Solo: A Star Wars Story (2018)

Solo: A Star Wars Story Poster

Filmhandlung und Hintergrund

Solo: A Star Wars Story: Das zweite Spin-off der "Star Wars Anthology" erzählt die Hintergrundgeschichte von Han Solo. Dabei tritt Alden Ehrenreich in die Fußstapfen von Harrison Ford.

Noch vor den Ereignissen von “Krieg der Sterne” war Han Solo bereits ein berühmt-berüchtigter Weltraumschmuggler. Doch wie ist es dazu gekommen? Der zweite “Star Wars Anthology”-Film nach “Rogue One: A Star Wars Story” erzählt die Hintergrundgeschichte des sympathischen Schlitzohrs, das bisher von Schauspielikone Harrison Ford dargestellt wurde. Da es sich bei dem Han-Solo-Spin-off jedoch um ein klassisches Prequel handelt, schlüpft nun Nachwuchsstar Alden Ehrenreich in die Rolle des jungen Haudegens.

Die Handlung von Han Solo: A Star Wars Story

Kaum eine Figur aus dem “Star Wars”-Universum ist so beliebt wie der sarkastische, aber gutmütige Schmuggler Han Solo. Ein Outlaw mit dem Herz am richtigen Fleck. Noch stehen kaum Details zum Han-Solo-Spin-off fest. Die Hintergrundgeschichte ist jedoch als ein Space Western angelegt und wird die Jugendjahre von Solo behandeln. Wie lernt der Schmuggler seinen Freund Chewbacca (Joonas Suotamo) kennen, was verbindet ihn mit dem undurchsichtigen Lando Calrissian (Donald Glover) und wie ist er an den legendären Millennium Falken gekommen, mit dem Han den Kessel-Flug in weniger als 12 Parsecs bestanden hat?

Die Vergangenheit von Han Solo hält jedenfalls genug Stoff und offene Fragen parat, um die “Star Wars Anthologie” um einen genialen neuen Film zu erweitern. Inhaltlich wird sich das “Star Wars”-Spin-off dabei auch um Solos Beziehung zu Beckett (Woody Harrelson) drehen, der als Mentor für den Schmuggler gedient hat. Dass Solo und Beckett dabei immer wieder anecken, dürfte eigentlich klar sein. Die Liste der möglichen Feinde ist lang: Zum einen wäre da Jabba the Hutt, der Han Solo am liebsten in Karbonit einfrieren möchte. Zum anderen verstoßen die Schmuggler natürlich gegen geltendes Gesetz – und damit gegen die Macht des Imperiums.

Han Solo: A Star Wars Story – Infos zu Cast und Besetzung

Die Dreharbeiten zu einem neuen “Star Wars”-Film sind immer mit Superlativen verbunden. Da wundert es kaum, dass den Produzenten beim Cast des Han-Solo-Schauspielers die Tür eingerannt wurde. Trotz Massenansturm konnte sich schließlich der Nachwuchsstar Alden Ehrenreich durchsetzen. Damit steht ihm jedoch keine leichte Aufgabe bevor. Immerhin muss der “Hail, Cesar!“-Star die gewaltigen Fußstapfen von Fanliebling Harrison Ford ausfüllen. Vorsichtshalber hat sich Ford deshalb schon mal zum Cast geäußert und seinen Nachfolger Ehrenreich abgenickt.

Inzwischen gibt es jedoch auch zunehmend Kritik an der Besetzung. Nachdem zuerst das Regie-Duo Phil Lord und Christopher Miller von dem Han-Solo-Film abgezogen wurde, hat Lucasfilm entschieden, auch noch einmal bei Alden Ehrenreich nachzubessern: Und den Darsteller kurzerhand noch einen Schauspielkurs pauken lassen. Solche Last-Minute-Maßnahmen sind durchaus nicht ungewöhnlich in Hollywood. Es gehe lediglich darum, das Letzte aus dem neuen Han Solo herauszukitzeln, wie es von offizieller Seite heißt. Zusammen mit dem turbulenten Wechsel auf dem Regiestuhl hat die Nachricht jedoch für echte Besorgnis bei den Fans gesorgt.

