Filmhandlung und Hintergrund

Skurrile Komödie in Schwarz-Weiß, in der zwei Langzeitarbeitslose auf einen Roadtrip gehen.

„Weiße Ritter“ sind im Fachjargon der Wirtschaftswissenschaften Unternehmen, die bei einer feindlichen Übernahme einem anderen Unternehmen zur Hilfe kommen. In der deutschen Komödie sind die beiden Hauptfiguren Mike (Markus Mischkowski) und Alfred (Kai Maria Steinkühler) alles andere als Helfer in der Not. Stattdessen fühlen sie sich als langzeitarbeitslose Taugenichtse wie in ihrem Element. Als ihr Kumpel Rasto (Jens Claßen) die beiden als Kuriererfahrer einstellt, ist es vorbei mit der Ruhe. Die beiden sollen in einem Trabi wichtige Unterlagen „diskret“ nach Luxemburg bringen. Doch Rasto wird von einer strengen Consulterin (Claudia Basrawi) unterstützt, die seltsame Methoden zur Personalführung einführen will. Schon bald gerät das Projekt in Schwierigkeiten, als Alfred sich in die Tramperin Anja (Steffi Gosejohann) verliebt.

Hintergrundinformationen zu „Weiße Ritter“

Die schräge Komödie in Schwarz-Weiß handelt von den Gesetzten des Marktes und zeigt einen postmodernen Roadtrip im mittelalterlichen Gewand. Gedreht wurde in der Eifel und Belgien. Premiere feierte der Film im Januar 2015 auf dem Filmfestival in Rotterdam. Das verantwortliche Regie-Duo aus Kai Maria Steinkühler und Markus Mischkowski, die auch die Hauptrollen übernehmen, sind seit Jahren ein eingespieltes Team. Die beiden realisierten zuletzt die Kurzfilme „Wettbewerber“ (2014) und „Wellenreiter“ (2010). „Weißer Ritter“ gehört mit den vorherigen Werken zu dem siebenteiligen Kölner Westend-Zyklus, der 1996 mit dem Kurzfilm „Westend“ den Anfang nahm.

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Kritiken und Bewertungen

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