Filmhandlung und Hintergrund

Eva Prohacek und Assistent Langner decken einen internationalen Waffen- und Korruptionsskandal auf.

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Kritikerrezensionen

  • Unter Verdacht: Rückkehr: Eva Prohacek und Assistent Langner decken einen internationalen Waffen- und Korruptionsskandal auf.

    Vielschichtig, spannend, großartig gespielt, packend inszeniert: Im Grunde ist praktisch jede Folge der ZDF-Krimireihe „Unter Verdacht“ preiswürdig.

    Die Verbrechen, mit denen es die interne Ermittlerin Eva Maria Prohacek (Senta Berger) zu tun bekommt, sind stets größer, als sie auf den ersten Blick wirken. Und fast immer bilden die offenkundigen Taten bloß die Spitze des Eisbergs. Das Drehbuch greift diesmal ein Thema auf, das schon in diversen Filmreihen („Bloch“, „Tatort“) und Einzelfilmen („Willkommen zuhause“) behandelt worden ist: Angehörige der „Friedensmission“ in Afghanistan hatten während des Einsatzes ein traumatisches Erlebnis und werden nach ihrer Rückkehr zu wandelnden Zeitbomben. Die Autoren Hartmut Block und Michael Gantenberg stellen dieses posttraumatische Belastungssyndrom allerdings in einen größeren Kontext: Ihre Geschichte beginnt mit Ermittlungen gegen den scheinbar über alle Verdächtigungen erhabenen Unternehmer Dernlinger. Inszenierung (Andreas Herzog) und Darstellung (Sigi Zimmerschied) machen von Anfang an keinen Hehl daraus, dass dieser Exporteur ein ganz schlimmer Finger ist; aber die ganze Dimension seines verbrecherischen Handelns wird erst viel später offenbar. Ins Zentrum der Handlung rückt jedoch Eric Glasner (Ulrich Tukur), ein Ex-Polizist, der als Ausbilder in Afghanistan war und sich dort in eine Einheimische verliebt hat. Als die junge Frau bei einem Überfall erschossen wurde, hat er den Dienst quittiert; seither arbeitet er als Personenschützer. Als er anlässlich einer deutsch-afghanischen Konferenz nach München kommt, hofft Prohacek auf seine Hilfe. Beinahe zu spät erkennt sie, dass das Leben der Konferenzteilnehmer auf dem Spiel steht.

    Mit enormem Geschick gelingt es Buch und Regie, die Weltgeschichte zu individualisieren und den Krimi parallel dazu immer größer werden zu lassen, bis er zu einem Polit-Thriller mit ungewöhnlich fesselndem Finale wird, weil im Hintergrund dem Staatsschutz die Fäden zu entgleiten drohen. Trotzdem ist noch Raum genug für darstellerische Glanzleistungen des Reihen-Teams. Senta Berger ist ohnehin herausragend, aber auch Rudolf Krause als ihr diesmal zwischen Selbstmitleid und Trotz schwankender Mitarbeiter Langner ist großartig. Gleiches gilt für Gerd Anthoff, der Prohaceks Chef Claus Reiter erneut mit einer klebrigen Mischung aus Süffisanz und Jovialität verkörpert. Ulrich Tukur ist selbstredend ein würdiger Mit- und Gegenspieler dieses Ensembles. tpg.

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