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Fakten und Hintergründe zum Film "Vater Morgana"

Kino.de Redaktion |

Vater Morgana Poster

Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

Über die Produktion

„Ich kenne Till Endemann seit seinem dritten Lebensmonat, weil meine und seine Eltern befreundet waren – unsere Freundschaft währt also schon sein ganzes Leben“, sagt Produzent Douglas Welbat, der wie Endemann Sohn eines Schauspielers ist. „Während Till noch an der Filmakademie studierte, traf ich ihn auf der Berlinale, wo er sich als Nachwuchsfilmemacher vorstellte. Ich hatte gerade seinen frühen Film ‚Salzfische‘ gesehen, und mir fiel sofort auf, dass Till eine Filmsprache entwickelt, die weit über das übliche Handwerk hinausgeht. Von den Themen her bevorzugt er die Schwere der Skandinavier, aber die Art, wie er das aufbereitet, hat etwas Südfranzösisches, mediterran Leichtes. Diese beiden Welten treffen in seinen Filmen auf eine sehr spannende Weise aufeinander.“

Welbat fährt fort: „Bei unserem Treffen erzählte er stolz, dass kürzlich ein Fernsehsender angerufen hätte, um ihm die Regie von zwei Serienepisoden anzubieten. Da habe ich mich vor ihm auf die Knie geworfen: ‚Ich verspreche dir, dass ich mit dir einen Kinofilm mache. Aber bitte tu’ mir den Gefallen und mach’ kein Fernsehen – so verlockend es dir als armer Filmstudent im Augenblick auch erscheinen mag. Denn du hast ein großes Filmtalent, das du erst zu deiner eigenen Handschrift entwickeln musst. Wenn du die hast, kannst du so viel Fernsehen machen, wie du willst. Aber lass’ dich vorerst nicht vom Fernsehen irritieren, sondern mach’ zunächst dein eigenes Ding. Ich helfe dir dabei, das verspreche ich dir!“

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Endemann war einverstanden, und die beiden Filmemacher begannen mögliche Themen für ihr Projekt zu diskutieren. Endemann machte einige Vorschläge, von denen Welbat die Urgeschichte zu „Vater Morgana“ am besten gefiel. „Wir haben das Drehbuch lange entwickelt“, berichtet Welbat. „Daniel Schwarz kam als zweiter Autor hinzu und bereichterte das Projekt ganz wesentlich. Daniel hatte dann auch die gloriose Idee, Christian Ulmen die Hauptrolle des Lutz anzubieten. Zu unserer großen Freunde erklärte Christian sich bereit dazu – wohl weil auch er sofort spürte, dass dieser Stoff über die üblichen Komödien hinausgeht, die er zu lesen bekommt. Als Lutz bekommt er die Möglichkeit, intensive Gefühle auszuloten, uns tief anzurühren und trotzdem sehr komisch zu sein. Das Schöne ist ja, dass die tragischen und komische Momente sehr gut nebeneinander existieren und der Heiterkeit des Films keinen Abbruch tun. Niemand könnte eine solche Figur besser spielen als Christian Ulmen.“

Zuvor hatte Till Endemann die Idee, bei Michael Gwisdek anzufragen, ob er den Walther spielen würde. Dazu Welbat: „Ich habe das selbstverständlich sofort unterstützt, weil die Besetzung kongenial ist. Ich hatte Michael als Regisseur und Schauspielerkollege beim Dreh seines Films ‚Das Mambospiel‘ erlebt und seinen großen kreativen Geist kennen gelernt. Michael sagte zu – jetzt hatten wir die Traumbesetzung für die beiden Hauptrollen. Inzwischen bekundete auch Warner Bros. Interesse daran, uns bei der Produktion zu unterstützen – damit stand dem Projekt nichts mehr im Wege.“

Douglas Welbat hat mit seiner Produktionsfirma movieCompany bisher zwei Filme vorgestellt, die beide gewaltige Kassenhits wurden: „7 Zwerge – Männer allein im Wald“ und „7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug“. Über seinen dritten Kinofilm sagt er: „‚Vater Morgana‘ ist eine Komödie, aber wie in jeder guten Komödie fließen manchmal auch Tränen. Also niemand sollte meinen, dass ich nach den beiden Zwerge-Filmen wieder etwas ähnlich Deftiges mache – das ist ‚Vater Morgana‘ ganz und gar nicht. Nein, diesmal präsentieren wir eine ‚Dur-Komödie mit Moll-Klängen‘.

