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Über die Unendlichkeit

   Kinostart: 17.09.2020

Om det oändliga: Essayistischer Filmentwurf von Altmeister Roy Andersson, eine Reflektion über das Leben in all seiner Schönheit und Grausamkeit.

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„Über die Unendlichkeit“ im Kino

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Filmhandlung und Hintergrund

Essayistischer Filmentwurf von Altmeister Roy Andersson, eine Reflektion über das Leben in all seiner Schönheit und Grausamkeit.

Ein Paar schwebt über das vom Krieg zerstörte Köln. Auf dem Weg zu einer Geburtstagsfeier hält ein Vater im strömenden Regen inne, um seiner Tochter die Schuhe zu binden. Mädchen tanzen vor einem Café. Eine besiegte Armee befindet sich auf dem Weg ins Gefangenenlager.

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Alle Bilder und Videos zu Über die Unendlichkeit

Darsteller und Crew

  • Roy Andersson
    Roy Andersson
    Infos zum Star
  • Mariusz Sus
    Mariusz Sus
  • Martin Serner
    Martin Serner
  • Lisa Blohm
    Lisa Blohm
  • Jessica Louthander
    Jessica Louthander
  • Pär Fredriksson
    Pär Fredriksson
  • Tatiana Delaunay
    Tatiana Delaunay
  • Anders Hellström
    Anders Hellström
  • Jan-Eje Ferling
    Jan-Eje Ferling
  • Bengt Bergius
    Bengt Bergius
  • Thore Flygel
    Thore Flygel
  • Johan Carlsson
    Johan Carlsson
  • Pernilla Sandström
    Pernilla Sandström
  • Sarah Nagel
    Sarah Nagel
  • Isabell Wiegand
    Isabell Wiegand
  • Gergely Pálos
    Gergely Pálos
  • Pauline Hansson
    Pauline Hansson
  • Katja Wik
    Katja Wik
  • Zora Rux
    Zora Rux

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

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2 Bewertungen
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Kritikerrezensionen

  • Über die Unendlichkeit: Essayistischer Filmentwurf von Altmeister Roy Andersson, eine Reflektion über das Leben in all seiner Schönheit und Grausamkeit.

    Surreale, manchmal auch alptraumhaften Episoden um Menschen in ihren erinnerungswürdigsten Lebensmomenten.

    Das in Venedig mit dem Silbernen Löwen für die beste Regie ausgezeichnete Werk des Schweden Roy Andersson ist leicht und schwer zugleich. In erzählerischen Vignetten zeigt er mit viel Ironie, Humor und Einfühlungsvermögen bleiche Menschen in starren Tableaux bei ihren liebsten oder erinnerungswürdigsten Lebensmomenten. So als ob sie für das Jenseits festgehalten wurden. Das kann mal banal sein, wenn ein Pfarrer zu viel am Abendmahl-Wein genippt hat. Oder es wird existenziell, wenn zwei junge Schüler über ihre Sterblichkeit diskutieren und der Junge zum Mädchen sagt, dass wir alle am Ende Energien sind und zueinander finden werden. Oder es wird fantastisch, wenn ein verheiratetes Paar über die zerbombte Stadt Köln fliegt. Eine Frauenstimme aus dem Off leitet die teils surrealen, manchmal auch alptraumhaften Episoden wie in den Geschichten von Tausendundeiner Nacht ein. Auch durch den beschaulichen Erzählrhythmus wohnt dem Ganzen ein besonderer Zauber inne. „Über die Unendlichkeit“ geht keine 80 Minuten, besticht durch eine zarte Bildpoesie und könnte nach dem Abspann sofort wiedergesehen werden, so viel Spaß macht diese Auseinandersetzung mit der Frage nach der Unendlichkeit.

    Michael Müller.
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