Uptown Girls - Eine Zicke kommt selten allein

  1. Ø 2
   2003
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Filmhandlung und Hintergrund

Uptown Girls - Eine Zicke kommt selten allein: Liebenswerte Komödie über eine angesehene Szene-New-Yorkerin, die gezwungen ist, einen Job als Nanny einer frühreifen Achtjährigen anzunehmen.

Als verwöhnte Tochter einer verstorbenen Rocklegende gehört die junge Molly (Brittany Murphy) praktisch zum Inventar der New Yorker Clubszene und muss sich um materielle Dinge keine Sorgen machen. Bis sich eines Tages der perfide Vermögensverwalter ihr gesamtes Erbe unter den Nagel reißt und mit unbekanntem Ziel das Weite sucht. Fortan sieht sich Molly gezwungen, die wunderbare Welt der Arbeit zu ergründen. Nach einigen Abenteuern landet sie als Babysitterin bei der Plattenproduzentin Roma (Heather Locklear) und deren Tochter Ray (Dakota Fanning). Die Achtjährige begegnet ihrer neuen Betreuerin allerdings mit größter Skepsis…

Ein wechselseitiger Lernprozess steht im Mittelpunkt dieser intelligenten Teeniekomödie, die reichlich Seitenhiebe auf die New Yorker Society verteilt.

Molly, Tochter einer Rocklegende und damit angesehene Szene-New -Yorkerin und Liebling der Society gerät in finanzielle Schwierigkeiten, als ihr geerbtes Vermögen gestohlen wird. Sie ist gezwungen, etwas zu tun, was sie noch nie zuvor getan hat – zu arbeiten! Sie wird Nanny der frühreifen achtjährigen Tochter einer angesehenen Musikproduzentin.

Molly Gunn hat alles: Geld, Freunde und jede Menge Spaß. Da passiert das Unbegreifliche: Ihr Erbe ist plötzlich verbraucht, veruntreut vom Vermögensverwalter, und das Uptown-Girl sieht sich erstmals im Leben gezwungen, arbeiten zu gehen. Als sie als Verkäuferin im Nobelkaufhaus scheitert, heuert Molly bei einer toughen Musikmanagerin als Kindermädchen für deren Tochter Ray an. Die zickige Achtjährige hat bereits zahllose Nannys verschlissen und gedenkt auch Molly schnell abzuservieren – was sich als überaus schwierig erweist.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Eines muss man Brittany Murphy lassen: Ihre Rollenauswahl ist vielfältig. Dabei spielt sie eine Nervenheilanstaltpatientin („Durchgeknallt“, „Sag‘ kein Wort“) ebenso überzeugend wie ein freizügiges Groupie („8 Mile“) oder eine gestresste Braut („Voll verheiratet“). In der traurig-amüsanten Coming-of-Age-Story „Eine Zicke kommt selten allein“ bringt sie nun von allem Obengenannten etwas ein und legt ihre Figur als verwöhnte Waise einer Rocklegende, die plötzlich verarmt als Kindermädchen arbeiten muss, leicht neurotisch, unkonventionell und erfrischend komisch an.

    Regisseur Boaz Yakin, der zuletzt mit dem rührselig-inspirationsreichen Football-Drama „Gegen jede Regel“ punkten konnte, mischt auch hier komische und melodramatische Momente. Dabei schlägt er einen märchenhaften Erzählton an, was dem Film einen liebenswerten Fantasyantrich verleiht. So wird Molly Gunn (Murphy) als sorglose Rock’n’Roll-Prinzessin eingeführt, die mit ihrem niedlichen Haustierferkel in einem Luxusapartment in New York residiert. Ihr Leben ist eine einzige fröhliche Party, doch dies nimmt ein jähes Ende,als ihr Vermögensverwalter sich mit ihrem Geld aus dem Staub macht. So muss die bislang völlig unselbstständige Society-Nudel erstmals einen Job annehmen und wird Kindermädchen der frühreifen Ray (Dakota Fanning aus „I bin Sam“ beeindruckt als verknöcherte Minityrannin). Während Molly lernen muss, mehr erwachsen und verantwortungsbewusst zu werden, ist die Herausforderung für die kleine Ray genau umgekehrt. Ihr Vater liegt im Koma und ihre Mutter (Heather Locklear), Direktorin einer Plattenfirma, vernachlässigt sie sträflich. Daher ist das überkorrekte kleine Mädchen steif und freudlos und muss sich wieder darauf besinnen, was es heißt ein Kind zu sein. Entgegen anfänglicher Stolpersteine (oft slapstickhaft realisiert) finden die beiden gegensätzlichen Mädchen in Freundschaft zusammen und können voneinander wichtige Dinge fürs Leben lernen.

    Ein romantischer Subplot für Molly darf natürlich auch nicht fehlen und so verliebt sie sich in einen jungen Musiker (Jesse Spencer), der jedoch vor allem seine Karriere im Kopf hat. Die poppige Rock’n’Roll-Fantasy wartet zudem mit Cameos von Mark McGrath von Sugar Ray und Dave Navarro von Jane’s Addiction auf. Insgesamt unschuldig-niedliche Familienunterhaltung mit melancholischem Nachdenklichkeitsanstoß, die im Grundthema der Hugh-Grant-Komödie „About A Boy“ nicht unähnlich ist und vor allem einem Publikum auf der Suche nach einem charmanten Feel-Good-Movie zusagen wird. ara.

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