Viktor Vogel - Commercial Man

  1. Ø 0
   2001
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Filmhandlung und Hintergrund

Viktor Vogel - Commercial Man: Comedy mit ernsten Tönen über einen Pechvogel , der in der Werbebranche sein Glück sucht.

Chaot Viktor Vogel schleicht sich in ein Meeting der Werbeagentur Brainstorm ein und vermasselt ihr ein Projekt für deren Millionen-schweren Kunden Opel. Dabei wollte er sich eigentlich nur mal bewerben… Prompt bekommt er einen Job, weil er die Opel-Chefin beeindruckte. Und mit einer von seiner Künstler-Freundin geklauten Idee macht er sogar Karriere.

Draufgänger Viktor Vogel kennt nur ein Ziel: Art Director der Frankfurter Werbeagentur Brainstorm werden. Uneingeladen platzt er dort in eine Präsentation für die neue Opel-Kampagne, die er durch seine direkte Art zum Scheitern bringt. Dafür landet er zwar auf dem Bürgersteig, doch die Opel-Marketingdirektorin hat an ihm Gefallen gefunden. Und da von ihrem Etat die Zukunft der Agentur abhängt, wird Viktor zurückgelockt. Als er die Künstlerin Rosa trifft, scheint sein Glück perfekt – bis er ihre Idee für die Kampagne missbraucht…

Der chaotische Viktor vermasselt bei einem Bewerbungsversuch einer Werbeagentur einen großen Auftrag. Weil er die Chefin des Kunden beeindruckte, wird er trotzdem genommen und macht Karriere. Werbebranchen-Komödie mit Slapstick-Einlagen.

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Kritikerrezensionen

  • Komödiantisch thematisiert Lars Kraume in seinem ersten großen Kinofilm die Praktiken der Werbebranche und besetzt Götz George erfrischend ungewohnt als leicht abgetakelten Creative Director bei seinem letzten großen Coup. Schräger Witz, verrückte Einfälle, absurde Situationen gibt es zuhauf in diesem deftigen Lustspiel, das sich furchtlos an ein breites Publikum wendet.

    Wie eine schöne Anarcho-Attacke beginnt der Film und setzt schwungvoll auf die Komik von Zufall und Frechheit in einem Milieu total kontrollierter Kalkulation und Planung. Der junge Viktor Vogel (beeindruckender Zappelphilip: Alexander Scheer) will unbedingt in der Werbewelt Karriere machen und stürmt eines Tages unverfroren jene Agentur, die auf mehrere seiner Bewerbungsschreiben nicht reagiert hat. Das Glück ist zunächst auf seiner Seite, er gerät mitten hinein in eine Kampagnen-Präsentation und fällt der Marketing-Chefin der Auftragsfirma durch seine unbedachte Äußerung auf. Sie versteht das Nur-so-dahin-Gesagte als geniale Idee und verwirft das Konzept von Eddie Kaminsky (George), der ohnehin doppelt so alt wie die Zielgruppe ist. Ein hübsches kleines witziges Apercu ist es, wenn in der allersten Szene zwischen Götz George und Vadim Glowna, der seinen Firmenpartner spielt, dieser versonnen den Satz sagt: „Ach Eddie, was ist aus uns geworden…“ Hoffnungsvoll sieht man nicht zuletzt daraufhin den Ereignissen der Handlung entgegen – die sich mehr und mehr in einem vorhersehbaren Auf und Ab zu entwickeln beginnt. Viktor lernt die junge Videokünstlerin Rosa (die wunderbar mädchenhaft clowneske Chulpan Khamatova aus „Luna Papa“) kennen, die zwar Geld von ihren reichen Eltern hat, aber trotzdem dringlich eine erste große Ausstellung in einer wichtigen Galerie nötig hat. Beide entwickeln die Idee einer Einkaufsjagd mit Pfeil und Bogen im Supermarkt, Rosa als Schützin. Selbstverständlich überschlagen sich von dem Moment an die Ereignisse. Aus lauter Hibbeligkeit verquasselt er sich bei einer zufälligen Begegnung mit der Auto-Marketingchefin, die begeistert die Jagd-Idee akzeptiert, in die sie ihr Auto einbauen kann. Viktor traut sich nicht, Rosa diesen Verrat zu gestehen, bastelt an einer Alternativ-Idee – ohne Erfolg natürlich. Die Komödie zeigt ihre dramatischen Seiten: Rosa lässt Viktor im Regen stehen. Dennoch, man braucht kein trauriges Ende zu befürchten – auch diese Komödie wendet sich im klassischen Sinne, trotz allen Anarcho-Anfangs und gelegentlich satirischen Tupfern, schließlich dem Guten zu. Und vorher dürfen wir uns noch über so einige Absurditäten unserer (Werbe)Welt amüsieren, wie zum Beispiel den unendlichen Aphorismen „out ist in und in ist out ist in ist out ist in….“ fh.

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