1. Kino.de
  2. Filme
  3. Weiningers Nacht

Weiningers Nacht

Kinostart: 16.01.1992

Filmhandlung und Hintergrund

Nach dem berühmt-berüchtigten Bühnenstück des Israelis Joshua Sobol inszenierte der Österreicher Paulus Manker („Der Kopf des Mohren“) ein kammerspielartiges Psychogramm des Sigmund-Freud-Gegners Otto Weininger. In bedrängenden Rückblenden entfaltet der renommierte Theaterdarsteller, der hier in ergreifender Manier selbst die Titelrolle spielt, ein erschütterndes, dialoglastiges Jahrhundertwende-Szenario, das...

Mit seinen provokanten Thesen über den Zusammenhang zwischen Geschlecht und Charakter erregt der jüdische Philosoph Otto Weininger Ende des 19. Jahrhunderts großes Aufsehen in den intellektuellen Zirkeln Europas. Berühmt, aber gequält von erotischen Obsessionen und einem stark ausgeprägten Selbsthaß, beginnen Weiningers Aussagen immer neurotischer zu werden. Am 3. Oktober 1903 erschießt sich der 23jährige in dem Sterbezimmer seines großen Vorbilds Ludwig van Beethoven.

Das Leben des Philosophen Otto Weininger nahm schon nach 23 Jahren ein jähes Ende. Der außergewöhnliche Denker nahm sich selbst das Leben. Vom diesem Ausgangspunkt aus hat der österreichische Regisseur Paulus das unruhige Leben des Freud-Gegners inszeniert. Die künstlerisch interessante Biographie ist stark stilisiert.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

0,0
0 Bewertung
5Sterne
 
(0)
4Sterne
 
(0)
3Sterne
 
(0)
2Sterne
 
(0)
1Stern
 
(0)

Wie bewertest du den Film?

Kritikerrezensionen

  • Nach dem berühmt-berüchtigten Bühnenstück des Israelis Joshua Sobol inszenierte der Österreicher Paulus Manker („Der Kopf des Mohren“) ein kammerspielartiges Psychogramm des Sigmund-Freud-Gegners Otto Weininger. In bedrängenden Rückblenden entfaltet der renommierte Theaterdarsteller, der hier in ergreifender Manier selbst die Titelrolle spielt, ein erschütterndes, dialoglastiges Jahrhundertwende-Szenario, das von Antisemitismus und Frauenhaß geprägt ist. Ein anspruchsvoller, aufschlußreicher Spielfilm, der sich vor allem an kulturhistorisch interessierte Videothekenkunden richtet.

Kommentare