Vanatoare

  1. Ø 0
   Kinostart: 07.12.2017

Vanatoare: Presigekröntes Drama der Regisseurin Alexandra Balteanu um drei rumänische Prostituierte, ihre Ziele und Wünsche, und den Alltag unter einer Autobahnbrücke.

Vanatoare Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Vanatoare: Presigekröntes Drama der Regisseurin Alexandra Balteanu um drei rumänische Prostituierte, ihre Ziele und Wünsche, und den Alltag unter einer Autobahnbrücke.

Jeden Morgen treffen sich Lidia, Denisa und Vanessa am Straßenrand außerhalb von Bukarest. Der Verkehr strömt in die Stadt, LKWs, Autos brausen unter der Brücke durch. Lidia (Corina Moise) hat einen Mann und zwei Kinder, nebenbei züchtet sie Tauben. Denisa (Iulia Lumânare) wird von ihrem Freund ausgenommen. Trotzdem will sie ihm neue Turnschuhe kaufen. Vanessa (Iulia Cochina) wiederum träumt vom perfekten Mann. Bei der Armee oder Polizei soll er arbeiten, dann wird die Miete subventioniert. Grüne Augen soll er auch haben. Wenn ein Freier anhält, fahren die Frauen mit zum nächsten Parkplatz.

Am Abend wird der Alltag der Sexarbeiterinnen unterbrochen, als eine Polizeikontrolle am Straßenrand hält. Da Prostitution offizell verboten ist, verdienen sich die korrupten Polizisten mit Schmiergeldern etwas dazu. Doch die Frauen sehen nicht ein, warum sie das hart verdiente Geld abgeben sollen. Nachdem sie ihre Situation geschildert haben, kommt es zum Konflikt. Erstmals leisten sie Widerstand gegen den Bezirkspolizisten. Danach ist nichts mehr so, wie es zuvor war.

„Vanatoare“ – Hintergründe

Die Regisseurin Alexandra Bălteanu hält den Alltag dreier Sexarbeiterinnen in beinahe dokumentarischen, stillen Bildern fest. Das Drama „Vanatoare“ (internationaler Titel: „Prowl“) schildert dabei ganz vorurteilsfrei welche Beweggründe und Ziele die Frauen haben. Darüber hinaus zeigt der feministische Film auch, in welchem gesellschaftlichen Kontext sie sich bewegen, verschließt die Augen nicht vor Ausgrenzung und Korruption. Auf dem Max-Ophüls-Festival 2017 gewann „Vanatoare“ deshalb den Preis für die beste Regie ebenso wie den Preis der ökumenischen Jury.

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