Träum was Schönes - Fai bei sogni (2016)

Originaltitel: Fai bei sogni
Träum was Schönes - Fai bei sogni: Drama über den Jungen Massimo, der seine Mutter unter rätselhaften Umständen verliert. Erst Jahrzehnte später stellt sich Massimo dem Trauma seiner Kindheit.
Kinostart: 17.08.2017
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Filmhandlung und Hintergrund

Träum was Schönes - Fai bei sogni: Drama über den Jungen Massimo, der seine Mutter unter rätselhaften Umständen verliert. Erst Jahrzehnte später stellt sich Massimo dem Trauma seiner Kindheit.

“Träum was Schönes”, das sind die letzten Worte, die Massimos Mutter (Barbara Ronchi) an ihren neunjährigen Sohn (Nicolò Cabras) richtet. Als Massimo schläft, verschwindet sie für immer. In der Beziehung zu ihrem Sohn ist die Mutter äußerst liebevoll gewesen, aber auch labil. Für den anhänglichen Jungen kommt der Tod wie ein Schock. Er kann die Realität nicht akzeptieren. Stattdessen flieht er in eine Fantasiewelt, spricht mit Figuren aus TV-Serien und leugnet den Tod seiner Mutter.

Als erwachsener Mann ist Massimo (Valerio Mastandrea) ein Journalist, der über Fußball und den Bosnienkrieg berichtet. Obwohl seine Karriere erfolgreich verläuft, ist Massimo unglücklich, passiv, zurückgezogen. Als er in die elterliche Wohnung zurückkehren muss, werden die schmerzhaften Erinnerungen an seine Vergangenheit wieder zum Leben erweckt. Doch diesmal steht ihm die junge Ärztin Elisa (Bérénice Bejo) zur Seite, die Massimo begleitet. Gemeinsam finden sie einen Weg, die traumatische Vergangenheit aufzuarbeiten.

“Träum was Schönes – Fai bei sogni” – Hintergründe

Die dramatische Geschichte des jungen Massimo, der den Tod seiner Mutter leugnet, basiert auf dem gleichnamigen Buch des italienischen Autors Massimo Gramellini. Autobiografisch erzählt Gramellini von dem schmerzhaften Verlust und davon, wie er als Junge die Realität leugnete. In Rückblicken und Erinnerungen an TV-Serien und Soaps der 60er Jahre taucht Gramellini in die innige Beziehung zu seiner Mutter und in die Popkultur seiner Kindheit ein. Nebenbei entwickelt sich die Autobiografie so auch zum Gesellschaftsporträt.

Verfilmt wird der Bestseller von dem gefeierten italienischen Regisseur Marco Bellocchio. Für seine eigenwillige Bildsprache von Meisterwerken wie “Die Verurteilung” oder “Der Prinz von Homburg” ist Bellocchio in der Vergangenheit mehrfach für den Goldenen Bären nominiert wurden, im Jahr 2011 erhielt er bei den Filmfestspielen von Venedig außerdem den Ehrenpreis für sein Lebenswerk. Mit “Träum was Schönes – Fai bei sogni” legt Bellocchio nun ein ruhiges, melancholisches Drama vor, das in die untiefen einer problematischen Mutter-Sohn-Beziehung abtaucht, um der italienischen Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten.

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