Verrückt/Schön

  1. Ø 4
   2001
Verrückt/Schön Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Verrückt/Schön: Teenproblemfilm um die Liebe zwischen einem suizidgefährdeten Partygirl und einem hispanischen Musterschüler.

Die 17-jährige Nicole ertränkt ihre Selbstmordtendenzen mit Alkohol, Drogen und Sex, während ihr Vater, ein Kongressabgeordneter, hilflos wegsieht. Das arme reiche Mädchen verliebt sich in Musterschüler und Footballstar Carlos, ein ehrgeiziger Junge aus armen Verhältnissen, der von einer Karriere als Navy-Pilot träumt. Ihre Eltern sind gegen die Beziehung, doch die beiden halten zusammen.

Sie haben eins gemein: Sie sind Teenager. Doch sonst trennen sie Welten, Nicole Oakley und Carlos Nunez. Sie stammt aus reichem Haus, ist verwöhnt, stets etwas neben der Spur und immer aufsässig. Er kommt aus ärmlichen Verhältnissen, ist zielstrebig, verantwortungs-bewusst und überaus zuverlässig. Als die beiden sich begegnen, funkt es augenblicklich zwischen dem ungleichen Paar. Aber Freunde, Familie und Lehrer legen der jungen Liebe alle möglichen Steine in den Weg. Das Paar droht an den Schikanen zu zerbrechen…

Die verwöhnte, aufsässige Nicole und der überaus brave, verantwortungsbewusste Carlos verlieben sich unsterblich ineinander. Freunde, Familie und Lehrer sind davon gar nicht begeistert. Moderne „Romeo & Julia“-Version mit hippen Bildern, coolem Soundtrack und einer glänzenden Kirsten Dunst.

Darsteller und Crew

Bilder

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Unterhaltungsration, die Hollywood für das jugendliche Publikum parat hält, besteht zumeist aus den diversen Genrevariationen der Teenkomödie. Ab und zu wird ein Drama, wie der Überraschungshit „Save The Last Dance“, eingestreut, und in dessen Fußstapfen tritt nun der für Traumfabrik-Verhältnisse verblüffend ehrlich-ungeschminkte Problemfilm „Schön/Verrückt“. Jungstar Kirsten Dunst, die sich zuvor vor mit „Girls United“ oder „Ich liebe Dick“ als quirliger Cheerleader-Typ empfahl, zeigt hier wie schon in „The Virgin Suicides“ ihre emotional komplexe Seite als psychisch traumatisiertes Partygirl aus reichem Elternhaus, das durch ihre Beziehung zu einem disziplinierten Latino-Mitschüler Halt findet.

    Der Prolog zeigt die 17-jährige Nicole (Dunst) in einer Müllkolonne am Strand, zu der sie wegen Trunkenheit am Steuer verdonnert worden ist. Zufällig macht sie die Bekanntschaft des gutaussehenden Carlos (Newcomer Jay Hernandez), der wie sie zur selben Highschool geht. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein: Nicoles Vater ist der Kongressabgeordnete Tom Oakley (Bruce Davison tief berührend in einer emotionalen Rolle), der seine suizide Tochter aufgegeben zu haben scheint. Sie ertränkt ihren Kummer über den Selbstmord ihrer Mutter und die Vernachlässigung durch ihren Vater mit Alkohol, Sex und Drogen und interessiert sich null für die Schule. Carlos hingegen ist ein Musterschüler und Footballstar aus armen Verhältnissen, der darauf hinarbeitet bei der elitären Navy-Akademie in Annapolis aufgenommen zu werden. Entgegen der Ablehnung ihrer Eltern – Carlos Mutter sieht in Nicole einen schlechten Einfluss und selbst Nicoles Vater verlangt von Carlos, sich von ihr zu trennen, da er nicht will, dass Carlos in ihren Sog von Selbstdestruktion gezogen wird. Doch das junge Paar hält zusammen und kann wichtige Lektionen für’s Leben lernen.

    Dunst liefert eine beindruckende Glanzleistung und scheut sich nicht, sich ungeschminkt (aussehend) und mit ungepflegten Haaren von ihrem Teenidol-Image zu distanzieren. Sie verleiht ihrer tief verletzten Figur realistische Tiefe und legt glaubhaft Nicoles Schmerz dar. Hernandez verfügt über einiges Charisma und die Chemie zwischen denbeiden stimmt. Der Soundtrack liefert poppige akustische Untermalung genau auf die Zielgruppe junger Mädchenn abgestimmt. ara.

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