Filmhandlung und Hintergrund

Der den Filmtitel einbeziehende Wetterbericht des Vorspanns gibt den Tenor ab für Sandra Nettelbecks Debütfilm, der als „Baustellen“-Ballade verlorener Berliner Großstadtpflanzen mit „Stadtgespräch“-Sprachwitz und weiblichem Blick auf moderne Liebe die Vielfalt des aktuellen deutschen Films um eine neue Note erweitert – die des Chaos der „Mediocren“ im Gefühlsloch. Sieben Freunde suchen während einiger verregneter...

Robert und Sara sind über dreißig und wollen endlich ernst machen mit dem Heiraten. Da steht Saras Ex-Freund Nick vor der Tür und sie verliebt sich aufs neue in ihn. Komödie um zeitgenössische Irrungen und Wirrungen der Liebe.

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    Kritikerrezensionen

    • Der den Filmtitel einbeziehende Wetterbericht des Vorspanns gibt den Tenor ab für Sandra Nettelbecks Debütfilm, der als „Baustellen“-Ballade verlorener Berliner Großstadtpflanzen mit „Stadtgespräch“-Sprachwitz und weiblichem Blick auf moderne Liebe die Vielfalt des aktuellen deutschen Films um eine neue Note erweitert – die des Chaos der „Mediocren“ im Gefühlsloch. Sieben Freunde suchen während einiger verregneter Sommertage mehr oder weniger zielstrebig nach Glück, Liebe und dem Partner fürs Leben, doch keiner schafft es. Eine stirbt, eine flieht und die anderen driften weiter.

      Die Momentaufnahmen, die während der Zerreißprobe des sich allmählich auflösenden Freundeskreises bezeichnendes Licht auf den Willen und die Vorstellung, sich zu binden, was nicht gelingt, werfen, halten Nettelbecks Clique in einem delikaten Gleichgewicht. Katalysator für die drei Freundinnen (Jasmin Tabatabai, Regula Grauwiller, Natascha Bub), die eine Kneipe betreiben, wird der aus New York zurückgekehrte Nick (Andreas Herder), der als lockender Liebesengel die Lesbe, die Verlassene von einst und die vor der Hochzeit mit einem Radiomoderator stehende Unschlüssige ins Verführerbett lockt und für die Katastrophe des Finales verantwortlich ist.

      Nettelbeck schafft, wie einst Dominik Graf in „Tiger, Löwe, Panther“ und „Spieler“, trotz des Damoklesschwertes des Chaos eine lockere Erzählung, die nichts Larmoyantes kennt, sondern eher lakonisch abläuft. Alle Darsteller schaffen den Parcours der Glaubwürdigkeit, und Pier Paolo Pasolinis „Teorama“ läßt schmunzelnd grüßen. Wer aufpaßt, erlebt als Cameo-Auftritt Peter Lohmeyer, der Tabatabai in einer Bar vergeblich anmacht, und Ncolette Krebitz, die mit Tabatabai in der Toilette knutscht. Für eine kleine Runde Programmkino bestens geeignet. ger.

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