Filmhandlung und Hintergrund

Total verrückte Komödie der Farrelly-Brüder über ein Paar siamesischer Zwillinge, das in Hollywood Karriere macht.

Seit Jahrzehnten sind die Brüder Bob (Matt Damon) und Walt (Greg Kinnear) unzertrennlich, doch jetzt will Walt seinen Traum verwirklichen, Filmschauspieler in Hollywood zu werden. Das wäre auch normalerweise kein Problem, denn Walt verfügt sowohl über Charme als auch über das nötige Talent. Leider aber sind Bob und Walt siamesische Zwillinge. Als Walt seinen Bruder endlich überzeugt hat und man einen Job in Chers TV-Show ergattert, droht ausgerechnet der Erfolg die Brüder zu spalten.

Ursprünglich hätten Woody Allen und Jim Carrey die Zwillinge spielen sollen, doch für 10 Punkte auf dem Schrägometer reicht’s wohl immer noch, wenn die fabelhaften Farrelly-Brüder („Kingpin„, „Schwer verliebt„) mal wieder zum hundertprozentig geschmackssicheren Karneval der Freaks laden.

Bob und Walt sind mehr als nur Brüder - sie sind quasi siamesische Zwillinge. Beide teilen dieselben Hobbies und die gleichen Wünsche - bis Walt nach Hollywood will, um Karriere beim Film zu machen. Angekommen in der Stadt der Träume, werden sie für eine TV Show gecastet, die der ganz große Hit wird - vor allem für ihren Star Cher.

Die siamesischen Zwillinge Bob und Walt Tenor sind auch in ihren Interessen, Vorlieben und Leidenschaften quasi eins. Sei es die eigene Burger-Bude oder der Sturm der Eishockey-Mannschaft - alle Aufgaben erledigen die rundum erfolgreichen Überflieger mit links. Bis sich Walt zu der ersehnten Hollywood-Karriere entschließt und Bob sich widerwillig fügt. Es dauert nicht lange, bis sie im Team einer TV-Show Erfolge feiern. Doch das Glück hat auch seine Schattenseiten, denn plötzlich wollen die Geschwister getrennte Wege gehen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Unzertrennlich: Total verrückte Komödie der Farrelly-Brüder über ein Paar siamesischer Zwillinge, das in Hollywood Karriere macht.

    Die unzertrennlichen Brüder Farrelly bleiben sich selbst und ihrem Anliegen treu: dem Plädoyer für Toleranz im Umgang mit gesellschaftlichen Außenseitern mit den Mitteln der Bad-Taste-Komödie, mit dem sie in ihrem bisherigen Oeuvre bereits Schizophrene, geistig Minderbemittelte, Übergewichtige oder einfach nur Freaks die Absolution erteilt haben. Auf ebensolche Weise lachen die Meister des schlechten Geschmacks wieder einmal herzhaft über alle gängigen Vorstellungen von politischer Korrektheit und verblüffen die Welt mit einer neuen merkwürdigen Idee: Der Geschichte eines siamesischen Zwillingspaares, das buchstäblich vor der Zerreißprobe steht, als einer von ihnen Karriere in Hollywood machen will. Das Lustige daran: Ihm gelingt es auch.

    Das Drehbuch von „Unzertrennlich“ haben Bobby und Peter Farrelly bereits vor zehn Jahren mit ihren „Dumm und Dümmer“-Ko-Autoren Bennett Yellin und Charlie Wessler geschrieben, bis Fox grünes Licht für die Produktion gab. Das Team wurde aus dem üblichen Verdächtigenkreis von Farrellys‘ Conundrum Entertainment rekrutiert. Anstelle von Jim Carrey und Woody Allen wie ursprünglich vorgesehen, gingen die Hauptrollen jedoch überraschend an Matt Damon und Greg Kinnear. Die sind nun also, man glaubt es kaum, die an der Hüfte fest verwachsenen, liebenswerten Brüder Bob und Walt Tenor, die zusammenhalten wie Pech und Schwefel. Und das, obwohl sie grundverschieden sind: Walt der draufgängerische Frauenschwarm, Bob der Schüchterne, der seit Jahren mit der hübschen Asiatin Mae nur per Email verkehrt, während sein Bruder in der anderen Betthälfte zur Sache kommt. Es gibt natürlich - wenn auch konstruiert wirkende - Gründe dafür, warum beide sich nicht längst getrennt haben (der eine hat den größeren Teil der Leber, weshalb eine Operation für den anderen gefährlich wäre). Und ebensolche Gründe gibt es dafür, dass der von einer Karriere als Filmstar träumende Walt seinen Bruder überreden kann, nach Hollywood zu ziehen und dort als Ko-Star von Cher (mit einem schrillen Cameo-Auftritt) in deren Krimiserie tatsächlich berühmt wird. All das mit Bob am Rockzipfel, der bei den Dreharbeiten genauso mit Panikattacken zu kämpfen hat, wie bei der ersten Begegnung mit Mae (die Flamme von Walt, gespielt von Eva Mendes als naives Busenwunder, heißt übrigens April.)

    Die Story verläuft im Weiteren recht vorhersehbar und erwartungsgemäß darauf hinaus, dass Walt und Bob sich für oder gegen eine operative Trennung entscheiden müssen - obwohl sie trotz ihres Handicaps eigentlich immer auf der Sonnenseite des Lebens standen: Zu Beginn werden sie in ihrer idyllischen Heimat Martha’s Vineyard als erfolgreiches Betreiberduo des denkbar schnellsten Schnellimbiss-Restaurants gezeigt und als doppelt starke Asse in wirklich allen Sportarten. Das sind dann auch die Slapstick-Momente und Gags, mit denen die fabelhaften Farrelly-Brüder am leichtesten Punkte machen - während sie diesmal in der zweiten Halbzeit besonders auffällige dramaturgische Schwächen zeigen. Macht nichts, denn Kinnear und Damon machen wie ihre Alter Egos als eingespieltes Duo das Beste aus der Situation. Und auch, wenn hier keine Kuh hingerichtet, kein Schoßhund wiederbelebt und kein Sperma im Haar verteilt wird, sorgen ein Zwilling, der sich in einem übergroßem Teddy versteckt, ein im Rollstuhl Gas gebender Seymour Cassel oder Meryl Streep in der bizarren Musical-Version von „Bonnie and Clyde“ vielleicht nicht für die gewohnten Schenkelklopfer, aber allemal für durchaus amüsiertes Dauer-Kopfschütteln. cm.

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