Han Solo Cast: Phil Lord und Chris Miller ersetzt

Leider ist der Schauspielkurs für Alden Ehrenreich nicht die einzige schlechte Nachricht, die uns seit Beginn der Dreharbeiten vom Set des Han-Solo-Spin-offs erreicht. Inzwischen dürften Fans mit ziemlichen Bauschmerzen dem Kinostart entgegenfiebern, wurde das Regie-Duo Phil Lord und Christopher Miller doch nur wenige Wochen vor Abschluss der Dreharbeiten ersetzt. Grund dafür war wohl die kreative Ausrichtung der beiden “22 Jump Street-Regisseure, die großen Wert auf Improvisation und komische Überspitzung legen. Anscheinend sind sie den Erwartungen an das “Star Wars Anthology”-Sequel nicht gerecht geworden. Zwar ist Han Solo für seinen Sarkasmus bekannt, das Schlitzohr hat immer einen trockenen Spruch auf den Lippen, im Notfall schießt Solo aber zuerst.

Die Stelle von Phil Lord und Chris Miller wird nun von Ron Howard (“Inferno“) übernommen. Der gestandene Regisseur kennt sich mit Blockbuster-Produktionen aus und zumindest den Vorwurf, seine Filme seien zu ironisch, kann man ihm nicht machen. Und eigentlich ist die Situation für “Star Wars”-Fans nichts Neues – wurde doch der Start von “Rogue One: A Star Wars Story” von der Meldung überschattet, dass mehr als die Hälfte des Filmes neu gedreht werden musste. Darüber hinaus wurde Regisseur Gareth Edwards größtenteils die Kontrolle entzogen. Wir freuen uns auf den Director’s Cut und sind gespannt wie sich Han Solo mit Ron Howard an der Spitze schlägt.

Han Solo: A Star Wars Story – Kinostart

Jedes Jahr zu Weihnachten beschert uns Disney ein besonderes Geschenk. Alles zwei Jahre kommt ein weiterer Teil der “Star Wars”-Sequeltrilogie unter der Regie von J.J. Abrams, in die Kinos. “Star Wars 7: The Force Awakens” war 2015 der Auftakt. In den Jahren dazwischen können sich Fans auf Spin-offs freuen. “Rogue One: A Star Wars Story“, der erste Film aus der “Star Wars Anthology”, zeigte, wie die Rebellen die Pläne des Todessterns ergattern – die Grundlage für dessen Zerstörung durch Luke Skywalker in “Star Wars: A New Hope“. Nun bekommt Han Solo ein Spin-off spendiert. Allerdings geht man mit dem Kinostart diesmal andere Wege.

In letzter Zeit wurden immer wieder Gerüchte laut, der zweite “Star Wars Anthology”-Film könne ebenfalls im Winter starten. Offiziell hält Disney jedoch am Startdatum im Frühjahr fest. Han Solo: A Star Wars Story” wird am 25. Mai 2018 in die Kinos kommen. Das Datum könnte nicht symbolträchtiger gewählt sein – immerhin startete am selben Tag im Jahr 1977 der erste “Star Wars”-Film in den Kinos. Obwohl es sich bei dem Termin um den US-Start handelt, sind wir sicher, dass es nicht lange dauert, bis “Han Solo: A Star Wars Story” auch in die deutschen Kinos kommt.

Hintergründe: Star Wars Expanded Universe

Es stehen zwar keine weiteren Storydetails fest, doch konnten die Drehbuchautoren Lawrence und Jon Kasdan zur Inspiration möglicherweise auf das umfassende “Star Wars Expanded Universe” zurückgreifen. Dieses umfasst Bücher, Comics und Computerspiele, die von Lucasfilm offiziell anerkannt und bis zur Übernahme von Disney 2012 gesammelt wurden. Um sich nicht an das Material ihrer eigenständigen Produktionen zu binden, das immerhin eine Unmenge an Charakteren und Geschichten hervorgebracht hat, ließen die Verantwortlichen von Disney es 2014 als Legenden bezeichnen. Geschichten also, die man sich erzählt, aber keinen Wahrheitsgehalt innerhalb des offiziellen “Star Wars”-Universums haben. Nichtsdestotrotz tauchten einige Storyelemente aus diesen nicht kanonischen Quellen im ersten Spin-off “Rogue One” auf. Die Fans dürfte es freuen, mehr davon auf der Leinwand zu sehen.

Kritiken und Bewertungen

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