Filmhandlung und Hintergrund

Weihnachtskomödie mit Tim Allen und Jamie Lee Curtis, die auf Weihnachten verzichten wollen, aber die Rechnung ohne die Familie gemacht haben.

Wie jedes Jahr gedenken Luther und Nora Krank (Tim Allen und Jamie Lee Curtis) ihrer Tochter Blair (Julie Gonzalo) zuliebe das Weihnachtsfest nach allen Regeln der Kunst zu zelebrieren - obwohl man das verlogene Geschmalze und den damit verbundenen Kommerz im Grunde nicht mehr ausstehen kann. Als das Töchterchen beschließt, in diesem Jahr die Feiertage außer Haus zu verbringen, ist die Freude zunächst groß: endlich winkt Karibikstrand statt Schneemann. Doch dann entscheidet Blair sich wieder um, und die Kranks müssen improvisieren wie nie zuvor.

Kein geringerer als Familien- und Weihnachtsfilmfachmann Chris Columbus („Kevin allein zu Haus„) dichtete diesen pointierten Festtagsspaß rund um eine All American Family im höchsten Trubel. Joe Roth inszenierte.

Luther und Nora Krank haben von Weihnachten die Nase gestrichen voll und beschließen erstmals die Feiertage fern von Geschenkewahnsinn in der Südsee zu verbringen. Zumal ihre Tochter Blair beschlossen hat, auf den traditionellen Besuch der Familie zu verzichten. Als das liebe Töchterchen sich plötzlich umentscheidet, sehen sich die Eltern gezwungen, sich innerhalb von nur 24 Stunden auf das Heilige Fest vorzubereiten.

Eigentlich ist das Ehepaar Krank ganz und gar dem Weihnachtsfieber verfallen - inklusive „Frosty“, dem illuminierten Plastik-Schneemann auf dem Dachgiebel. Doch weil sie erstmals ohne das in Peru weilende Töchterchen feiern, beschließen Luther und Nora, Weihnachten dieses Jahr abzusagen und in die Karibik zu reisen. Leichter gesagt als getan, denn die rigorosen Nachbarn, darunter die Cops Salino und Treen sowie der ewig miesepetrige Walt, sind nicht willens, die Kranks aus dem gewohnten Feiertagstrott ausscheren zu lassen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Verrückte Weihnachten: Weihnachtskomödie mit Tim Allen und Jamie Lee Curtis, die auf Weihnachten verzichten wollen, aber die Rechnung ohne die Familie gemacht haben.

    Weihnachtsfilme brachten Komiker Tim Allen bislang seine besten Boxoffice-Bescherungen. Nach den beiden „Santa Clause“-Filmen setzt sich dieser Trend für ihn nun mit dieser turbulenten Slapstick-Komödie nach ungewohnter John-Grisham-Vorlage fort. Diesmal spielt er allerdings nicht den Weihnachtsmann, sondern einen Pfennig fuchsenden Steuerberater, der seine Frau Jamie Lee Curtis überzeugen will, Weihnachten zu boykottieren und stattdessen eine Karibik-Kreuzfahrt zu unternehmen. Allerdings haben sie dabei nicht mit der Entrüstung ihrer traditionsbewußten Nachbarn gerechnet.

    Revolution-Studios-Boss und Power-Produzent Joe Roth übernimmt seit „America’s Sweethearts“ erstmals wieder (gewohnt routiniert) eine Inszenierung. Dabei verfilmt er eine Drehbuchadaption des Grisham-Bestsellers „Das Fest“ von Komödienspezialist Chris Columbus. Folglich handelt es sich um eine relativ werkgetreue Familienkomödie, die insbesondere beim Publikum mittleren Alters ankommen wird. Sie werden sich am besten in die Nöte der beiden Protagonisten Luther und Nora Krank versetzen können. So bricht für die Kranks ihre heile Vorweihnachtswelt zusammen, als ihre erwachsene Tochter Blair nach Peru aufbricht und somit Heilig Abend nicht im trauten Schoß ihrer Familie verbringen wird. Luther überrascht seine deprimierte Angetraute mit Kreuzfahrt-Tickets, die immer noch nur die Hälfte von ihrem üblichen Weihnachts-Budget kosten. Denn traditionell scheuen die Kranks wie der Rest der Nachbarschaft keine Kosten, wenn es um Adventsdekorationen und Weihnachtspartys geht. Doch dieses Jahr werden weder Lichter aufgehängt, ein Weihnachtsbaum aufgestellt, Karten verschickt, opulent aufgekocht- und gebacken noch der riesige beleuchtete Schneemann Frosty aufs Dach gehievt. Was zu einer eisig-verbitterten Protestlawine der Nachbarn führt, die zunehmend nachdrücklich von den Kranks verlangen, sich gefälligst der Gepflogenheiten anzupassen. Unter der Führung von Dan Aykroyd als größtem Wichtigtuer der Gemeinde werden sie mit Weihnachtsliedern, „Free Frosty“-Chören, Telefonstreichen und scheelen Blicken bombardiert, doch Luther lässt sich nicht einschüchtern und schreitet zu frostigen Gegenmaßnahmen. Dies ändert sich schlagartig, als Blair sich unerwartet doch noch mit ihrem neuen Verlobten im Schlepptau ankündigt. Nun gilt es, innerhalb weniger Stunden ein Weihnachtsfest aus dem Sack zu zaubern, was den Kranks mit Hilfe all ihrer gutherzigen Nachbarn und dem Weihnachtsmann höchstpersönlich auch gelingt.

    Für wen dies ein wenig schmalzig klingt, dem wird wahrscheinlich auch der Triumph von Konvention und Konformität ein wenig unangenehm aufstoßen. Dabei wird der exzessive Weihnachtswahn zunächst amüsant mit satirischem Augenzwinkern kritisiert. Doch dies wird mit dem rührseligen Happy End, das auch die „Bekehrung“ des zum egoistischen Geizhals abgestempelten Luther zum selbstlos-großzügigen Wohltäter umfasst, letztlich wieder entkräftet. Tim Allen macht das Beste aus seiner Rolle und unterhält mit gelungenen Slapstick-Einlagen, wie einem Botox-beeinträchtigten Lunch oder einer gefährlichen Dachturnerei. Seine Partnerin Curtis legt ihren Part als Muttertier und brave Hausfrau etwas hysterisch over-the-top an und kann damit einige Lacher verbuchen. Beim Soundtrack wird auf alte Standards und Neuinterpretationen der Klassiker gesetzt, was gut zum allgemeinen Ton dieser leichtgewichtigen Weihnachtskomödie passt. ara.

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