Die „Millennium-Trilogie“ des verstorbenen, schwedischen Schriftstellers Stieg Larsson wurde bereits in seiner Heimat verfilmt und 2011 sogar in den USA adaptiert. Dort blieb es bislang zwar bei einem ersten Teil, der nun allerdings eine Fortsetzung erhalten soll und das ohne seine bisherigen Stars.

Von 2007 bis 2009 wurde die „Millennium-Trilogie“ in Schweden mit den Filmen „Verblendung“, „Verdammnis“ und „Vergebung“ bereits verfilmt und machten aus den Hauptdarstellern Michael Nyqvist („Mission: Impossible - Phantom Protokoll“) und Noomi Rapace („Prometheus - Dunkle Zeichen“) international gefragte Schauspieler. 2011 folgte vom ersten Teil gar eine amerikanische Adaption, die von David Fincher inszeniert wurde und Daniel Craig sowie Rooney Mara in den Hauptrollen vorweisen konnte.

Der ebenfalls „Verblendung“ genannte Krimi konnte Kritiker überzeugen und war ein finanzieller Erfolg, aber bislang wartete man vergeblich auf einen zweiten Teil. In diese Angelegenheit bringt das Studio Sony nun etwas Bewegung und einige Veränderungen in Gang. Denn weder Fincher, noch Mara oder Craig sollen an der Fortsetzung beteiligt sein, die sich auch nicht dem zweiten Teil, „Verdammnis“, zuwenden wird.

Denn erst im August diesen Jahres erschien mit „Verschwörung“ der vierte Teil der Reihe, der allerdings nicht mehr vom 2004 verstorbenen Stieg Larsson stammt. Darin geht es erneut um die punkige Hackerin Lisbeth Salander und den Schriftsteller Mikael Blomkvist, die sich diesmal gemeinsam in die gefährliche Welt von Spionen und Internetkriminalität begeben müssen.

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Laut einem Bericht von The Hollywood Reporter soll David Fincher für die Verfilmung von „Verschwörung“ von Steven Knight beerbt werden. Steve Knight ist als Drehbuchautor und Regisseur aktiv, erhielt für sein Script zu „Kleine schmutzige Tricks“ gar eine Oscar-Nominierung und hatte als Filmemacher den Kritikerliebling „No Turning Back“ mit Tom Hardy inszeniert.

Auch für Lisbeth Salander scheint eine neue Besetzung gefunden zu sein, wie The Wrap berichtet. Demnach soll die Schwedin Alicia Vikander auf Rooney Mara folgen, was zumindest aufgrund der Nationalität eine passende Wahl wäre. Auch schauspielerisch ergäbe die Besetzung durchaus Sinn, denn Vikander hat sich gerade erst durch überzeugende Darstellungen in „Ex Machina“ oder „Man from U.N.C.L.E.“ einen Namen gemacht und wird bald an der Seite von Matt Damon in „Bourne 5“ zu sehen sein.

Gerüchte, wer Daniel Craig als Mikael Blomkvist beerben könnte, sind dagegen derzeit nicht im Umlauf. Vermutlich bleibt auch noch Zeit, denn einen Kinostart gibt es offiziell nicht und das Projekt scheint sich ohnehin in einem frühen Entwicklungsstadium zu befinden.

 

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