Filmhandlung und Hintergrund

TV-Drama nach einer wahren Geschichte um Überlebende des Tsunamis in Thailand im Dezember 2004.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Tsunami - Das Leben danach: TV-Drama nach einer wahren Geschichte um Überlebende des Tsunamis in Thailand im Dezember 2004.

    Die Handlung klingt wie ausgedacht: Aus der gemeinsamen Trauerarbeit zweier Menschen, die bei einer Katastrophe ihre Familie verloren haben, wird Liebe.

    Im Gegensatz etwa zum Hollywood-Drama „Begegnung des Schicksals“ (1999) haben sich die Ereignisse von „Tsunami – Das Leben danach“ jedoch tatsächlich zugetragen: Weihnachten 2004 fliegt Billi Cramer (Veronica Ferres) mit ihrem Mann (Roeland Wiesnekker) und den zwei Söhnen nach Thailand. Kurz drauf reißt die Flutwelle ihre Familie mit sich und ihr Leben in zwei Stücke: die Zeit davor und das Leben danach. Natalie Scharf konzentriert sich ganz auf die Trauerarbeit der Hauptfigur. Nachdem feststeht, dass ihre Familie in den Fluten ertrunken ist, kapselt sich Billi völlig ab. Das ändert sich erst, als sie Michael (Hans-Werner Meyer) kennen lernt. Er hat bei der Katastrophe seine Frau und zwei Töchter verloren. Beide können die grenzenlose Trauer und die Lebensmüdigkeit des anderen so gut nachvollziehen wie kaum jemand sonst. Anschaulich und jederzeit nachvollziehbar schildern Scharf und Regisseurin Christine Hartmann, wie aus dem gegenseitigen Verständnis nach und nach etwa Neues entsteht, bis die beiden gemeinsam ein neues Leben beginnen und sogar eine Familie gründen. Im Unterscheid zu vergleichbaren Dramen verzichtet der Film darauf, einen Schatten auf die früheren Beziehungen zu werfen. Beide Ehen waren glücklich; um so tiefer und nachhaltiger ist der Schmerz über den Verlust. Gerade im Detail ist die von Veronica Ferres mit fast schon katatonischer Gefühlsleere verkörperte Untröstlichkeit ungeheuer glaubwürdig. Entsprechend zum Scheitern verurteilt sind die vergeblichen Versuche ihrer besten Freundin (Nicole Marischka), die Billi aufopferungsvoll ins Leben zurückholen will. Ohnehin zeichnet sich der Film durch einen angenehmen Verzicht auf jegliche Spekulativität aus. Eine Rekonstruktion der Katastrophe (wie etwa in Clint Eastwoods Film „Hereafter – Das Leben danach“) wäre schon allein aus finanziellen Gründen nicht möglich gewesen. Gefüllt wird die Lücke mit damaligen Fernsehberichten, die zudem eher nebenbei eingestreut werden. Aber auch die Beziehung zwischen den zwei Überlebenden entsteht eher beiläufig, weil die beiden immer wieder von ihrem Schmerz übermannt werden; etwa, als Michael dank einer DNA-Analyse endlich Gewissheit hat, oder als Billi die Videokamera ihres Mannes bekommt und seinen Tod nun quasi direkt miterlebt. Kaum zu glauben, dass diese bedrückende Geschichte nicht bloß happy, sondern tatsächlich heiter enden kann. tpg.

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