Und die Braut wusste von nichts

Filmhandlung und Hintergrund

Caroline erfährt am Tag ihrer Hochzeit, dass sie bereits einen Ehemann hat: der charmante Mexikaner Mariano hat sie mittels geklauter Papiere trickreich zu seiner Angetrauten gemacht...

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Kritikerrezensionen

  • Und die Braut wusste von nichts: Caroline erfährt am Tag ihrer Hochzeit, dass sie bereits einen Ehemann hat: der charmante Mexikaner Mariano hat sie mittels geklauter Papiere trickreich zu seiner Angetrauten gemacht...

    Da staunt sie nicht schlecht, die heiratswillige Caroline, als sie ihrem Alexander das Ja-Wort geben will; und auch Alexander schaut ziemlich dumm aus der Wäsche: Caroline, erfahren die beiden auf dem Standesamt, ist bereits verheiratet; kein besonders guter Start in eine Ehe. Viktoria Voigt und Helmut Verdenhalven haben mit der romantischen Geschichte „Und die Braut wusste von nichts“ ihr erstes Drehbuch geschrieben, und einige Male ist das dem Film anzumerken, obwohl er von einem Komödien-Routinier wie Rainer Kaufmann („Stadtgespräch“) inszeniert worden ist. Gewisse Fragen darf man einfach nicht stellen, und auch über die eine oder andere Logiklücke muss man großzügig hinwegsehen. Kein Problem: Der Film entschädigt mit ganz ausgezeichneten, kaum bekannten Darstellern und einer sehr hübschen Geschichte.

    Caroline (Julia Jentsch), nicht faul, will natürlich herausfinden, mit wem sie denn angeblich bereits verheiratet ist. Die unfreiwillige Romanze hatte begonnen, als sie auf dem Flughafen Berlin-Tempelhof sämtliche Hochzeitspapiere verloren hatte. Der Finder war der Mexikaner Mariano (gespielt von dem Italiener Giulio Ricciarelli), ein Ethnologe im privaten Exil, der dringend eine Aufenthaltserlaubnis braucht. Mit Carolines Dokumenten und der Freundin von Marianos Bruder wird flugs eine Heirat arrangiert. Die hartnäckige Caroline stöbert Mariano schließlich auf, und weil sie im Verlauf ihrer Suche in Clubs und Lokalen die lateinamerikanische Lebensart bereits schätzen gelernt hat, erliegt sie im Nu dem Charme des „Latin Lovers“. Dann allerdings mehren sich die Anzeichen, dass der schmucke Mariano dem Ruf seiner Landsleute offenbar alle Ehre macht: Plötzlich stößt Caroline auf diverse Liebschaften und Kinder ihres Schwarms.

    Nicht recht einzusehen ist jedoch, wieso die junge Frau in praktisch jeder Szene ihre Tolpatschigkeit unter Beweis stellen muss. Ständig lässt sie Dinge fallen, schmeißt etwas um oder gerät ins Stolpern. Auch der innerliche Abschied von ihrem Verlobten (Thomas Schmauser) vollzieht sich ein bisschen zu rasch. Ohnehin fragt man sich, wieso Caroline plötzlich von allen geschnitten wird, obwohl sie doch eindeutig schuldlos an der Misere ist. Von diesen Einwänden abgesehen ist „Und die Braut wusste von nichts“ eine flotte, anfangs allerdings auch etwas hektisch inszenierte Komödie, wie sie zuletzt vor allem von ProSieben produziert worden sind; und das darf man beim angeblich doch so verstaubten ZDF durchaus als Kompliment auffassen. tpg.

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