Im Zentrum des Films steht die Vater-Sohn-Beziehung. Welbat erklärt: „Der Generationskonflikt ist das Thema schlechthin.

Was mir dabei von Anfang an gefallen hat, ist die Umkehrung der üblichen Konstellation: Normalerweise sind es wilde Kinder, die aus der Familie ausbrechen und dadurch Probleme mit ihren Eltern bekommen. In unserem Fall geht es um einen jungen Mann, der sein Leben durchaus im Griff hat. Da taucht sein spleeniger, schriller Vater wieder in seinem Leben auf und bringt alles durcheinander. Es gibt einen sehr ernsthaften Grund, warum sich der Vater Walther nach elf Jahren wieder meldet: Er möchte sich für vieles, was er seinem Sohn angetan hat, entschuldigen, weil er ahnt, dass er all das bald vergessen wird. Deshalb möchte er vorher mit Lutz seinen Frieden machen. Aber natürlich drehen wir keinen Ingmar-Bergman-Film, sondern eine beschwingte Komödie, in der dieser Moll-Akkord anklingt. Till Endemann und mir geht die Geschichte nah, denn er hat einen Vater, ich habe einen Sohn – die Biografien passen, und deshalb hat uns die Arbeit an diesem Projekt besonderen Spaß gemacht.“

Till Endemann überzeugte Welbat als Co-Autor des Drehbuchs und musste sich nun auch als Regisseur im Team bewähren – was ihm mit Bravour gelang, wie Welbat berichtet: „Till weiß genau, was er erzählen will. Genauso kompromisslos verfolgt er dann auch die Umsetzung. Er nimmt sich manchmal viel Zeit, bevor er eine Entscheidung trifft – das finde ich sehr wichtig. Wenn ich ihn dann als Produzent anspreche und ihm wirtschaftliche Erwägungen vorhalte, sprich: ihn zum Sparen animiere, dann merke ich, dass er auch von Zahlen etwas versteht. Wir konnten solche Fragen ganz sachlich diskutieren, weil er durchaus zu würdigen weiß, dass wir von der Produktionsseite alles investiert haben, was wir konnten, um ihm die Umsetzung seines Konzepts zu ermöglichen. Er war im konkreten Fall dann völlig einsichtig und mit uns einig, einen etwas kostengünstigeren Weg zu suchen. Es hat mir sehr gefallen, dass er zwar sein Ziel verfolgt, aber auch die Belange des Budgets nicht aus den Augen verliert: Er hat ein ausgeprägtes Verantwortungsgefühl.“

Über die Dreharbeiten sagt Douglas Welbat: „Tills Arbeitsstil am Set ist sehr ruhig, besonnen, gar nicht autoritär, aber doch zielstrebig und bestimmt. Er muss nie laut werden, arbeitet kameradschaftlich, ist ein echter Teamplayer. Dabei wissen alle, das ein Filmteam nicht demokratisch geführt wird: Till ist eindeutig der Kapitän. Besonders gefreut hat mich sein Vorgehen beim Schnitt. Er entwickelt einen ganz persönlichen Stil. Glücklicherweise hat er in Cutter Norbert Herzner einen Partner, mit dem er sich die Bälle zuspielt. Denn durch häufige Perspektivwechsel innerhalb einer Szene gibt er dem Raum eine ganz neue Qualität. Dass man sich an Blickachsen hält, gehört zur guten alten Tradition, aber Till geht sehr spielerisch damit um, macht oft 180°-Schnitte und schafft damit ein Raumgefühl, wie er es mit dem konservativen Wechsel von Schuß und Gegenschuß nicht erreichen könnte. Schon allein aufgrund dieser Kreativität freue ich mich auf Tills kommende Filme, in denen er diese ganz eigene Handschrift weiterentwickeln wird.“

