W. - Ein missverstandenes Leben

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   2008
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Filmhandlung und Hintergrund

W. - Ein missverstandenes Leben: Biopic von George W. Bush, das sich mehr auf persönliche denn politische Aspekte konzentriert.

George studiert in Yale und ist mehr an Alkohol, Partys und Frauen interessiert als daran, eine respektable Karriere einzuschlagen. Damit enttäuscht er seinen Vater Bush Senior. Als er Laura trifft, ändert er sein Leben. Vom Gouverneur von Texas steigt er schließlich bis zum Präsidenten der Vereinigten Staaten auf. Das brisanteste Problem seiner Regierung, ist der Irakkrieg.

George Walker Bush studiert in Yale und ist mehr an Alkohol, Partys und Frauen interessiert als daran, eine respektable Karriere einzuschlagen. Damit enttäuscht er seinen Vater Bush Senior. Als der junge Draufgänger Laura trifft, ändert er sein Leben. Bush findet die Religion und damit die innere Stärke, sich gegen alle Widerstände mit festem Glauben durchzusetzen. Vom Gouverneur von Texas steigt er schließlich bis zum Präsidenten der Vereinigten Staaten auf. Das brisanteste Problem seiner Regierung wird der Irakkrieg.

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Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Oliver Stones Biopic über den amtierenden US-Präsidenten vermeidet Kontroversen, indem es sich mehr auf die persönlichen denn politischen Aspekte konzentriert.

    Viele werden überrascht sein, wie sehr Stone, der nunmehr nach „JFK“ und „Nixon“ zum dritten Mal einen US-Präsidenten filmisch unter die Lupe nimmt, um Fairness und Ausgewogenheit bemüht ist. Zusammen mit seinem „Wall Street“-Skripter Stan Weiser entwirft er das äußerst menschliche Porträt des weltweit höchst unpopulären Regierungsoberhauptes George W. Bush und stilisiert ihn unerwartet zum Sympathieträger (nicht ohne relativ sanfte satirische Spitzen abzufeuern). Erheblich zum Gelingen dieses Kraftaktes trägt Josh Brolin („No Country For Old Men“) mit seiner humanen Performance bei. Dabei sieht er Bush zwar nicht umwerfend ähnlich, kann jedoch seine Manierismen und Sprachstil exakt imitieren.

    Begonnen wird die aus penibler Recherche und freier Spekulation bestehende Bestandsaufnahme mit einer Kabinettssitzung nach dem 11. September, bei der die Entstehung des Slogans „Achse des Bösen“ erste Einblicke in die Psyche des 43. US-Präsidenten gewährt. Einerseits leicht beeinflussbar, hat er dennoch seinen eigenen Kopf und will der Menschheit Gutes tun. Darauf folgt der erste von vielen Flashbacks, der bei Bushs versoffenen Uni-Tagen in Yale anknüpft. Er wird als liebenswerter Naivling skizziert, dem Partys und Frauen wichtiger sind als eine respektable Karriere einzuschlagen. Damit enttäuscht er seinen Vater Bush Senior (James Cromwell) zutiefst, der ihm dennoch immer wieder aus der Patsche hilft. Ihre gestörte Vater/Sohn-Beziehung fungiert als emotionales Triebwerk, mit dem die Motivationen des Protagonisten erklärt werden sollen. Ansonsten sind Juniors Bekanntschaft mit der patenten Bibliothekarin Laura und seine Bekehrung zum Christentum einsichtsreiche Stationen der Charakterstudie. In wesentlich größeren Schritten wird hingegen sein politischer Werdegang abgehakt. Diese reichen vom fehlgeschlagenen Versuch in den Kongress gewählt zu werden (was zu seinem Schwur führt, dass ihn niemals jemand wieder als „texanischer“ oder „christlicher“ ausbooten würde), über sein Amt als Gouverneur von Texas bis hin zu seiner Präsidentschaft. Bei letzterer konzentriert sich der Film fast ausschließlich auf den Irakkrieg, komplett mit authentischen Kriegs- und Kongressaufnahmen, womit ein stärkerer dokumentarischer Anstrich erzielt wird. Bei der Besetzung des Regierungskabinetts stechen vor allem Richard Dreyfuss als Vize Dick Cheney, Jeffrey Wright als Colin Powell und Thandie Newton als Condi Rice hervor. Letztlich mag Stones visuell geradlinig realisierte Geschichtsaufnahme zwar einige Schwächen aufweisen, faszinierend ist sie trotzdem. ara.

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