Filmhandlung und Hintergrund

Kriminalrätin Prohacek fragt sich, ob ein Kommissar einen tödlichen Rachefeldzug führt...

Polizist Brubeck hat Frau und Kind bei einem Unfall verloren. Er ist sicher, ein anderes Auto sei Schuld gewesen. Kurz hinter der Unfallstelle würde ein Wagen geblitzt. Die Insassen sterben nacheinander unter mysteriösen Umständen. Letzter auf der Liste ist ein Star-Pianist, der beharrlich leugnet, etwas von dem Unfall zu wissen. Tatsächlich lassen sich die Indizien entkräften. Dennoch ist Eva Prohacek sicher, dass er in Lebensgefahr schwebt. Doch der nächste Anschlag gilt seiner Familie.

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Kritikerrezensionen

  • Unter Verdacht: Brubeck: Kriminalrätin Prohacek fragt sich, ob ein Kommissar einen tödlichen Rachefeldzug führt...

    Die stets vorzüglichen Krimis rund um die interne Ermittlerin Eva Maria Prohacek funktionieren immer wieder nach der gleichen Katz-und-Maus-Dramaturgie; und jedes Mal sind die Schurken überzeugt, sie seien die Katze, zumal sie dank Amt und Würden regelmäßig die besseren Karten haben. Dabei ist es doch die Kriminalrätin, die sich so wunderbar handzahm gibt, ehe sie unversehens ihre Krallen ausfährt. Vor allem aber hat sie die Geduld zu warten, bis ihre Gegenspieler den ersten Fehler begehen.

    Diesmal muss sie lange warten, denn diesmal hat sie es mit einem Gegner zu tun, der auf einem ebenso perfiden wie raffinierten Rachefeldzug ist. Sein erstes Opfer ist Regierungsdirektor Kramer (Maximilian Krückl). Der Mann ist bekannt dafür, sich sexuell nicht immer unter Kontrolle zu haben. Nun soll er eine Prostituierte vergewaltigt haben, was er allerdings vehement bestreitet. In der Untersuchungshaft nimmt er sich das Leben. Mit Blut hat er zuvor einen Namen an die Wand geschrieben: Brubeck. Und das ist nur der Auftakt.

    Ed Herzog, der nach „Hase und Igel“ zum zweiten Mal für „Unter Verdacht“ inszeniert, hat mit „Brubeck“ einen Roman von Wolfgang Stauch verfilmt (Stauch schrieb auch das Drehbuch). Die Vorlage hat mit der Reihe gar nichts zu tun, aber die Hauptfigur ist ein würdiger Kontrahent: Polizist Brubeck (Fritz Karl) hat vor Kurzem Frau und Sohn bei einem Unfall verloren. Er ist überzeugt, ein anderes Auto sei Schuld gewesen. Kurz hinter der Unfallstelle würde ein Wagen geblitzt. Zu den Insassen gehörten Kramer und die Pharmareferentin Evelyn Dohr (Katharina Müller-Elmau), am Steuer saß Star-Pianist Leonhard Brunner (Ben Becker). Wenig später stirbt auch die Beifahrerin: Bei der Landung in Malaysia werden drei Kilo Kokain in ihrem Gepäck gefunden; darauf steht dort die Todesstrafe. Letzter auf der Liste ist nun Brunner, der beharrlich leugnet, etwas von einem Unfall zu wissen. Tatsächlich lassen sich die wenigen Indizien entkräften. Trotzdem ist Prohacek sicher, dass der Musiker in Lebensgefahr schwebt. Doch der nächste Anschlag gilt nicht Brunner, sondern seiner Familie.

    Schon allein das darstellerische Duell zwischen Senta Berger, Fritz Karl und dem ohnehin famosen Ben Becker ist sehenswert. Dank der großartigen Schauspieler hätte Herzog sogar auf die üblichen Versatzstücke verzichten können, doch sie runden den Film zu einem jederzeit fesselnden Krimi ab. Die Krone aber gebührt Senta Berger und ihrer unverwechselbaren Verkörperung der Ermittlerin, die mitunter lieb und fahrig wirkt, aber ihr Opfer stets im Blick hat. „Hütchenspiel“ nennt Brubeck die Methode Prohacek. Erneut profitieren Berger und ihre Kollegen von vorzüglichen Dialogen und einer ungewöhnlichen Sorgfalt im Detail. tpg.

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