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Kinostart: 20.06.2002
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  • Kinostart: 20.06.2002
  • Dauer: 94 Min
  • Genre: Drama
  • FSK: ab 12
  • Produktionsland: Deutschland
  • Filmverleih: Rekord-Film

Filmhandlung und Hintergrund

Leichtfüßig essayistisch erzählte Geschichte einer Schriftstellerin, die sich zwischen jungem Liebhaber und braven Mann entscheiden muss.

Die Schriftstellerin Venus (Sabine Bach) lebt samt Mann und Teenagerkindern auf einem Bauernhof in Brandenburg. Um ihren nächsten Roman live im Internet zu schreiben, zieht sie vorübergehend in ein verglastes Penthouse in Berlin, wo sie unter ständiger Beobachtung durch eine Webcam steht. Neben dem Schreiben findet sie aber auch noch Zeit für eine Affäre, die ihrem Sohn Thorsten (Markus Perschmann) nicht unbemerkt bleibt. Thorsten informiert seinen Vater Max (Roger Tebb), der fassungslos nach Berlin fährt, um Venus zur Rede zu stellen.

An französische Vorbilder angelehnte Frauengeschichte des deutschen Autorenfilmers Rudolf Thomé („Paradiso - Sieben Tage mit sieben Frauen „).

Schriftstellerin Venus zieht in ein verglastes Penthouse in Berlin, um dort unter ständiger Beobachtung einer Webcam live im Internet zu schreiben. Dafür verlässt sie ihren Bauernhof in Brandenburg samt Mann und Teenagerkinder. Während sie eine Affäre mit einem jungen Mann beginnt, verliebt sich ihr Sohn in die Tochter ihres Verlegers.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Venus.de: Leichtfüßig essayistisch erzählte Geschichte einer Schriftstellerin, die sich zwischen jungem Liebhaber und braven Mann entscheiden muss.

    Eine Frauengeschichte vom vielleicht konsequentesten deutschen Autorenfilmer Rudolf Thome: modern das Ambiente, emanzipiert der Beruf und der Lebensstil, klassisch komplex konservativ die Gefühle. Thome erzählt essayistisch und schafft streckenweise einen leichtfüßigen Plauderton, der französische Vorbilder ahnen lässt und einem interessierten Arthouse-Publikum Vergnügen bereiten dürfte.

    „Mein Bild von den Frauen ist, dass Frauen zupacken“, hat Thome einmal gesagt. Und er hat auch immer betont, dass er die Filme und vor allem darin die Frauenfiguren von Howard Hawks besonders liebt. Die Hilflosigkeit der gestandenen Cowboys und Großwildjäger beim bloßen Auftauchen einer Frau fasziniert ihn. Und so erzählt er auch diesmal wieder von einer starken Frau, in deren Umfeld die Männer, wenn auch nicht gerade hilflos, so doch zumindest relativ einfallslos handeln. Die Schriftstellerin mit dem arg symbolträchtigen Namen Venus zieht vorübergehend in ein verglastes Penthouse in Berlin, um dort unter ständiger Beobachtung durch eine Webcam live im Internet zu schreiben. Ihr Verleger hat ihr dieser extravagante Ambiente angemietet, für das sie ihren Bauernhof in Brandenburg verlässt. Zurück bleiben Mann Max und die Teenagerkinder Thorsten und Sally. Dass Venus sich nun nicht nur der kopflastigen Schreiberei hingibt, ist sie schon ihrem Namen schuldig. Sie findet natürlich einen jugendlichen Liebhaber, und zeitgleich verliebt sich Sohn Thorsten in die Tochter des Verlegers. Doch er kommt per Zufall auch der Affäre der Mutter auf die Spur und informiert den Vater. Die emotionalen Weichen für die Thome’sche Beziehungsdramatik sind gestellt: Dorfschullehrer Max fährt fassungslos nach Berlin und stellt Venus zur Rede, bevor er bei den Wonnen der Gewöhnlichkeit im Puff landet. Die kathartische Wirkung bleibt zumindest bei der tüchtigen und pragmatischen Venus nicht aus: Webcam zertrümmern und rasant Roman zu Ende schreiben sind eins. Plötzlich weiß sie, was sie will. Und das Happy End auf dem Bauernhof wird dennoch von leiser Melancholie überschattet - wie schon klassisch bei Thome. fh.
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