„Under Suspicion - Mörderisches Spiel“ im Kino

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Filmhandlung und Hintergrund

Packendes Psychoduell zwischen Gene Hackman und Morgan Freeman, in dem ein Cop einen angesehenen Bürger des Kindermords überführen will.

Der 57-jährige Anwalt Henry Hearst wird von Polizeihauptmann Benezet zum Verhör geladen. Hearst hatte den Fund der Leiche eines ermordeten Kindes gemeldet, sich bei seinen Aussagen aber mehrfach widersprochen. Benezet vermutet, Hearst selber könne der Mörder sein und legt bei der Konfrontation die Daumenschrauben an.

Der angesehene Notar Henry Hearst bereitet sich mit seiner attraktiven, wesentlich jüngeren Frau Chantal auf eine abendliche Benefizgala vor. Da wird er, jüngst Zeuge eines Sexualmordes an zwei kleinen Mädchen, von Hauptmann Victor Benezet aufs Polizeirevier gerufen, um Details seiner Aussage zu klären. Auf dem Revier entbrennt bei drückender Hitze und heftiger gegenseitiger Abneigung ein Verhör, das sich zum Kräftemessen zweier gegensätzlicher, sieggewohnter Männer entwickelt.

Nachdem er den Fund eines ermordeten Kindes gemeldet hat, wird der Anwalt Hearst von Polizeihauptmann Benezet zum Verhör geladen. Hearst verwickelt sich in Widersprüche, während Benezet alles daran setzt, die Wahrheit herauszufinden. Remake von Claude Millers Psychothriller „Das Verhör“ aus dem Jahr 1980, in dem sich unter der Regie von Stephen Hopkins Gene Hackman und Morgan Freeman ein dramatisches Duell liefern.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Under Suspicion - Mörderisches Spiel: Packendes Psychoduell zwischen Gene Hackman und Morgan Freeman, in dem ein Cop einen angesehenen Bürger des Kindermords überführen will.

    Die Charakterkerle Gene Hackman und Morgan Freeman liefern sich ein hitziges, erbittertes und extrem aufregendes Duell in Stephen Hopkins‘ packendem Psycho-Thriller, der aus vier Stunden eines im Karneval von Port San Juan auf Puerto Rico stattfindenden Verhörs eine beißende, bewegende und brillante Demaskierungsarie zaubert. Die amerikanische Version des französischen Krimiklassikers „Das Verhör“ von Claude Miller (1980), in dem Michel Serrault und Lino Ventura diese Rollen verkörperten, ist kein reines Remake, sondern führt die im Original angesprochenen Themen und Untertöne weiter in einem Boxkampf differenzierter Schauspielkunst.

    Hackman als einflussreicher 57-jähriger Anwalt Henry Hearst bereitet sich mit seiner 30 Jahre jüngeren attraktiven Frau Chantal (Monica Bellucci aus „Dobermann“) auf die abendliche Benefizgala vor, als er durch einen Telefonanruf von Polizeihauptmann Victor Benezet (Freeman)in das örtliche Revier gerufen wird, um Details seiner Aussage zu klären. Hearst hatte den Körper eines vergewaltigten und ermordeten kleinen Mädchens gefunden, bereits das dritte Opfer in einem Monat. Auf dem Revier entbrennt unter nervösen Vorzeichen - auch Benezet hat ein verpfuschtes Privatleben - ein Verhör, das zur persönlichen Konfrontation der beiden Männer wird, Abrechnung und Höllenfahrt in verkorkste Psychen.

    Am Ende der langen Nacht sind beide erschöpft, ruiniert, stehen vor den Trümmern ihrer Existenz und ringen um den letzten Hauch Hoffnung. Was im Original offen blieb, Serraults Beziehung zu seiner Frau (Romy Schneider), wird in der Neufassung eines der großen Themen: Hearsts Beziehung zu seiner schönen Frau kollidiert mit dem Geschmack an jungen Mädchen und Prostituierten und lässt nicht nur die Perücke, auch die Libido verrutschen. Benezet hat es nach gescheiterten Ehen nie geschafft, eine Familie zu bilden. In die Auseinandersetzungen greifen ein ehrgeiziger Polizeianwärter (Thomas Jane in der Rolle von Guy Marchand)und Bellucci als unerfüllte erotische Ehefrau massiv ein.

    Bei der Weltpremiere in Cannes lobte Regisseur Claude Miller die von Hackman als Lieblingsprojekt koproduzierte neue Fassung von Stephen Hopkins, der das ursprüngliche Kammerspiel durch blitzartige Rückblenden, temporeiche Montage und fließende Zeitübergänge mit parallelen Zeitebenen in einem Bild rafft und erstaunlich modernisiert. Die unter den Nachwehen eines Hurrikans leidende und sich im Karneval austobende Stadt bilden effektive Kontrapunkte eines famosen Thrillers, der durch die grandiose Besetzung, permanente Spannung und das Thema der immer nur relativen Wahrheit besticht und damit Anhänger gehobener Krimikunst locken wird. ger.

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