Produktion: Die Besetzung

Über die Hauptdarsteller in „Vater Morgana“ sagt Produzent Welbat: „Bei der Arbeit an diesem Film habe ich gemerkt, dass Christian Ulmen nicht nur ein Top-Comedian, sondern auch ein Vollblutschauspieler ist. Er weiß sehr genau, dass es nicht allein darum geht, das Publikum zum Lachen zu bringen – er stellt die Emotionen und Gedanken des Lutz sehr ehrlich, authentisch und direkt dar. Alle Beteiligten waren beim Dreh von seiner Leistung fasziniert.“

Hochkarätig ist auch die Besetzung der Vaterrolle. Welbat erzählt: „Wer Michael Gwisdek kennt, weiß, dass er ein sehr kommunikativer Schauspieler ist – den kann ich mit fünf Journalisten zusammensetzen und habe drei Stunden nichts mehr zu tun: Er erzählt eine Anekdote nach der anderen. Doch bei der Arbeit an ‚Vater Morgana‘ war er – für alle sehr überraschend – ausgesprochen schweigsam. Er ging abends fast nie aus. Ihm war nämlich klar, dass die von ihm gespielte Figur in sich einen sehr spannenden Bruch hat – wir wissen bis zum Schluss nicht, ob Walther seine Krankheit simuliert oder nicht. Michael legte sich in Absprache mit den Autoren und mir ein Konzept zurecht und spürte: ‚Wenn ich abends durch die Gemeinde ziehe, mit Leuten essen gehe, alte Freunde besuchte, kann ich mich nicht im richtigen Maße auf diese Rolle konzentrieren.‘ Ich kenne Michael sonst anders – für seine Verhältnisse hat er wie ein Mönch gelebt und sich ganz ins Hotelzimmer verzogen. Als er dann seine Szenen spielte und wir uns die Muster anschauten, habe ich manches Mal nicht verstanden, warum er gerade so spielte und nicht anders. Sprachlos, überrascht und begeistert war ich dann, als ich den fertig geschnittenen Film sah, denn plötzlich merkte ich, was für ein geniales Konzept Michael mit dieser Rolle verfolgte. Das konnte ich bei den einzelnen Mustern noch nicht erkennen.

Fabelhaft! Till Endemann ist ein hervorragender Beobachter und war klug genug, Michael Gwisdek gewähren zu lassen, weil er spürte, dass der mit Walther ein präzises Konzept verfolgte.“

Die Rolle von Lutz’ Freundin Annette übernahm Felicitas Woll. „Felicitas hat schon in ihrer Fernsehserie ‚Berlin, Berlin‘ eine tolle Leistung gezeigt, war aber noch das kleine freche Mädchen“, erinnert sich der Produzent.

„Inzwischen ist sie jedoch über sich hinausgewachsen, gerade in ‚Vater Morgana‘ kann sie beweisen, was für eine fulminante Schauspielerin sie geworden ist. Besonders die emotionalen Momente des Films, die sie oft ganz ohne Dialog gestaltet, zeigen, dass ihr Können internationales Format hat – zum Beispiel, wenn sie nur mit ihren Augen, mit ihrem Gesicht die Unsicherheit ausdrückt, als sie nicht mehr weiß, ob sie ihrem Freund Lutz noch trauen kann. Es ist sicher nichts Ungewöhnliches, dass gestandene Schauspieler vor der Kamera weinen können, aber wenn Felicitas in Tränen ausbricht, dann haut mich das jedes Mal um. Auf den ersten Blick wirkt sie wie das Mädchen von nebenan, wie ein Kumpel, bis man dann merkt, wie schön sie ist. Solchen Schauspielerinnen begegnet man nicht jeden Tag!“

