Filmhandlung und Hintergrund

Teenie-Version der "Cinderella"-Story, in der eine 17-jährige Amerikanerin das Leben ihres adeligen, britischen Vaters auf den Kopf stellt.

Eigentlich hat Daphne (Amanda Bynes) alles, was ein 17-jähriges Mädchen aus New York sich wünschen kann. Allein der leibliche Vater (Colin Firth), den ihre freidenkende Mutti einst im spießigen Alteuropa zurück ließ, fehlt zum vollkommenen Glück. Kurz entschlossen klemmt sich Daphne ins nächste Flugzeug, um ihrem Erzeuger eine Überraschung zu bereiten. Papa, Sproß einer ehrwürdigen Adelsfamilie und auf dem Weg als Abgeordneter ins Londoner Parlament, hat tatsächlich keine Ahnung und muss den unerwarteten Familienzuwachs mit den eigenartigen Manieren erst einmal verkraften.

Kelly Preston

Daphne wurde in New York von ihrer Mutter aufgezogen. Mit 17 macht sie sich auf, ihren Vater, britischer Lord und angehender Premierminister, kennen zu lernen. Als sie ihn in seiner Villa in London aufsucht, fällt er aus allen Wolken. Um das Chaos perfekt zu machen, verliebt sich Daphne in einen Musiker.

Die 17-jährige New Yorkerin Daphne hat nur einen Wunsch: endlich ihren Vater kennen zu lernen, der von ihrer Existenz nichts weiß. Kurzerhand fliegt sie nach London, klettert über die Gartenmauer seines Anwesens und stellt den verdutzten Lord und Premierminister in spe vor vollendete Tatsachen. Darüber ist vor allem dessen zickige Verlobte Glyniss nicht erbaut. Insbesondere als die quirlige Daphne die steifen britischen Adelskreise auf den Kopf stellt und sich Hals über Kopf in den wenig standesgemäßen Musiker Ian verliebt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Was Mädchen wollen: Teenie-Version der "Cinderella"-Story, in der eine 17-jährige Amerikanerin das Leben ihres adeligen, britischen Vaters auf den Kopf stellt.

    Was kleine (und große) Mädchen unter anderem wollen, sind offenkundig moderne Märchen mit natürlichem Charme, harmlosem Humor und sympathischen Herzensbrechern. Die romantische Cinderellastory-Variation von „Joe Dreck“-Regisseur Dennie Gordon bietet von allem etwas: mit Amanda Bynes („Big Fat Liar“) eine erfrischend niedliche Protagonistin; brave, wenn auch äußerst vorhersehbare Gags und mit Newcomer Oliver James und Colin Firth („Bridget Jones“) zwei männliche Darsteller, um die Herzen von Töchtern und gleichermaßen ihren Müttern höher schlagen zu lassen.

    Das Drehbuch basiert lose auf der vergnüglichen Familienkomödie „Was weiß Mama von Liebe?“ (1958) und wurde von Jenny Bricks („Sex and the City“) und Elizabeth Chandler („Männerzirkus“) als vorwiegend realitätsfernes Fantasiekonstrukt adaptiert. Märchenhaft klingt auch die Geschichte, die Libby (Kelly Preston) ihrer 17-jährigen Tochter Daphne (Bynes) ihr Leben lang über ihren Vater Henry erzählt hat. Ihr Daddy ist Lord Henry Dashwood (Firth), den Libby in Marokko geheiratet, aber auf Drängen seiner versnobten Familie und seines Ratgebers verlassen hatte. Da sich Daphne nichts sehnlicher wünscht, als endlich ihren Vater kennenzulernen, jettet sie allein von New York nach London und klettert über die Gartenmauer der väterlichen Villa. Henry ist überrascht: Bis dato hatte er von Daphnes Existenz keine Ahnung. Doch er bittet sie den Sommer mit ihm zu verbringen - sehr zur Unbill seiner biestigen Verlobten Glyniss (Anna Chancellor) und deren zickigen Tochter. Glyniss‘ und Henrys Berater sind besorgt, dass ein Skandal um Daphne womöglich die Wahlaussichten von Henry als neuem Premierminister beeinträchtigen könnte. So fällt die amerikanische Teenagerin mit ihrer unbekümmert-freimütigen Art bei der steifen englischen Adelsgesellschaft erwartungsgemäß aus dem Rahmen. Und dann verliebt sie sich auch noch in den süßen Musiker Ian (Oliver James), der zufällig bei jeder großen Gesellschaftsverantstaltung zu jobben scheint. Ein herziges Happy End ist selbstverständlich vorprogrammiert, bei dem alle Beteiligten ihr Leben in die glückliche Bahnen lenken können.

    Firth, der einmal mehr einen steif-konservativen Gentleman mimt, verfügt mit Bynes über hervorragende Vater-Tochter-Chemie, was beträchtlich dabei hilft, etliche Schwächen der Inszenierung, wie wiederholte zeitschindende Montagen und mangelnde Kontinuität, übersehen zu lassen. Positiv ins Ohr fällt der peppige Soundtrack mit Songs von The Clash und The Donnas, womit die passende Riot-Grrrlie-Beschallung für die Fisch-aus-dem-Wasser-Komödie beigesteuert wird. Der Humor wird in erster Linie aus der Veräpplung der klischeehaft dargestellten britischen Versnobtheit und Verklemmtheit gezogen, die vom frisch-fröhlichen Yankee-Charme der Protagonistin mühelos wie Cocktaileis geschmolzen wird. Insgesamt ein zuckersüßes Kinokonfekt der altbewährten Garry-Marshall-Schule ohne die Erschwernis jeglicher lästiger Realitätskalorien. Ganz junge Mädchen werden das zu schätzen wissen. ara.

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