Filmhandlung und Hintergrund

Animationsabenteuer aus US- und Malaysischer Schmiede, das Science-Fiction- mit Erster-Weltkriegs-Motiven in einer Alien-Invasions-Geschichte kombiniert.

In seiner Jugend im England des ausklingenden 19. Jahrhunderts musste Eric mit ansehen, wie Außerirdische vom Mars in dreibeinigen Kampfmaschinen die Erde überfielen und seine Eltern meuchelten. Jetzt im Jahr des Herrn 1914 ist Eric stolzer Soldat der international gemischten Eliteeinheit Ares und brennt nur auf eine neuerliche Konfrontation mit dem zuletzt verdächtig ruhigen Gegner. Dafür droht es im alten Europa rund zu gehen, was nicht ohne Folgen für die Stimmung in der Truppe bleibt. Doch ausgerechnet jetzt greifen die Marsianer an.

Im frühen 20. Jahrhundert bedrohen Marsianer die Erde. Doch die Menschen liegen im Ersten Weltkrieg im Clinch. Episches und actiongeladenes Science-Fiction-Zeichentrickabenteuer vor prachtvollen Retro-Kulissen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Die Animationen sind durchwachsen, die Geschichte bekannt, der Steampunk-Faktor inklusive Alternativwelt-Ansatz gefällt aber.
    2. War of the Worlds: Goliath: Animationsabenteuer aus US- und Malaysischer Schmiede, das Science-Fiction- mit Erster-Weltkriegs-Motiven in einer Alien-Invasions-Geschichte kombiniert.

      H.G. Wells‘ fantastischer Roman über eine Invasion vom Mars, zuletzt erfolgreich von Spielberg/Cruise thematisiert, erfährt eine freie und relativ gewagte Neuinterpretation, wenn der rote Baron an der Seite von Teddy Roosevelt in die Weltallschlacht zieht in diesem technisch ansprechend realisierten Kino-Zeichentrickfilm im Steampunk-Stil aus asiatischer Co-Produktion. Viel Action, wenig Substanz, schöne Bilder ohne weiterreichende Wirkung, insgesamt durchaus ein Tipp für Anime- und SF-Fans.
      1. Mit der amerikanisch-japanisch-malaysischen Produktion "War of the Worlds: Goliath" legt Regisseur Joe Pearson sein Spielfilmdebüt vor. Gemeinsam mit seinem Co-Autor David Abramowitz war der Actionspezialist zuvor sowohl an der "Highlander"-Trickserie als auch am Kinoableger "Highlander – Die Macht der Vergeltung" (2007) beteiligt, den viele Fans mehr schätzen als die Spielfilm-Fortsetzungen des Zeitreise-Abenteuers. Das kann man über die Animations-Fortschreibung von H.G. Wells berühmtem Science Fiction-Klassiker nicht gerade behaupten, obwohl Pearson im Original die Sprecher der "Highlander"-Serie inklusive Adrian Paul als undurchsichtiger Ire erneut versammelte.

        Ihren Reiz zieht die Verbindung von 2D- und 3D-Grafik durch den Steampunk-Ansatz in einer Kombination aus historischer und moderner Technik. Das 1914er New York mit seinen Schwebebahnen und Super-Zeppelinen wirkt wie eine Mischung aus "Metropolis" und der "Blade Runner"-Welt. Angesicht der futuristischen Technologie kann man im Handlungsverlauf schon einmal vergessen, dass der Plot im Vorfeld des ersten Weltkriegs spielt. Allerdings bewegen sich die kantigen Figuren mitunter recht reduziert vor den gelegentlich spärlichen Hintergründen, was an TV-Ästhetik erinnert. Mit Splitscreen und Überblendungen versucht man, sich zumindest optisch von der Fernsehkost abzusetzen. Weitaus perfekter animiert erweisen sich die CGI-Raumschiffe und -Waffen, was aber nicht immer zu einem organischen Ganzen zusammen wachsen will.

        Ebenso machen sich bei der Charakterzeichnung manche Stereotypen breit. Protagonist Eric muss zuerst sein Kindheitstrauma überwinden, da er sich für den Tod seiner Eltern verantwortlich fühlt. Glücklicherweise flüchtet sich die blonde Amerikanerin in seine starken Arme. Der rothaarige Ire intrigiert mit seinem um Unabhängigkeit bedachten Bruder gegen die Briten, entscheidet sich jedoch für die gerechte Sache. Eine der zahlreichen Plotschwächen liegt darin, dass dieser Strang letztlich im Sande verläuft. Nicht fehlen dürfen gleichsam die größenwahnsinnigen Germanen, doch mit dem "Roten Baron" kämpft immerhin ein deutsches Flieger-As an der Seite der todesmutigen Protagonisten.

        Immerhin zählt der Mix aus fiktiven und realen Personen, darunter Teddy Roosevelt als wehrhafter Kriegsminister und Professor Nikola Tesla als Waffeningenieur, zum Reiz der martialischen Steampunk-Saga. Darüber hinaus punktet Pearson mit rasanten Actioneinlagen zwischen Schusswechseln und Luftkämpfen. Weniger ansprechend wirkt die Dramaturgie, die nur von einem aussichtslosen Kampf zum nächsten voran schreitet. Selbst die in Netzen gefangenen Menschen als Nahrungsvorrat für die emotionslosen Marsmonster kennt man aus ähnlichen Werken. Für kurzweilige Actionunterhaltung kann "War of the Worlds: Goliath" genügen, doch darüber hinaus vermag er wenig Eindruck zu hinterlassen.

        Fazit: "War of the Worlds: Goliath" bietet ein streckenweise dynamisches Steampunk-Spektakel, das in Animation und Handlung jedoch nicht über Durchschnitt hinaus reicht.

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