„Verrückt nach Paris“ im Kino

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Filmhandlung und Hintergrund

Engagiertes Sozialdrama über drei Behinderte, die aus ihrem Pflegeheim ausbüchsen und einen Trip nach Paris antreten.

Hilde (Paula Kleine), Philip (Frank Grabski) und Karl (Wolfgang Göttsch) sitzen in ihrem Behindertenheim bei Bremen und langweilen sich. Abwechslung bringt ein Ausflug ins Umland, bei dem sich das Trio kurzerhand absetzt und bis nach Köln entrückt. Zwar benachrichtigt die dortige Bahnhofsmission das Heim, doch statt in den Zug nach Bremen steigen die drei lieber in den nach Paris. Enno (Dominique Horwitz), ihr Betreuer, macht sich auf den Weg, um sie zurück zu holen. Eine Verfolgungsjagd mit Hindernissen nimmt ihren Lauf.

Sympathisches, überraschend unsentimentales Außenseiter-Roadmovie, spannend und ohne erhobenen Zeigefinger von Eike Besuden und Pago Balke inszeniert und von hervorragenden Darstellern sicher getragen.

Das Trio Hilde, Philip und Karl büchst bei einem Ausflug aus seinem Behindertenheim in Bremen aus und setzt sich nach Köln ab. Dort übernachten sie nach einigen Abenteuern in einer Bahnhofsmission, die das Heim benachrichtigt. Am nächten Tag verpassen die Drei allerdings den Zug zurück nach Bremen und fahren stattdessen in Richtung Paris.

Ein unternehmungslustiges Trio - die Küchenhilfe Hilde sowie Philipp und Karl, die in der betreuten Werkstatt Watschelenten herstellen - haut eines Tages aus einem Bremer Behindertenwohnheim in Richtung Köln ab. Dort landet es nach turbulenten Ereignissen schließlich in der Bahnhofsmission. Als es auf Weisung der Heimleitung am nächsten Tag per Bahn zurück nach Hause gehen soll, finden sich die drei stattdessen im Zug nach Paris wieder. Aber mittlerweile hat sich ihr genervter Betreuer Enno an ihre Fersen geheftet.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Verrückt nach Paris: Engagiertes Sozialdrama über drei Behinderte, die aus ihrem Pflegeheim ausbüchsen und einen Trip nach Paris antreten.

    Engagiertes Sozialdrama, das die Probleme Behinderter in der deutschen Gesellschaft durchaus unterhaltsam und spannend aufgreift, ohne allerdings sein Anliegen aus den Augen zu lassen. In Form eines Roadmovie-Abenteuers erzählt, gelingen Eike Besuden und Pago Balke durchaus ungewöhnliche Betrachtungen über Menschen am Rand der Gesellschaft.

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