Annettes Kommissarkollegen Lothar spielt Marc Hosemann. „Ich habe mit Marc bisher nicht gearbeitet“, sagt Welbat. „Für mich war er eine Entdeckung. Was mir an ihm gefällt: Lothars Gemeinheit und Hinterfotzigkeit spielt er doch mit sehr viel Herz. In den Testvorführungen erlebte ich, wie die Zuschauer ganz im Sinne der Geschichte reagierten und Lothar/Marc aufgrund seiner Intrigen ausbuhten. Andererseits hat Lothar ja ein Motiv: Er wünscht sich, mit dieser Frau zusammenzusein, an die er nicht herankommt. Das arbeitet Marc an etlichen Stellen sehr fein heraus – damit schafft er große Momente in unserem Film. Am Set ist er eine echte Granate, weil er nur so sprüht vor guter Laune – wenn er dabei ist, vergehen sogar die Überstunden wie im Flug!“

Welbat berichtet weiter: „Till Endemann ist in Hamburg aufgewachsen, ich lebe seit langem in Hamburg – deshalb freuten wir uns, dass auch unserer Hamburger Freund Michael Lott mit an Bord kam, denn sowohl Till als auch ich suchten schon lange nach einem geeigneten gemeinsamen Projekt mit Michael – wir waren erleichtert, als er trotz seines vollen Terminkalenders Zeit für unser Projekt fand. Michaels Rolle als Lutz’ Kollege Holger ist nicht besonders groß, aber gerade die mittleren Rollen sorgen in Komödien für das nötige Quantum Qualität und Präzision, weil andernfalls das gesamte Konzept schnell umkippen kann.“

Über den einzigen Veteranen der Zwerge-Filme, der auch in „Vater Morgana“ mitwirkt, sagt der Produzent: „Heinz Hoenig ist einer der genialsten Schauspieler überhaupt – ich nenne ihn meine Allzweckwaffe. Ich kenne ihn seit 20 Jahren und freue mich immer wieder daran, wie er sich in ein solches Projekt einbringt. Außerdem bin ich glücklich darüber, dass die exzellente Schauspielerin Ulrike Krumbiegel mit dabei ist: In unserer Geschichte wünscht sie sich als Britta eine legalisierte Beziehung mit Walther, merkt aber, dass das mit ihm nicht möglich ist – trotzdem ist ihre Liebe groß genug, um bei ihm zu bleiben. Diesen Zwiespalt arbeitet Ulrike fein ziseliert heraus. Ihre Szenen gehen uns sehr ans Herz, und es war ein großes Vergnügen, sie bei der Arbeit an diesem Film zu erleben. Und Kyra Mladeck übernimmt die sehr wichtige Rolle einer dementen Frau, die im Altersheim lebt. Till Endemann hat mit ihr bereits den Kurzfilm ‚Vergissmeinnicht‘ und den Spielfilm ‚Kometen‘ gedreht. Ihre Szenen in ‚Vater Morgana‘ sind Kabinettstückchen, die ich als Sahnehäubchen auf unserem Film erlebe.“

Wie schon in den Zwerge-Filmen ist der Produzent diesmal erneut als Darsteller mit dabei – er erlebt eine drastisch-komische Begegnung mit Filmheld Lutz im Gefängnis. Welbat kommentiert: „Ich habe lange Jahre als Schauspieler mein Geld verdient. Bei meinen eigenen Produktionen sage ich gewöhnlich: ‚Ich übernehme die Rolle, die übrig bleibt.‘ Ich mache meinen Regisseuren keine Vorgaben, sondern lasse sie entscheiden. Und Till hat mir in ‚Vater Morgana‘ den Schließer im Gefängnis anvertraut, den ich sehr gern spiele. Bisher bin ich in allen meinen Produktionen auch selbst aufgetreten – aber einen Mythos würde ich daraus nicht machen. Wenn es sich ergibt – wunderbar!“

Produktion: Die Dreharbeiten

Die Dreharbeiten zu „Vater Morgana“ begannen am 11. August 2009 – bis in den September drehte das Team in Hamburg und Umgebung. Für die Ausstattung hatte Regisseur Till Endemann zusammen mit Kameramann Lars Liebold, Szenenbildner Christian Bussmann und Kostümbildnerin Elisabeth Kesten ein Konzept entwickelt, um den Schauplatz Hamburg nicht nur in bestem Licht, sondern auch mit einer ganz bewussten Farbpalette zu zeigen, die sich aus der sorgfältigen Auswahl der Locations ergibt.

