Untitled Avengers 4 Poster

„Avengers 3“-Macher verunsichern Fans: Tote Marvel-Helden müssen in „Avengers 4“ gar nicht zurückkehren

Andreas Engelhardt  

„Avengers 3: Infinity War“ betrat vor allem mit seinem Ende wahrlich Neuland im Marvel Cinematic Universe (MCU). Entsprechend unsicher ist, wie die Zukunft der Marvel-Filme aussieht. Vor allem, da jetzt die beiden Regisseure des jüngsten Blockbusters mit neuen Aussagen die Fans weiter verunsichern.

– Achtung: Es folgen Spoiler für „Avengers 3: Infinity War“! –

Einer der am häufigsten geäußerten Kritikpunkte an „Avengers 3: Infinity War“ betraf nicht einmal den Film selbst. Als sich einige der Avengers durch Thanos‘ (Josh Brolin) Fingerschnippen auflösten, wussten die informierten Zuschauer, dass wir viele von ihnen – wenn nicht gar alle – bald wiedersehen werden. Immerhin sind „Guardians of the Galaxy 3“ und eine Fortsetzung zu „Spider-Man: Homecoming“ bereits angekündigt worden, entsprechend müssten ihre Hauptfiguren wiedererweckt werden.

Dieser naheliegenden Annahme versuchen jetzt die „Avengers 3: Infinity War“-Regisseure einen Riegel vorzuschieben. Im Interview mit der Huffington Post meinten Joe und Anthony Russo, dass eine kommende Fortsetzung nicht automatisch bedeuten muss, dass die darin mitspielenden Charaktere in „Avengers 4“ wiederbelebt werden.

Erweckt „Avengers 4“ die toten Marvel-Helden nicht wieder zum Leben?

Wie das gehen soll? Womöglich ganz einfach: „Guardians of the Galaxy 3“ und Co. könnten zeitlich einfach vor den Ereignissen aus „Avengers 3: Infinity War“ spielen. So deuten es zumindest die beiden Regisseure an. Bei „Ant-Man and the Wasp“ und „Captain Marvel“ ist dies bereits der Fall.

Entsprechend würde es auch nichts für „Avengers 4“ bedeuten, dass Tom Holland für einen zweiten Spider-Man-Film zurückkehrt und Dave Bautista bestätigt hat, dass er in „Guardians of the Galaxy 3“ dabei ist. Es gibt da nur ein Problem: Wir wissen bereits, dass die Fortsetzung zu „Spider-Man: Homecoming“ direkt nach „Avengers 4“ spielt.

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Eröffnet „Avengers 4“ ein Marvel-Multiversum?

Das muss aber dennoch nicht bedeuten, dass der Spider-Man (Tom Holland), den wir kennen, tatsächlich wiederbelebt wird. In den Comics hat Marvel beispielsweise etabliert, dass es mehrere verschiedene Universen gibt. Vielleicht erwartet uns das in „Avengers 4“. Viele Fans gehen aktuell eher davon aus, dass die Avengers durch die Zeit reisen. Womöglich reisen sie stattdessen in ein Paralleluniversum.

Entsprechend könnte der Spider-Man, den wir kennen, tot bleiben und wir folgen künftig einem anderen Spider-Man aus einem anderen Universum. Anthony Russo meinte im jüngsten Interview schließlich: „Es gibt viele einfallsreiche Wege, wie die Geschichte von hier aus weitergehen kann.“ Ein Multiversum würde sicherlich dazuzählen.

„Avengers: Infinity War“: Wer stirbt? Wer überlebt? (Spoiler!)

Es gibt aber natürlich noch eine andere Erklärung für die neuen Aussagen der Russo-Brüder: Sie wollen schlicht die Spannung hochhalten. Aktuell gehen alle davon aus, dass „Avengers 4“ die Ereignisse von „Avengers 3: Infinity War“ ungeschehen macht und alle toten Marvel-Helden zurückholt.

Die Regisseure können dies in einem Interview kaum bestätigen, sondern sind quasi gezwungen, zumindest einen Hauch Skepsis zu sähen. Vielleicht kommt es also doch so, wie alle denken. Immerhin dementieren die Russo-Brüder diese weitverbreitete Theorie nicht. Sie sagen lediglich, dass andere Lösungen möglich wären.

Wir müssen also wohl oder übel vermutlich bis zum ersten Trailer für „Avengers 4“ warten, um Antworten zu erhalten. Der Kinostart selbst fällt in Deutschland auf den 25. April 2019. Spätestens dann wissen wir endgültig, ob Spider-Man und Co. zurückkommen, in welcher Form auch immer.

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