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Filmstudio Universal wird wegen "Warcraft" verklagt

Author: Andreas EngelhardtAndreas Engelhardt |

Warcraft: The Beginning Poster
© Universal

„Warcraft: The Beginning“ ist die erfolgreichste Videospielverfilmung aller Zeiten und war für das Filmstudio Universal vor allem dank der hohen Einnahmen aus China wohl ein finanzieller Erfolg. In den USA selbst sorgte das Fantasy-Abenteuer nicht für hohe Resonanz an den Kinokassen, die könnte aber jetzt auf anderem Weg erfolgen - jedoch nicht auf die gute Art.

„Hallo vom ‚Warcraft‘-Filmteam. Du wurdest als einer der wenigen auserwählt, dich heute dem Kampf anzuschließen. Wirst du die Allianz oder die Horde zum Sieg führen?“

Für diesen Text könnte sich das Filmstudio Universal, das hinter „Warcraft: The Beginning“ steht, bald vor Gericht verantworten müssen. Zumindest wenn es nach Charlie Fitzgerald III. geht, der die drei Sätze in Form einer Textnachricht erhielt, zusammen mit einem Link zum Film auf einer Ticket-Seite.

Fitzgerald bezieht sich bei seiner Klage auf den sogenannten Telephone Consumer Protection Act (TCPA), der davor schützen soll, ungewollt Nachrichten zu erhalten. Der Kläger behauptet nämlich, dem Filmstudio Universal seine Nummer nicht zur Verfügung gestellt und ihnen auch keine Erlaubnis erteilt zu haben, ihn zu kontaktieren.

Universal könnte pro Verstoß 500 bis 1.500 US-Dollar Strafe zahlen

Die Nachricht selbst stammt laut Fitzgerald von der Firma Twilio, die ihren Nutzern Zugang zu einem großen Markt via Textnachrichten erlaubt, jedoch darauf hinweist, dass dies den TCPA nicht verletzen dürfe. Genau das sei aber eben durch Universal geschehen, da diese Fitzgerald ungewünscht die Werbung geschickt haben.

Fitzgerald ist derzeit bemüht, eine Sammelklage gegen Universal zu starten. Das Gesetz sieht für jeden Verstoß gegen den TCPA eine Strafe von mindestens 500 US-Dollar vor, sollte sich jedoch herausstellen, dass der Rechtsbruch vorsätzlich geschah, fordert Fitzgerald für sich und jeden weiteren Kläger eine Entschädigung von 1.500 US-Dollar.

Quelle: The Hollywood Reporter

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