Erst stand Andy Serkis für die Superheldenstreifen „Avengers: Age of Ultron“ und „Black Panther“ vor der Kamera, nun wechselt der britische Schauspieler dahinter und führt Regie bei „Venom 2“.

Andy Serkis hat das Rennen um „Venom 2“ gemacht: Vor Kurzem vermeldete Variety, dass der 55-Jährige zusammen mit „Bumblebee“-Regisseur Travis Knight und Rupert Wyatt („Planet der Affen: Prevolution“) für den Regieposten bei der Fortsetzung zum Überraschungshit „Venom“ in Frage kam. Und offenbar hat Serkis Sony Pictures überzeugen können, denn wie er persönlich über Instagram wissen ließ, hat er den Job nun in der Tasche.

Für die Verantwortlichen gilt es, vom Hype um den Symbionten zu profitieren – der erste Teil von Ruben Fleischer spielte bei einem Budget von 110 Millionen Dollar weltweit über 850 Millionen Dollar ein – und möglichst schnell mit der Produktion voranzuschreiten. Das Drehbuch von Kelly Marcel steht bereits, Tom Hardy wird erneut in die Rolle des Reporters Eddie Brock zurückkehren und noch im November dieses Jahres sollen die Dreharbeiten beginnen, um den geplanten Kinostart Ende 2020 halten zu können.

Fans hoffen bei „Venom 2“ darauf, dass Hardy es dieses Mal mit Woody Harrelson zu tun bekommen wird. Denn dieser tauchte in der Post-Credit-Szene des ersten Films als Serienmörder Cletus Kassidy auf, im Marvel-Kosmos auch besser bekannt als Carnage. Und Carnage ist bekanntlich einer von Spider-Mans hartnäckigsten Erzrivalen, was erneut die Spekulationen lostreten dürfte, dass Spidey schon in „Venom 2“ von sich blicken lassen könnte. Marvel-Studios-Präsident Kevin Feige meinte schließlich, dass ein Crossover zwischen Spider-Man und Venom wahrscheinlich kommt. In welcher Form, mit welchen Darstellern und von welchem Studio ist allerdings die große Frage…

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Andy Serkis ist kein Fremder im Superheldengenre

Zumindest vor der Kamera hat Serkis bereits Erfahrung mit der Materie Superhelden sammeln können. So verkörperte er den skrupellosen Waffenhändler Ulysses Klaue in zwei Filmen innerhalb des Marvel Cinematic Universe: in „Avengers: Age of Ultron“ und „Black Panther“. Einem breiten Publikum bekannt wurde er ab 2001 mit seiner Motion-Capture-Darbietung als Gollum in Peter JacksonsHerr der Ringe“-Trilogie und als Caesar in der „Planet der Affen“-Trilogie. 2011 gründete der Filmemacher gemeinsam mit dem Filmproduzenten Jonathan Cavendish in London das Studio The Imaginarium, das sich auf Serkis‘ Steckenpferd Performance-Capture spezialisiert hat.

Sein Regiedebüt gab Serkis 2017 mit dem Drama „Solange ich atme“, in dem übrigens Ex-Spider-Man-Darsteller Andrew Garfield die Hauptrolle übernahm. Darauf folgte 2018 der Netflix-Streifen „Mogli: Legende des Dschungels“, mit dem Serkis bewies, dass er auch hinter der Kamera den Überblick bei effektelastigen Filmen behalten kann. Die Romanverfilmung war sicherlich mit ein Grund, warum sich Sony Pictures für den Briten entschieden hat.

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