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„Uncharted“ verliert Regisseur Nummer 6: Und die Schuld liegt bei Spider-Man Tom Holland

Hy Quan Quach |

© Sony Pictures

Erst Ende September wurde Travis Knight als neuer Regisseur für die Videospielverfilmung „Uncharted“ verkündet. Doch nun, keine drei Monate später, ist auch er Geschichte. Schuld daran soll Tom Hollands Terminkalender sein.

Es ist zum Haare raufen: Die seit Jahren geplante Verfilmung der Erfolgsreihe „Uncharted“ des Entwicklerstudios Naughty Dog verliert einen Regisseur nach dem anderen. Sony Pictures schafft es irgendwie nicht, einen Filmemacher an Bord zu halten. Dieser „Regisseursfluch“, wenn man so will, hat nun erneut zugeschlagen. Travis Knight („Bumblebee“), der erst im September als Regisseur eingestiegen ist, hat das Projekt laut Deadline wieder verlassen.

Ein Grund wurde dieses Mal auch genannt: Tom Holland, genauer gesagt Tom Hollands Terminkalender. Als Spider-Man-Darsteller wird der 23-Jährige bereits im Sommer 2020 für den nächsten MCU-Film mit der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft gefordert. Das bedeutet, dass Sony Pictures die „Uncharted“-Verfilmung entweder beschleunigen oder verschieben muss.

Der Film soll intern eine hohe Priorität besitzen, denn er soll die allererste Produktion von PlayStation Productions werden. Kinostart für den Film, dessen Drehbuch von Art Marcum und Matt Holloway sowie Rafe Judkins geschrieben wurde, hätte in 2020 sein sollen. Nach momentanem Stand wäre 2021 realistischer. Aber dafür müsste die Produktion noch 2020 beginnen, was mit der „Spider-Man“-Fortsetzung im Nacken kaum zu realisieren ist.

Da mit einem Drehbeginn noch vor dem Sommer nicht gerechnet werden kann, war Knight wohl nicht bereit, so lange zu warten, weswegen er nun das Handtuch geworfen hat. Damit ist Knight nach David O. Russell, Neil Burger, Seth Gordon, Shawn Levy und Dan Trachtenberg der nunmehr sechste Regisseur, der das Projekt verlassen hat.

Auch wenn es nichts wird mit einem Kinostart für „Uncharted“ in 2020, gibt es genügend große Blockbuster:

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Neue Filme 2020: Diese Blockbuster erscheinen noch dieses Jahr im Kino

Tom Holland und Mark Wahlberg bleiben dabei

Zumindest muss sich Sony Pictures nun lediglich auf die Suche nach einem neuen Regisseur machen, Tom Holland und Mark Wahlberg, die einen jungen Nathan Drake und seinen Ziehvater und Lehrmeister Victor ‚Sully‘ Sullivan verkörpern sollen, sind auch weiterhin dabei. Wahlberg war 2010, als David O‘ Russell die Regie übernehmen sollte, als Nathan Drake im Gespräch. Unter Shawn Levy und mit Holland in der Hauptrolle wurde das Drehbuch dahingehend geändert, dass sich die Geschichte nun um einen jungen Nathan Drake dreht. Und das entspricht auch der Vorlage des Abenteuerspiels, denn in „Uncharted 3: Drake‘s Deception“ und „Uncharted 4: A Thief‘s End“ gibt es auch Passagen, in denen man die Jugendjahre des Helden erlebt.

Und: Mark Wahlberg wirkt mit seinen mittlerweile 48 Jahren auch nicht mehr ganz taufrisch, um den Abenteurer in seinen besten Jahren zu spielen. Das war im Übrigen ein Grund, warum Nathan Fillion, den viele Fans gefordert hatten, wohl gar nicht erst in Betracht gezogen wurde. Und dabei ist er genauso alt wie Wahlberg.

Man darf also gespannt sein, wer als nächster Filmemacher an Bord geholt wird. Zeit genug hätten die Verantwortlichen nach jetzigem Stand auch wieder.

Erkennt ihr diese 2019er Blockbuster anhand eines einzigen Bildes? Testet euch:

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