Filmhandlung und Hintergrund

Knapp 30 Jahre nach Martin Scorseses Meisterwerk „Alice lebt hier nicht mehr“, der sanften Emanzipationsgeschichte einer 40Jährigen und ihrer Tochter, spinnt Regisseur Gavin O’Connor in seiner Independent-Version des Stoffes den Faden ein wenig weiter und modernisiert ihn. Was anfänglich ein Road Movie zu werden scheint, entwickelt sich zu einer recht vitalen Mutter-Tochter-Geschichte. Suchte Alice (Ellen Burstyn) bei...

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Kritikerrezensionen

  • Knapp 30 Jahre nach Martin Scorseses Meisterwerk „Alice lebt hier nicht mehr“, der sanften Emanzipationsgeschichte einer 40Jährigen und ihrer Tochter, spinnt Regisseur Gavin O’Connor in seiner Independent-Version des Stoffes den Faden ein wenig weiter und modernisiert ihn. Was anfänglich ein Road Movie zu werden scheint, entwickelt sich zu einer recht vitalen Mutter-Tochter-Geschichte. Suchte Alice (Ellen Burstyn) bei Scorsese noch einen Mann fürs Leben und fand ihn in Farmer Kris Kristofferson, so flieht Mary Jo Walker (Janet McTeer) die Männer, weil sie immer an den falschen gerät.

    Mit ihrer Tochter Ava (Newcomer Kimberly J. Brown spielt natürlich und spontan auf) hat Mary Jo mal wieder fluchtartig einen Schlägertyp verlassen und macht sich davon, sehr zum Missfallen von Ava, die schon zu viele Staaten gesehen hat. Auf Avas Wunsch fährt man bis Kalifornien, wo Ava in der Schule schnell Anschluss findet und in einer Aufführung von „Romeo & Juliet“ den Romeo spielen darf. Mary Jo indes gibt nach anfänglich gutem Start als Sekretärin den Job auf, bindet sich an den Trucker Jack (Regisseur O’Connor), der ihnen unterwegs geholfen hatte, und hat erneut die falsche Karte erwischt: Dauerstreit entzweit.

    Bis Ava als Romeo ihren kleinen Bühnentriumph, Mary Jo als Blumenfreundin einen neuen Job in der Gärtnerei und möglicherweise einen neuen Lebenspartner gefunden hat, geht es hauptsächlich darum, wie Mutter und Tochter zueinander finden und die unstete Mary Jo sich für einen Heimathafen entschließt. Das ist immer kompetent gespielt, besonders, wenn Mary Jo Ava mit einem Apfel zeigt, wie man küsst, unaufdringlich inszeniert und wunderbar als kleines Stück Americana für Programmkinos. ger.

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