Als Lutz und Annette beschließen zusammenzuziehen, entscheiden sie sich für eine Wohnung in der noch im Entstehen begriffenen Hafencity. „Die Aufnahmen in diesem mondänen neuen Viertel sind allemal ein Augenschmaus“, sagt Douglas Welbat. „Ich selbst würde dort nicht unbedingt wohnen wollen. Für unsere Filmhelden ist es aber das ideale Ambiente – zumindest am Anfang des Films. Ob sie am Ende noch dieselbe Entscheidung treffen würde, sei dahingestellt.“

Bei ihrer Flucht vor der Polizei erleben Lutz und Walther peinlich-lustige Abenteuer in einem Hotel in der Hamburger Neustadt. „Wir sind sehr dankbar, dass wir entscheidende Sequenzen im Renaissance-Hotel drehen durften“, berichtet Welbat. „Wahrscheinlich werden die Zuschauer annehmen, dass wir das Baugerüst an der Hotelfassade für viel Geld selbst errichtet haben. Es war aber eher so, dass wir das vorhandene Gerüst in unsere Filmstory mit eingebaut haben – es hat die Story-Elemente im Hotel wunderbar ergänzt und abgerundet.“

Die Räume und die Außenfassade des Polizeireviers inklusive Gefängniszelle sind die kreative Leistung von Szenenbildner Christian Bussmann und seinem Team – sie gestalteten den Schauplatz in einer heute leer stehenden Bundeswehr-Kaserne in Hamburg-Harburg nach den Wünschen der Filmemacher.

Die Seniorenresidenz im Film ist ein echtes, auch während der Dreharbeiten voll funktionierendes Pflegeheim, das sich, wie im Film beschrieben, in Hamburg-Wentorf befindet. Sowohl die Außenfassade als auch die Innenräume spielen im Film eine wichtige Rolle. Zum Teil wirkten sogar die echten Bewohner des Heims mit. „Wir haben uns beim Dreh sehr diskret verhalten, um den normalen Tagesablauf möglichst wenig zu stören“, sagt der Produzent.

Als Büroräume der Wachfirma Securinox, für die Lutz arbeitet, dienten die Räume einer echten Wachfirma. Im Hamburger Umland fand das Team auch die Seenlandschaft, in der wir während der Rückblenden den kleinen Lutz beim Angeln mit seinem Vater erleben, und den Friedhof, auf dem Lutz und Walther das Familiengrab besuchen.

Dass der Dreh praktisch problemlos verlief, verdanken Douglas Welbat und Till Endemann ihrem eingespielten Stab. Welbat berichtet: „Kameramann Lars Liebold bildet mit Till ein hervorragendes Team. Er trifft prägnante optische Entscheidungen, und zum Teil drehte die Crew mit drei Kamera gleichzeitig – das kann nicht jeder! Besonders loben muss ich Tonmann Michael Kunz, weil wir teilweise unter widrigsten Bedingungen gefilmt haben – wenn man in Hamburg dreht, ist mit Sicherheit immer eine Baustelle in der Nähe, deren Lärm man nicht unterdrücken kann. Also entschieden wir im Zweifelsfall: Das Bild ist wichtiger – den Ton müssen wir notfalls später nachsynchronisieren. Michael wusste, dass er sich oft hart an der Grenze des Machbaren bewegte. Wie sich später herausstellte, hat er aber exzellente Arbeit geleistet. Tobias Vogel und das Beleuchtungsteam sind ebenfalls ein guter Grund dafür, dass es möglich war, den Film innerhalb von nur 29 Tagen abzudrehen. Alle Beteiligten waren so gut aufeinander eingespielt, das die Produktion reibungslos funktionierte.“

Für Welbat gibt es aber auch noch einen weiteren, ganz persönlichen Grund zur Freude über dieses Projekt: „Den Soundtrack steuert mein Sohn Daniel zusammen mit Stephan Gade bei – Daniel gibt damit sein Debüt als Filmkomponist und hat seine Sache sehr gut gemacht – ich bin sehr stolz auf ihn!“

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