Was hat uns bloß so ruiniert

  1. Ø 4.1
   2016

Was hat uns bloß so ruiniert: Österreichische Tragikomödie über drei befreundete Pärchen, die mit den Realitäten des Kinderkriegens konfrontiert werden.

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Filmhandlung und Hintergrund

Was hat uns bloß so ruiniert: Österreichische Tragikomödie über drei befreundete Pärchen, die mit den Realitäten des Kinderkriegens konfrontiert werden.

Die drei Pärchen Stella (Vicky Krieps) und Markus (Marcel Mohab), Mignon (Pheline Roggan) und Luis (Andreas Kiendl) sowie Ines (Pia Hierzegger) und Chris (Manuel Rubey) gehören zu der sogenannten „Bourgeois Bohemien“. Sie sind Mitte 30, hip aber angepasst, wohlhabend aber nicht zu materialistisch, idealistisch aber nicht zu politisch, kurz: verwöhnte Hipster. Eines Tages beschließen sie, alle zur selben Zeit Kinder zu bekommen. Die Freunde sind sich einig: Nur weil man Babys kriegt, muss man noch lange nicht zum Spießer mutieren. Doch die werdenden Eltern holt schon bald die Realität ein. Während sie die Ernährung und Erziehung ihrer ungeborenen Sprösslinge mit so akribischem Eifer wie einst ihre Karrieren durchplanen, beginnt das hippe Leben sich nach und nach aufzulösen. Zwischen Windelwechseln, Beziehungskrisen und durchwachten Nächten müssen sie lernen, dass Elternsein ein Full-Time-Job ist, der nicht nur sie selbst, sondern auch ihr Leben komplett verändert.

Was hat uns bloß so ruiniert – Hintergrund

Der satirisch-ironische Blick aufs Elternsein wurde von Marie Kreutzer inszeniert, die auch das Drehbuch verfasste. Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Regisseurin dem Thema Familie widmete. In ihrem bisher bekanntesten Film „Die Vaterlosen“ (2011) erzählte sie die Geschichte von vier Geschwister, die in einer Hippie-Kommune aufwuchsen und nach jahrelanger Trennung zusammen treffen. Diesmal zeigt sie in genau beobachteten Alltagssituationen die Sorgen und Nöte von frischgebackenen Eltern. Dabei geht es auch um die Angst vor dem Verlust der Selbstständigkeit, Veränderungen innerhalb der Beziehung und widerstreitende Erziehungsmodelle. Der Film wurde für den Österreichischen Filmpreis 2017 in den Kategorien beste Kamera und bester Schnitt nominiert.

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