Unter aller Augen (2017)

Unter aller Augen: Doku über die Gewalt gegen Frauen.
Kinostart: 09.03.2017
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Filmhandlung und Hintergrund

Unter aller Augen: Doku über die Gewalt gegen Frauen.

Gewalt an Frauen ist ist nach wie vor die häufigste Menschenrechtsverletzung unserer Zeit. Frauen und Mädchen zwischen 15 und 45 Jahren leben mit einer weit größeren Wahrscheinlichkeit, von ihren Männern in der Familie oder außerhalb zu Krüppeln geschlagen oder zu Tode geprügelt zu werden, als an einem Verkehrsunfall oder an Krebs zu sterben. UNIFEM und WHO gehen davon aus, dass in einigen Ländern auf diesem Globus bis zu 70 Prozent der Frauen mindestens einmal im Leben zum Opfer physischer oder sexueller Gewalt werden. Meist kommen die Täter aus der Familie, sind Ehemänner oder Lebenspartner. Die Gewalt gegen Frauen lässt sich geographisch nicht eingrenzen und sie hängt auch nicht vom Bildungsstand ab – das Phänomen zieht sich durch alle Kulturen und Länder. Der Film lässt Frauen sprechen, die von Gewalt betroffen waren. Sie kommen aus Asien, Afrika und Europa, haben sich gegen die Übergriffe gewehrt und ein neues Leben angefangen. 

Hintergrund

Filmemacherin Claudia Schmid zeigt in ihrem Film nicht nur weibliche Biographien, die von Gewalt stark beeinflusst wurden, sondern geht auch den gesellschaftlichen Mechanismen und Strukturen nach, die diese Verhältnisse ermöglichen. Dabei wird ganz deutlich, dass unabhängig von Lebensweise, Wohlstand, Kultur und Gesellschaftsform weltweit Parallelen zu finden sind. Es ist nicht das erste Mal, dass sich Schmid dieser Thematik mit einem Dokumentarfilm annähert. Schon 2016 erschien ihr Film “Voices of Violence”, der ebenfalls eine Studie zum Thema Gewalt gegen Frauen bietet. In diesem Film konzentriert sich die Filmemacherin auf die Regionen Indien, Kongo und den Balkan, wo die Gleichstellung von Frauen noch nicht ein Niveau erreicht hat, wie es in den meisten westlichen Ländern der Fall ist. Der Film entstand mit Fördermitteln der Film- und Medienstiftung NRW in Kooperation mit WDR und NDR.

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