Filmhandlung und Hintergrund

Stilistisch souveräne Offbeat-Komödie um eine bewegte Frauenfreundschaft in New York.

Die Endzwanzigerinnen Amelia und Laura sind seit ihrer Kindheit dicke Freundinnen. Das ändert sich, als Laura ihre Heiratspläne mit Frank verkündet und Amelia gleich zwei Abfuhren von männlicher Seite einstecken muß. Dann bekommt Laura auch noch kalte Füße vor der bevorstehenden Heirat. Der Film skizziert, wie sie ihr Liebesleben wieder auf Vordermann bringen und sich zusammenraufen.

Die Endzwanzigerinnen Amelia und Laura sind seit ihrer Kindheit dicke Freundinnen. Das ändert sich, als Laura ihre Heiratspläne mit Frank verkündet und Amelia gleich zwei Abfuhren von männlicher Seite einstecken muß. Stilistisch souveräne, locker-leichte Offbeat-Komödie mit Anne Heche.

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

0,0
0 Bewertung
5Sterne
 
(0)
4Sterne
 
(0)
3Sterne
 
(0)
2Sterne
 
(0)
1Stern
 
(0)

Wie bewertest du den Film?

Kritikerrezensionen

  • Walking and Talking: Stilistisch souveräne Offbeat-Komödie um eine bewegte Frauenfreundschaft in New York.

    Die Newcomer-Regisseurin und Drehbuchautorin Nicole Holofcener reflektiert in ihrer semi-autobiografischen Offbeat-Komödie über die Stationen einer langjährigen Frauenfreundschaft und das typische Hoch und Tief romantischer Beziehungen. Dabei gelingt es ihr, selbst eher trübsinnigen Situationen eine amüsante Seite abzugewinnen, ohne dabei in ätzenden Sarkasmus abzudriften. Unterstützt wird der leichtherzige Gesamteindruck von der fabelhaft agierenden Darstellerriege.

    Die Endzwanziger Amelia (Catherine Keener) und Laura (Anne Heche, zuletzt Demi Moores beste Freundin in „Nicht schuldig“) sind seit Kindheitstagen dicke Freundinnen. Ihre vertraute Harmonie wird empfindlich aus dem Gleichgewicht gebracht, als die angehende Psychotherapeutin Laura ihre Heiratspläne mit Frank (Todd Field, demnächst in Jan De Bonts Blockbuster-Anwärter „Twister“) verkündet. Amelia, die nach der Trennung von ihrem bindungsscheuen Ex-Freund Andrew (Liev Schreiber) eine kumpelhafte Freundschaft mit diesem unterhält, fühlt sich von der Freundin an den Rand gedrängt. Als sie von ihrem Horrorfilm-fanatischen Videothekar nach einem Eine-Nacht-Abenteuer den Laufpaß bekommt, versackt Amelias Selbstwertgefühl völlig im Keller.

    Das Beziehungstiefdruckgebiet weitet sich aus, als die zunehmend gereizte Laura angesichts der bevorstehenden Heirat kalte Füße bekommt und ihre Freundin als Blitzableiter benutzt. Kann ihre Freundschaft diese Belastungsprobe überstehen und ihr jeweiliges Liebesleben neuen Auftrieb bekommen?

    Das komplexe Beziehungsgeflecht wird mit Situationen gewoben, mit denen sich die meisten in der ein oder anderen Form identifizieren können. So kann man gut nachvollziehen, wie beispielsweise einst liebenswerte Gewohnheiten des Partners unter kritischem Auge ihren Reiz verlieren oder die Trübsal beim Ableben eines geliebten Haustiers einen übermannt.

    Die kurzen, dennoch zumeist prägnanten Szenen wurden von Mike Spiller ins rechte Licht gerückt, der für die Kameraführung sämtlicher Hal-Hartley-Filme verantwortlich zeichnet. Zusätzlichen Anreiz für den stilistisch souveränen Freundschafts-Flick liefert eine Vielzahl treffender Zeitgeist-Pointen sowie die akurate Skizzierung des New Yorker Stadtalltags und der dezente Soundtrack des englischen Musikers und Politaktivisten Billy Bragg. ara.

Kommentare