Filmhandlung und Hintergrund

Vierter Kinofilm des Komikhelden Werner, der hier zusammen mit seinen Freunden eine ereignisreiche Reise in einem amerikanischen Straßenkreuzer unternimmt.

Da geht noch einiges: Der ewige Klempnerlehrling Werner aus Kiel sattelt vom kesselnden Motorrad auf vier Räder um und macht nun als „King of the Road“ im Ami-Straßenkreuzer norddeutsche Autobahnen und Landstraßen unsicher. Mit Bölkstoff und Kumpels auf dem Rücksitz rödelt Werner durch Schleswig-Holstein und raubt dabei mit unnachahmlicher Lässigkeit seinem Ausbilder und anderen Mitmenschen den letzten Nerv.

Mit dem vierten Zeichentrick-Leinwandabenteuer des norddeutschen Helden Werner schaffen Hayo Freitag und Michael Schaack mit noch mehr Pferdestärken und bewährtem derb-trockenem Humor jenseits üblicher Rohrlängen alles beiseite, was der Fortsetzung des Riesenerfolgs ihrer ersten drei Teile im Weg stehen könnte.

Der ewige Klempnerlehrling Werner aus Schleswig-Holstein fühlt sich in seinem amerikanischen Straßenkreuzer wie der King of the Road. Gemeinsam mit seinen Kumpels und ausreichend Bölkstoff macht Werner die norddeutschen Autobahnen und Landstraßen und seine Heimatstadt unsicher. Das passt natürlich nicht jedem in den Kram.

Werner, Andi und Eckat wollen nach Korsika - Flachköpper machen. Weil ihnen aber bald der alte Taunus verreckt, annektieren sie einen ultralässigen Oldsmobile, dem sie in der nächsten Werkstatt gleich ein unverkennbares Werner-Styling verpassen. Und dann geht’s auf große Fahrt - dicht gefolgt von zwei unbeirrbaren Streifenpolizisten, die dem Anarcho-Trio so gar nichts abgewinnen können. Derweil muss Meister Röhrich ohne seine Jungs daheim das Friesenhaus renovieren. Eine Aufgabe, die er mit gewohnter Sorgfalt erledigt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Werner - Gekotzt wird später!: Vierter Kinofilm des Komikhelden Werner, der hier zusammen mit seinen Freunden eine ereignisreiche Reise in einem amerikanischen Straßenkreuzer unternimmt.

    Bereits zum vierten Mal schickt Nordlicht Rötger Feldmann seine knödelnasigen Kreaturen auf ein haarsträubendes Kinoabenteuer. Regie führte wieder Zeichentrick-Experte Michael Schaack, der schon den zweiten „Werner - Das muß kesseln!!!“ auf die Leinwand gebracht hatte. Um auch ja sicher in der Erfolgsspur zu bleiben, verlassen sich Feldmann und Schaack bei dem knallbunten Road-Trip zwischen Knöllerup und Korsika auf altbekannte Gags, vertraute Figuren und den längst Kult gewordenen Prolo-Charme der Strichmännchen. Animationstechnisch sichtlich weiter entwickelt und mit einem eingängig-witzigen Soundtrack ausgestattet, sollte „Werner - Gekotzt wird später“ nicht nur bei seinen beinharten Fans reüssieren.

    22 Jahre auf dem Bock, 15 Millionen verkaufte Comics und Sprachbereicherungen wie „Bölkstoff“ und „Goil“: So könnte man die Erfolgsgeschichte des gezeichneten Installateurslehrlings mit der Vorliebe für rustikales Freizeitvergnügen und frisierte Motorräder zusammenfassen. Oder: Drei Filme, mehr als 12,5 Millionen deutsche Kinobesucher in 14 Jahren und ein Bogey für zwei Millionen Kinobesucher in 20 Tagen, die „Werner - Volles Rooäää!!!“ 1999 für sich verbuchte. Keine Frage, Werner, der Cowboy-bestiefelte Rocker aus dem hohen Norden, ist Deutschlands erfolgreichste Comic-Figur. Als sich Zeichner und Erfinder Rötger Feldmann 1990 zusammen mit seiner Kreatur erstmals auf die Kinoleinwand wagte, landete er mit „Werner - Beinhart!“ einen waschechten Kassenknüller. Die nächsten Werke „Werner - Das muß kesseln!!!“ (1996) und „Werner - Volles Rooäää!!!“ kamen ohne Feldmanns alias Brösels Leinwandauftritt aus, lockten aber immer noch zusammen mehr als sieben Millionen Werner-Fans in die Lichtspielhäuser. Nun stehen die Anarcho-Helden von der Waterkant zum vierten Mal in den Startlöchern, um mit „Werner - Gekotzt wird später!!!“ auch im neuen Millennium Kinogeschichte zu schreiben.

    Dieses Mal lassen der frischgekrönte Würfel-Könich Werner (gesprochen von Klaus Büchner), Andi (Andi Feldmann) und Eckat (Kulle Westphal) ihre frisierten Krafträder aber zuhause, denn schließlich nehmen sie das Luftboot mit. Die drei wollen nach Korsika - Flachköpper machen. Weil ihnen aber bald nach Reiseantritt der alte Taunus verreckt, annektieren sie kurzerhand ein ultralässiges Oldsmobile, dem sie in der nächsten Werkstatt auch gleich ein unverkennbares Werner-Styling verpassen. Mit dem geht es anschließend auf große Fahrt - dicht gefolgt von zwei unbeirrbaren Streifenpolizisten, die dem anarchistischen Dreiergespann so gar nichts abgewinnen können. Derweil muss Meister Röhrich ohne seine Angestellten daheim das Friesenhaus renovieren - eine Aufgabe, die er mit gewohnter Sorgfalt und Fachkenntnis erledigt.

    Alle Wernersens sind wieder versammelt, der nette Werner, der planlose Eckat, der schroffe Andi, Meister Röhrich hilflos wie eh und je - kurzum, Werner-Enthusiasten werden sich sofort wieder zurechtfinden, wenn es im Taunus (die Karosse, nicht das Mittelgebirge) auf große Fahrt geht. Für Abwechslung sorgen diesmal prominente Gast-Sprecher wie der legendäre „Blaue Bock“-Moderator Heinz Schenk als Tankstellenomi, Miss „Wa(h)re Liebe“ Lilo Wanders als Frau Glör oder Michael Lott (Herbert), der sich zuletzt als Hauptdarsteller in der Ralf-König-Adaption „Wie die Karnickel“ versuchte. Freuen darf man sich auch auf die zweite Halbzeit des von Werner professionell moderierten Fußballspiels FC Chemoklo gegen TUS Isomatte und auf jede Menge Dialekte aus Bayern über Hessen bis nach Sachsen und zurück. Ansonsten alles wie gehabt im Werner-Land, die Sprüche sind derb, der (Fäkal-)Humor ist einfach und die Story mit einem Satz zu umschreiben. All das passiert dank Michael Schaacks renommierter TFC Trickompany auf animationstechnisch höchstem Niveau, so dass man den Untertitel des Films durchaus wörtlich nehmen und Constantin auf satte Erträge hoffen darf. lasso.

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