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Unter dem Regenbogen - Ein Frühjahr in Paris

Kinostart: 17.10.2013

Filmhandlung und Hintergrund

Märchenhafte Comédie humaine mit Wortwitz, Melancholie und Ironie vom "Lust auf Anderes"-Autoren-Schauspieler-Duo Agnès Jaoui und Jean-Pierre Bacri.

Die 24jährige Laura träumt vom Märchenprinzen und findet ihn in einem Musikstudenten. Dann verguckt sie sich in einen anderen, natürlich Falschen. Eine Schauspielerin, die es nur als gute Fee in den Kindergarten geschafft hat, lernt das Autofahren bei einem brummigen Fahrlehrer. Dessen von einer Hellseherin vorhergesagtes Sterbedatum rückt unerbittlich näher. Jeder von ihnen trägt schwer an seinen Gefühlen und hangelt sich durch eine nüchterne Wirklichkeit mit kleinen Fluchten in die Magie.

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Kritikerrezensionen

  • Unter dem Regenbogen - Ein Frühjahr in Paris: Märchenhafte Comédie humaine mit Wortwitz, Melancholie und Ironie vom "Lust auf Anderes"-Autoren-Schauspieler-Duo Agnès Jaoui und Jean-Pierre Bacri.

    Das erfolgreiche Autorenduo Agnès Jaoui und Jean-Pierre Bacri rechnet launig mit dem Mythos Liebe ab.

    Boy meets girl und die Liebe bricht aus -so romantisch wie im Märchen für immer und ewig. Doch beim erprobten Gespann Agnès Jaoui und Jean-Pierre Bacri droht kein Happy End, sondern eine unterhaltende Abrechnung mit dem Mythos Liebe. Dabei beginnt alles so schön. Mit 24 Jahren träumt Laura noch vom Märchenprinzen und findet ihn in einem jungen Musikstudenten. Die Welt ist rosa, die Hochzeit geplant. Dann verguckt sich das verknallte Mädel plötzlich in einen anderen (natürlich Falschen). Parallel dazu verwebt die Tragikomödie mehrere kleine Geschichten, wie die von einer Schauspielerin (Jaoui), die es nur als gute Fee in den Kindergarten statt auf die Bühne schafft, wenigstens das Autofahren lernt sie beim brummigen Lehrer (Bacri), dem eine Hellseherin sein Sterbedatum voraussagte. Und das rückt näher. Jeder trägt schwer an seinem Gefühlspäckchen und hangelt sich durch eine nüchterne Wirklichkeit mit kleinen Fluchten. Traumprinz und Traumfrau haben ausgedient, jeder muss das Schicksal selbst in die Hand nehmen.

    Es geht um alles und nichts, um Ehe und Trennung, Kindererziehung, Erwachsenwerden, Altwerden. Die Protagonisten bewegen sich zwischen Stilisierung und Sozialsatire, die Inszenierung hat weniger mit Realismus zu tun als einer augenzwinkernden Hommage an die Magie, die Ausstattung könnte aus naiven Kinderzeichnungen oder Grimms Märchen stammen. Der Blick auf das Beziehungsnetz ist von Milde geprägt, auch wenn einige heilige Kühe geschlachtet werden. Die Schauspieler sind durchweg gut, vor allem Agnes Bonitzer als Prinzessin auf der Suche nach dem Prinzen. Manchmal funktioniert die Verbindung von Alltagstrivialität und Fantasie nicht optimal, aber dafür entschädigen köstliche gemeinsamen Szenen von Jaoui und Bacri, die sich nicht auf die Psychiatercouch legen, sondern beim Autofahren heftig ihre Neurosen pflegen. Bacri läuft zur Höchstform auf, wenn er ständig nörgelt oder seine Aversion gegen die Kinder seiner Lebensgefährtin gnadenlos auslebt. Eine sehr französische comédie humaine mit Wortwitz, Melancholie und Ironie. mk.
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