbuch der „Old Dogs – Daddy oder Deal“-Skripter wird Protagonistin Beth jedoch zunächst als gestresste junge Museumskuratorin in New York eingeführt, die genervt ist, immer noch nicht den richtigen Mann gefunden zu haben. Bei der Spontanheirat ihrer Schwester in Rom, lernt sie den sympathischen Reporter Nick (Duhamel) kennen. Zudem lässt sie sich in angeheitertem Zustand dazu hinreißen aus einer angeblichen Liebesquelle vier Münzen aufzusammeln. Zurück zu Hause umwerben sie nun nicht nur Nick, sondern auch die vier Männer, die jeweils eine der von ihr aufgesammelten Geldmünzen in den Venusbrunnen geworfen hatten. Diese eklektische Mischung von Verehrern setzt sich aus einem einsamen Würstchen-Tycoon (Danny DeVito, wie immer klein aber krachig), einem Straßenmagier („Napoleon Dynamite“ Jon Heder macht auf Criss Angel), einem Maler mit Fußfetisch (Will Arnett aus „Die Eisprinzen“) und einem eingebildeten männlichen Model (Dax Shepard als cineastischer Cousin von „Zoolander“) zusammen. In Folge ist Beth nun damit beschäftigt, ihre vier lästigen Verehrer zu vermeiden und herauszufinden, ob es Nick denn wirklich ehrlich mit ihr meint.

    All die Komplikationen und Wirren leisten einer Menge überdrehtem Slapstick und schriller Situationskomik Vorschub, wobei auf Standard-Repertoire wie Stolpern und gegen Masten laufen zurückgegriffen wird. Während einige Gags zum Schmunzeln anregen, zünden andere fehl, wie beispielsweise Beths lang gezogenes vergebliches Mühen eine Vase zu zerschlagen. Ansonsten ist das Tempo recht straff, auch wenn Plot und Charakterzeichnung auf Sparflamme entwickelt werden. Abwechslung ergibt sich mit den Auftritten von Oscar-Gewinnerin Anjelica Huston als Beths Boss im Guggenheim Museum. Für den „Daredevil“ und „Elektra“-Regisseur bedeutet dieser vorhersehbare Eintrag ins Genre der Romantikkomödien ein etwas ungewöhnliches Actionvakuum, so dass der Konsum wohl strikt für ein weibliches Publikum vorgesehen ist. ara.

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