Very Bad Things

  1. Ø 4.6
   1998
Very Bad Things Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Very Bad Things: Pechschwarze Mordkomödie, in der eine Junggesellenabschiedsparty in Mord ausufert.

Bräutigam Kyle und vier seiner Freunde lassen beim Junggesellenabschied in Las Vegas mit Alkohol, Drogen und einer Stripperin die Sau raus. Beim Sex wird die Prostituierte versehentlich am Handtuchhaken im Bad aufgespießt, ein Verdacht schöpfender Sicherheitsbeamter erschlagen. Die fünf zerstückeln die Leichen und vergraben sie in der Wüste. Doch damit sind ihre Probleme lange nicht zu Ende.

Kyle, der kurz vor der Hochzeit mit Laura steht, macht sich mit seinen Kumpels Adam, Michael, Charles und Robert auf den Weg nach Las Vegas, um noch einmal so richtig das Junggesellenleben zu genießen. Aus Spaß wird Ernst, als eine von den Männern angeheuerte Stripperin durch einen Unfall zu Tode kommt und Robert auch noch einen Hotelangestellten tötet. Schnell kommt man überein, die Leichen in der Wüste zu begraben und das ganze „Abenteuer“ zu vergessen. Zurück in L.A., beginnt Adam aber das Gewissen zu plagen…

Kurz vor seiner Hochzeit macht sich Kyle mit seinen Kumpels auf den Weg nach Las Vegas, um gebührend Abschied vom Junggesellendasein zu feiern. Dabei kommt dummerweise neben einer Stripperin auch ein Hotelangestellter ums Leben. Turbulente schwarze Komödie, mit der „Chicago Hope“-Star Peter Berg sein Regiedebüt gibt.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Seifenoperstar Peter Berg („Chicago Hope“) hat sich für sein Regiedebüt, für das er auch das Drehbuch verfaßte, eine pechschwarze Mordkomödie a la „Kleine Morde unter Freunden“ ausgesucht. Seine bissige Amorality Tale kreist um eine Clique junger, scheinbar stinknormaler Spießbürger, deren suburbane heile Lebensbahn durch den versehentlichen Tod einer Prostituierten in eine schwindelerregende Spirale von skrupellosen Mord und Totschlag geschleudert wird.

    Der junge Bräutigam Kyle (Jon Favreau) und seine vier Freunde – bestehend aus dem eloquenten selbsthilfegestählten Makler Robert (Christian Slater), dem introvertierten Mechaniker Charles (Leland Orser), dem hysterischen Familienvater Adam (Daniel Stern) und dessen labilen Bruder Michael (Jeremy Piven) – begeben sich zum Junggesellenabschied nach Las Vegas. Dort lassen sie mit Alkohol, Drogen und einer Stripperin die Sau raus. Unglücklicherweise wird die Dame des horizontalen Gewerbes beim Sex mit Michael vertikal am Handtuchhaken im Badezimmer aufgespießt. Ohne mit der Wimper zu zucken, erschlägt der dominierende Wortführer Robert daraufhin einen Verdacht schöpfenden Sicherheitsbeamten des Hotels. Die beiden Leichen werden von ihnen zerstückelt und in der Wüste vergraben. Doch damit sind ihre Probleme noch lange nicht zu Ende.

    Das an sich konventionelle Plotgerüst um Schuld und Sühne wird mit schräg-schrillen Schockmomenten aufgepeppt. Das zynisch-spöttisch gezeichnete Psychogramm der Protagonisten entlarvt sie allesamt als unsympathische Charaktere, deren leidliches Los einem nicht unbedingt leid tut. Vorhersehbarerweise trauen sie sich bald nicht mehr über den Weg und beginnen sich unter enormen Druck gegenseitig eine Grube zu schaufeln. Auch die beiden anderen weiblichen Figuren – Cameron Diaz als Braut auf biegen und brechen, die selbst vor brutalsten Mitteln nicht zurückschreckt, um den langgehegten Gang zum Altar zu beschreiten und Jeanne Tripplehorn als Ausgeburt der nervig-besorgten Familienmutter können keine Sympathiepunkte sammeln. Die Humorpalette reicht von blutigen Sightgags, zu ironischen Dialogen und übersteigerten Situationen. Die Leistungen der Schauspieler bewegen sich größtenteils ebenfalls auf exaltierten Niveau, doch der Unterhaltungswert der Mordfarce ist eher beschränkt. ara.

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