Filmhandlung und Hintergrund

In den Fußstapfen der „Ninja Turtles“ und der „Power Rangers“ folgen die „Warriors of Virtue“. Obwohl er sich ausreichend gängiger Klischees bedient, erzählt der Kinder-Fantasyfilm ambitioniert die Geschichte eines gehbehinderten Jungens, der in eine von J.R.R.-Tolkien-inspirierte Traumwelt voller Magie und Monster versetzt wird und dort mit fünf sprechenden Kung-Fu-Kängurus erbittert gegen einen Bösewicht kämpfen...

Der zwölfjährige Ryan leidet unter dem Umstand, daß ihm die Größeren (und hier besonders die Mädchen) nicht die gebührendende Achtung erweisen. Als er seine Männlichkeit in einer Mutprobe unter Beweis stellen will, katapultiert ihn eine geheimnisvolle Macht in das Zauberreich Tao. Dort muß Ryan im ewigen Duell zwischen Gut und Böse Verantwortung übernehmen, gilt es doch, die friedvollen Taoisten vor dem Zugriff eines todbringenden Gewaltherrschers zu bewahren.

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Kritikerrezensionen

  • In den Fußstapfen der „Ninja Turtles“ und der „Power Rangers“ folgen die „Warriors of Virtue“. Obwohl er sich ausreichend gängiger Klischees bedient, erzählt der Kinder-Fantasyfilm ambitioniert die Geschichte eines gehbehinderten Jungens, der in eine von J.R.R.-Tolkien-inspirierte Traumwelt voller Magie und Monster versetzt wird und dort mit fünf sprechenden Kung-Fu-Kängurus erbittert gegen einen Bösewicht kämpfen muß.

    Hongkong-Regisseur Ronny Yu greift auf seine Erfahrung im Metier der hartgesottenen Martial-Arts-Actionware (Videopremieren „Born Hero“ und „China White“) zurück und inszenierte die vielzähligen, grundsolide choreographierten Actionsequenzen, bei denen die Kampfkünstler im Stil der Pekingoper akrobatisch durch die Lüfte wirbeln, ohne große Zimperlichkeit. Doch wie beispielsweise auch bei „Karate Kid“ wird bei der Handlung auch einiges Gewicht auf die Bildung innerer, spiritueller Werte gelegt, die mehr zählen als schiere Körperkraft. Die ernsthafte Botschaft wird jedoch nicht unbeträchtlich von etlichen unerträglich blödsinnigen Charakteren (die Kängurus gleichen den albernen hopsenden Kreaturen aus „Tank Girl“) untergraben. Darüber hinaus gerät der Erzählfluß so manches Mal ins Stocken und mutet dann wieder abgehackt-sprunghaft an, so daß der Film nie den nötigen runden Rhythmus bekommt, den man von Fabeln dieser Art erwarten darf.

    Ryan (Mario Yedidia) träumt davon, ohne seine Beinstütze ein Kung-Fu-Künstler zu sein wie sein Freund, Koch Ming (Dennis Dun bietet in einer Montage eine verblüffende Kostprobe seiner akrobatischen Kochkünste). Dieser schenkt ihm ein mysteriöses Manuskript über die Legende des Tao. Als Ryan später bei einer gefährlichen Mutprobe in einen Wasserstrudel stürzt, bekommt das Buch lebenswichtige Bedeutung. Ryan erwacht im magischen Land Tao, in dem der Bösewicht Komodo (Angus MacFayden) das Buch für seine Zwecke missbrauchen will…

    Mit Hilfe von Weichzeichner, Zeitlupe, diversen Aufnahmen im Halbdunkeln, geheimnisvollen Blätterwirbeln und dunklen Märchenwald-Locations wird ein surreales Ambiente kreiert, das ein wenig an die Filme der „Chinese Ghost Story“-Reihe erinnert. Zudem tummeln sich mittelalterliche Ritter, ein feengleiches Mädchen, ein hinterlistiger Zwerg und etliche Tiermensch-Wesen auf der Leinwand. Was fehlt, sind die üblichen Spezialeffekte, was beim Thrill-verwöhnten US-Kinderpublikum wohl als erheblicher Minuspunkt angesehen wurde, da bisher lediglich ein Einspiel von 5,9 Mio. Dollar erzielt werden konnte. ara.

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